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7 Bioaktivsubstanzen des Cordyceps sinensis

Lesezeit: 2 Minuten In Fachkreisen wird der chinesische Raupenpilz auch Cordyceps sinensis und im asiatischen Bereich auch Puppenkeule oder Chinesische Kernkeule genannt. Mit seinen wertvollen Bioaktivsubstanzen steigert er die Leistungen für Körper, Geist und Seele. Erfahren Sie mehr über den Vitalpilz gegen Erkrankungen auf körperlicher und auch seelischer Ebene.

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7 Bioaktivsubstanzen des Cordyceps sinensis

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Die wissenschaftlichen Gelehrten diskutieren bereits seit Jahrzehnten, ob man diese Pilzart zur Gattung der Tiere oder der Pilze zählen sollte. Der chinesische Raupenpilz ernährt sich nicht wie andere Pilzarten von Holz oder sonstigen pflanzlichen Substraten, sondern von einer besonderen Raupenart, die sich nahe der Erdoberfläche zu Raupen entwickeln. Nachdem er in den Frühjahr- und Sommermonaten die Raupenart befallen und durchwuchert hat, verdaut er mit seinen Enzymen die ganze Raupe bis nur noch die äußere Schale und deren Verdauungskanal vorhanden ist.

In den Wintermonaten entwickelt sich dann innerhalb der Raupenschale der Fruchtkörper des Pilzes. Er füllt sie mit seinem gesamten Pilzgeflecht aus. Danach durchstößt er im Frühjahr den Boden und besitzt die Form einer kleinen Keule. Aus diesem Grund wird er im Chinesischen auch Winterwurm und Sommergras genannt.  

Bioaktivsubstanzen des Cordyceps sinensis:

Seine Bioaktivsubstanzen machen diesen Vital- oder Medizinalpilz so wertvoll. Labortechnische Analysen haben folgende Substanzen finden können (unvollständige Auflistung):

  1. essenzielle Aminosäuren (Cordycepin; vergleichbar mit einem Antibiotikum), L-Tryptophan, Arginin, Valin, Lysin, Tyrosin, Alanin, Glutaminsäure, Histidin, etc.)
  2. Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin) und Vitamin B3 (Niacin)
  3. Nukleotide (Uridin, Guanosin und Adenosin): Es handelt sich um Substanzen (Moleküle), die teilweise wichtig für den Zellaufbau sind.
  4. Polysaccharide (Galaktomannan, Beta-Glucane)
  5. Ergosterol, eine Vorstufe des Vitamin D3
  6. Glykoproteine
  7. Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Mangan, Zink, Kalium, etc.

Die medizinische Wirkung wurde bereits vor mehreren Hunderten von Jahren in der Chinesischen Medizin für den Kaiser und seinen Hofstaat eingesetzt. Man erkannte die medizinischen Wirksamkeiten, wie den positiven Effekt auf die Lungen, die Nieren und die Steigerung der Vitalität und auch Sexualität bei Mann und Frau. Cordyceps sinensis kann bei Nierenschwäche seine volle medizinische Wirkung entfalten. Hierbei verbessert er die Filterfunktion der Nieren erheblich. Denn nach der TCM sind die Nieren die Speicher der Lebensenergie.

Die Anwendungsgebiete des Cordyceps sinensis:

  • Erkrankung der Lungen (Bronchitis, Asthma bronchiale, COPD, Verschleimungen, Pneumonie)
  • Verbesserung des Gedächtnisses aufgrund von Alterungsprozessen
  • Darmbeschwerden
  • akute und chronische Nierenerkrankungen (Nierenschwäche, Nierenentzündungen)
  • chronische Harnwegserkrankungen
  • Tumorerkrankungen (sowohl präventiv als auch begleitend in der Behandlung)
  • sexuelle Funktionsstörungen bei Mann und Frau (Steigerung der Libido)
  • körperliche und seelische Erschöpfungszustände
  • Einsatz als Antidepressiva durch positiven Effekt auf die Nebennierenrinde (Produktion des Adrenalin, Noradrenalin wird gedrosselt durch den Einfluss verschiedener Enzyme) ohne die schädlichen Nebenwirkungen
  • verbesserter Umgang mit stressigen Situationen (Förderung der Gelassenheit und auch Reduzierung körperlicher Beschwerden aufgrund von Stress)
  • Herzkreislauf-Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen und Hypertonie
  • Anti-Aging-Mittel (Verzögerung des Alterungsvorganges)
  • Ausdauersteigerung im Alltag und bei sportlichen Aktivitäten (Steigerung des Energiepotenzial direkt in den Zellen)
  • akute und chronische Entzündungsprozesse im Organismus (wie Rheuma, Gicht)
  • metabolisches Syndrom und Diabetes mellitus (Verbesserung des Kohlenhydratstoffwechsels)
  • Autoimmunerkrankungen jeglicher Art
  • Allergien
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Lebererkrankungen
  • Arteriosklerose (Verringerung des Thromboserisikos)
  • Osteoporose, etc.
  • Immunschwäche infolge von bakteriellen und viralen Erregern
  • Entgiftung des Körpers
  • hormonelle und psychische Dermatosen (Hauterkrankungen)
  • grippale Infekte bis hin zur Influenza (richtige Grippe)
  • Infektionskrankheiten wie Borreliose, HIV, Gelbfieber, etc.
  • Hypothyreose (Unterfunktion der Schilddrüse)
  • Übergewicht bis hin zu Adipositas (Fettsucht)

Anhand der unvollständigen Auflistung der Erkrankungen können Sie die medizinischen Wirkungen des Cordyceps sinensis erkennen. Das Gesundungspotenzial kommt durch die Zusammensetzung der Bioaktivsubstanzen, die in einem harmonischen Zusammenspiel entsprechend ihre Wirkung im Organismus entfalten.

Mit seinen stimmungsaufhellenden Effekten und gleichzeitigen Stärkung des Immunsystems, einschließlich der schützenden Wirkung auf das Lungen- und Nierengewebe, hilft er den gesamten Körper und auch der Seele harmonisch zusammen arbeiten zu können.

Zur Gesunderhaltung kann dieser Vitalpilz in Kombination mit einigen anderen Vitalpilzen sehr gut eingesetzt werden. Bei bestehenden Erkrankungen setzen Sie sich bitte mit Ihrem fachkundigen Mykotherapeuten (entweder speziell ausgebildeter Heilpraktiker oder auch Mediziner) in Verbindung.

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