Familie Praxistipps

6 Tipps für einen sicheren Schulweg

Lesezeit: 2 Minuten Der Schulanfang ist nicht nur ein einschneidendes Erlebnis im Leben des Erstklässlers, auch Sie als Eltern müssen sich an diese besondere Situation erst gewöhnen. Deutlich gelassener werden Sie hierbei sein, wenn Sie Gewissheit über ein sicheres Verhalten des Kindes im Straßenverkehr haben, was sich mit folgenden Tipps trainieren lässt und vor den größten Gefahren auf dem Schulweg bewahrt.

2 min Lesezeit
6 Tipps für einen sicheren Schulweg

6 Tipps für einen sicheren Schulweg

Lesezeit: 2 Minuten
  1. Üben Sie rechtzeitig und regelmäßig den Schulweg
  2. Berücksichtigen Sie Wetterverhältnisse beim Schulanfang
  3. Weisen Sie auf Gefahrenstellen auf dem Schulweg hin
  4. Leisten Sie aktiv Verkehrserziehung vor Schulanfang
  5. Machen Sie auf Fehlverhalten anderer beim Schulweg aufmerksam
  6. Lassen Sie Ihr Kind den Schulweg allein üben

Lesen Sie im Folgenden welche Besonderheiten und Maßnahmen zu beachten sind, damit Ihr Kind sicher in der Schule ankommt.

1. Üben Sie rechtzeitig und regelmäßig den Schulweg

Ihr Kind hat rund um den Schulanfang eine Vielzahl an Eindrücken zu verarbeiten, weshalb der Schulweg mit all seinen Gefahren nicht zusätzlich überfordern sollte. Schon wenige Monate vor der Einschulung lässt sich der Weg gemeinsam trainieren, damit er für Ihren Nachwuchs bereits zur Routine geworden ist. Das ein- oder zweimalige Ablaufen sorgt dabei nicht für die erhoffte Routine, sinnvoller ist das Laufen des Weges zweimal wöchentlich über mehrere Wochen hinweg.

2. Berücksichtigen Sie Dunkelheit, Wetter & Co. bei Schulanfang

Durch den Schulanfang im Spätsommer findet das Trainieren des Schulweges häufig in den Sommermonaten statt. Über den Tag hinweg ist es lange hell, sonnige Tage sorgen beim Training für beste Sichtverhältnisse. Dennoch muss sich Ihr Nachwuchs während des ersten Schuljahres auch früh morgens im Winter fortbewegen, wo aufgrund von Schnee, Regen und Dunkelheit zusätzliche Unsicherheiten entstehen. Üben Sie den Schulweg deshalb unter verschiedenen Bedingungen, z. B. in der abendlichen Dunkelheit oder an einem Regentag.

3. Weisen Sie auf echte Gefahrenstellen beim Schulweg hin

Der Schulweg wird mit seinen Wegen und Kreuzungen über ein unterschiedliches Gefahrenpotenzial an verschiedenen Stellen verfügen. Genau hierauf sollten Sie mit Ihrem Nachwuchs achten und diesen an besonderen Punkten auf potenzielle Gefahren hinweisen. Versetzen Sie sich hierbei gedanklich in die Rolle des Kindes und gehen Sie mit einem naiven Blick auf das Abenteuer Straßenverkehr zu. Was Ihnen als erwachsener und erfahrener Verkehrsteilnehmer selbstverständlich erscheint, ist echtes Neuland für Ihren Nachwuchs.

4. Leisten Sie aktiv Verkehrserziehung vor Schulanfang

In vielen Schulen steht die Verkehrserziehung in den ersten Jahren auf dem Stundenplan, nicht selten von einem Polizisten durchgeführt. Im Idealfall sollte Ihr Kind jedoch ab Schulanfang wissen, wie es sich im Straßenverkehr richtig verhält und worauf besonders zu achten ist.

Das einfache Laufen über eine Straße, obwohl eine Ampel oder ein Zebrastreifen in der Nähe sind, sollte das Kind nicht erst durch den Verkehrserzieher erfahren. Auch die wichtigsten Schilder im Straßenverkehr lassen sich vor dem Schulanfang spielerisch erlernen und helfen dem Kind bei der Orientierung.

5. Machen Sie auf Fehlverhalten anderer beim Schulweg aufmerksam

Auch wenn Sie und Ihr Kind sich absolut vorbildlich beim Einüben des Schulwegs verhalten – für sämtliche Verkehrsteilnehmer muss dies nicht gelten. Andere Passanten werden auch bei Rot über die Ampel gehen oder beim unkontrollierten Auffahren auf Parkplätze und Grundstücke den kleinen Verkehrsteilnehmer übersehen.

Zeigen Sie Ihrem Kind in solchen Situationen bewusst auf, dass hier jemand falsch gehandelt hat. Erzählen Sie auch, dass den Übeltäter eine Strafe erwartet, wenn ihn die Polizei hierbei erwischt. Natürlich sollten Sie einem sensiblen Kind hierdurch nicht unnötig Angst machen. Falsches Verhalten sollte jedoch klar aufgezeigt werden.

6. Lassen Sie Ihr Kind den Schulweg alleine üben

So wichtig die Begleitung des Kindes beim Üben vor dem Schulanfang ist – irgendwann nach dem großen Tag sind Sie nicht mehr dabei. Genau deshalb sollte das Kind rechtzeitig die Möglichkeit bekommen, den Schulweg alleine einzuüben und auch eigenständig wieder zurückzukommen. Natürlich ist es Ihnen nicht verboten, anfangs aus sicherer Entfernung zuzuschauen und zu überprüfen, wie Ihr Nachwuchs sich verhält.

Bildnachweis: manu / Adobe Stock

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