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8 Hausmittel im Test: Wirksam oder sinnlos?

Lesezeit: 2 Minuten Trotz komplizierter neuer Wirkstoffe und immer besseren Mittelchen besinnen sich viele Leute zurück auf alte Hausmittel. Nicht jede Erkältung braucht direkt Antibiotika und nicht jedes spröde Haar direkt einen Cocktail aus 23 Inhaltsstoffen. Hühnersuppe und Bierspülung hilft angeblich genauso gut. Was ist dran an alten Hausmitteln?

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8 Hausmittel im Test: Wirksam oder sinnlos?

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8 Hausmittel im Test: Wirksam oder sinnlos?

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Folgende Hausmittel sind weitreichend bekannt für schnelle Linderung mancher Alltagsproblemchen. Doch ob diese wirklich so hilfreich sind wie gedacht, verrät Ihnen der folgende Artikel.

1. TOP: Schwarzer Tee gegen juckende Haut

Schwarzer Tee enthält Gerbstoffe, der Entzündungen lindert und den Juckreiz hemmt. Bei Ekzemen oder anderweitig juckender, gereizter Haut hilft ein Wickel mit abgekühltem Schwarztee durchaus. Gut ist es aber, danach die Haut einzucremen, da der Tee in geringem Maße austrocknend wirkt. Vorsicht auch bei Beschwerden an gut sichtbaren Stellen: Häufige Wickel können die Haut leicht verfärben. Das geht schnell wieder weg, kann aber erst mal erschrecken.

2. FLOP: Zahnpasta gegen Pickel

Dicke, rote Pickel tauchen immer dann auf, wenn man sie richtig gut gebrauchen kann. Zahnpasta soll da schnell Abhilfe schaffen und den Pickel austrocknen. Viele Zahnpasten enthalten aber Fluor, was Entzündungen begünstigt. Auch reizt Zahnpasta die Haut meistens so, dass die Haut schlechter wieder abheilt, wenn der Pickel zurückgeht. Hier hat das Hausmittel also gegen moderne Anti-Pickel-Stifte verloren.

3. TOP: Belächelter Klassiker: Gurkenmasken

Zwei Scheiben Gurke auf den Augen: Das klassische Sinnbild für Wellness. Tatsächlich aber zurecht! Die Gurke kühlt nicht nur leicht, sondern spendet viel Feuchtigkeit und Mineralstoffe. Ob als Scheiben oder püriert und mit Quark gemischt als Gesichtsmaske: Gurken sind als Hausmittel vollkommen valide, schnell und günstig.

4. TOP: Ölkuren für glänzendes Haar

Ganz altbekannt sind Ölkuren für glänzendes Haar und gesunde Kopfhaut. Dazu wird ein bestimmtes Öl entweder über Nacht in die Haarspitzen oder die Kopfhaut einmassiert. Am nächsten Tag wird es ausgewaschen und sorgt für glänzendes, weiches Haar.

Dieser Trick hat auch heute noch Bestand. Wichtig ist aber die Wahl des Öls. Früher wurde gerne Olivenöl genutzt. Dieses fettet aber so stark, dass das Auswaschen die Haare eher belastet. Besser ist Kokosöl. Besonders gut für Haarspitzen ist auch Sesamöl.

5. TOP: Effiziente Sauerei: Kaffeesatzpeeling

Kaffee macht nicht nur munter, wenn man ihn zu sich nimmt. Der bröselige Kaffeesatz eignet sich hervorragend als Peeling, das die Haut doppelt belebt: Das Koffein regt die Durchblutung an, entwässert und die raue Textur entfernt kleine Hautschüppchen. Vorsicht nur an empfindlichen Hautstellen, da kann der Kaffeesatz bereits zu grob sein.

Wenn das der Fall ist, ganz behutsam den Kaffeesatz einreiben. Für den extra Pflegekick kann der Kaffeesatz mit Öl zu einer Paste gemischt werden. Das gibt allerdings häufig eine kleine Sauerei in der Dusche, hier ist also etwas Vorsicht geboten.

6. TOP: Bierhaarspülung als Schaumfestigerersatz

Der absolute Klassiker unter Omas Hausmitteln ist die Bierspülung. Das Bier bringt Vitamine und Mineralstoffe mit und lässt dank dessen die Haare griffiger und voluminöser werden. Dazu Bier und Wasser im Verhältnis von 1:1 mischen und nach der Haarwäsche über die Haare gießen. Der leichte Biergeruch verfliegt beim Trocknen.

7. FLOP: Baden wie Kleopatra: Im Milchbad

Milchbäder schaden keinesfalls, allerdings müsste man mehr als zwei Liter Milch auf ein Vollbad geben, um einen Effekt zu haben. Für trockene Haut reicht die Pflegewirkung meistens nicht. Wer mag, kann allerdings noch etwas Öl zum Bad hinzugeben. Spätestens dann ist ein Effekt deutlich bemerkbar.

8. TOP: Honig als süße Lippenpflege

Hier hat Oma voll ins Schwarze getroffen! Honig wirkt aufgrund vieler verschiedener Enzyme, Mineralstoffe, Vitamine und Eiweiße so gut als antibakterielle Hautpflege, dass spezieller Honig sogar zur Behandlung von Wunden genutzt wird. Bei trockenen, spröden, rissigen Lippen einfach etwas Honig auf die gereinigten Lippen auftragen. Danach muss die süße Wohltat allerdings zehn bis fünfzehn Minuten auf den Lippen verweilen. Keine einfache Aufgabe.

Bildnachweis: luckybusiness / stock.adobe.com

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