Gesundheit Praxistipps

7 Tipps für den Saunagang: So machen Sie es richtig

Lesezeit: 2 Minuten Gehen Sie mal (wieder) in die Sauna – das Beste, das Sie an einem kalten, dunklen Winterabend tun können! Der Wechsel von Wärme und Kälte, von Schwitzen und Abkühlung wirkt belebend und entspannend für Ihren Körper und Ihre Seele.

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7 Tipps für den Saunagang: So machen Sie es richtig

7 Tipps für den Saunagang: So machen Sie es richtig

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1. Vor dem Saunabesuch

Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie eine bis zwei Stunden nach dem Saunabesuch angenehm müde werden: Gehen Sie also am besten abends in die Sauna. Nehmen Sie vorher keine schwere Mahlzeit zu sich. Falls Sie zuvor Sport treiben, achten Sie darauf, dass sich Ihr Kreislauf und Blutdruck vor dem Saunabesuch wieder vollkommen beruhigt haben. Denn der stellt hohe Anforderungen an Ihren Kreislauf.

2. Vor dem ersten Saunagang

Duschen Sie vor dem ersten Gang, trocknen Sie sich gut ab, denn feuchte Haut verzögert den Beginn des Schwitzens. Gehen Sie nicht frierend oder mit kalten Füßen in die Sauna. Bleiben Sie gegebenenfalls länger unter der warmen Dusche, trinken Sie etwas Warmes, oder nehmen Sie ein warmes Fußbad.

3. In der Sauna

Auf den unteren Bänken ist es nicht so heiß wie oben. Suchen Sie sich Ihren Platz ganz nach Ihrem persönlichen Empfinden aus. Legen Sie sich auf den Rücken, so ist der ganze Körper der gleichen Temperatur ausgesetzt. Oder setzen Sie sich entspannt hin, stützen Sie Ihre Arme auf den Knien auf. Setzen Sie sich jedoch für die letzten zwei bis drei Minuten auf die untere Bank, um Ihren Kreislauf auf das Aufstehen vorzubereiten.

4. Wie oft, wie lange?

Der erste Gang kann acht bis zwölf Minuten dauern, der zweite höchstens 15. Wenn Sie regelmäßig einmal pro Woche in die Sauna gehen, können Sie auch einen dritten 15-minütigen Gang anschließen. Widerstehen Sie dem Ehrgeiz, mehr und länger auszuhalten. Es kann Ihnen schaden oder sogar gefährlich werden, wenn Sie sich überfordern!

5. Nach jedem Saunagang: abkühlen

Kühlen Sie sich so langsam ab, wie Sie es als angenehm empfinden. Achten Sie auf Ihren Kreislauf. Gehen Sie erst etwas hin und her, kühlen Sie sich dann mit kaltem Wasser ab: Beginnen Sie mit den Füßen, gießen Sie dann Ihre Beine ab, gehen Sie weiter von den Handgelenken zu den Schultern und schließlich dem Rumpf. Beginnen Sie also weit entfernt vom Herzen, und gießen oder duschen Sie erst zum Schluss den ganzen Körper ab! Danach können Sie, wenn Sie es mögen und vertragen, ins kalte Tauchbecken gehen.

6. Nach dem Abkühlen: Ruhezeit

Machen Sie wenigstens 15 Minuten Pause, legen Sie sich hin, genießen Sie die Entspannung. Halten Sie sich dabei warm, auch Ihre Füße. Trinken Sie nicht zwischen den Saunagängen, das hemmt die Entschlackung. Wenn Sie nach dem letzten Saunagang Wasser trinken, fördert das die Entschlackung.

7. Nach dem letzten Saunagang

Stürzen Sie nach dem letzten Saunagang nicht direkt nach Hause; halten Sie die Ruhezeit ein. Und benutzen Sie beim letzten Duschen keine Seife: Ihre Haut ist sauber, und Seife oder Ähnliches trocknet Ihre Haut jetzt nur aus. Cremen Sie sich zum Schluss besser mit einer fetthaltigen Creme ein.

Bildnachweis: a.dl / stock.adobe.com

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