Krankheiten Praxistipps

6 praktische Tipps für Pollenallergiker

Lesezeit: 2 Minuten Pollenallergien machen sich nicht nur durch gereizte Schleimhäute in Nase, Augen und Bronchien bemerkbar, sie beeinträchtigen das gesamte Wohlbefinden des Betroffenen. Statt frische Luft zu genießen, flieht man vor den Allergenen ins Haus. Mit einigen Tricks können Sie Ihre Allergiephasen jedoch sowohl draußen als auch drinnen besser und beschwerdeärmer überstehen.

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6 praktische Tipps für Pollenallergiker

6 praktische Tipps für Pollenallergiker

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Pollenallergiker haben es nicht ganz einfach: Ausgerechnet während der schönsten Jahreszeiten fliegt der Blütenstaub meist mehrerer Pflanzen zugleich und reizt die Atemwege. Als Folge der allergischen Reaktion fühlt man sich schlapp und wenig motiviert, aktiv zu sein.

Statt das schöne Wetter zu genießen, verkriecht man sich dann resigniert ins Haus und wartet auf den nächsten Regen, der die Luft von den lästigen Allergenen befreit. Mit einigen Verhaltensänderungen und Tricks können Sie jedoch Ihre Pollenallergie-Reaktionen auch im Frühjahr und Sommer deutlich reduzieren.

Pollengaze schützt beim Lüften

Verschiedene Wetterseiten im Internet berichten über die aktuellen Pollenflugzeiten. Nutzen Sie die Informationen, um Ihre Aktivitäten besser planen zu können. Wenn Sie z. B. gern draußen Sport machen, sollten Sie Ihr Training in pollenärmere Phasen verlegen, die auf dem Land und in der Stadt jeweils in unterschiedlichen Zeiten verlaufen.

Sind Aufenthalte in der Natur aus beruflichen oder zeitlichen Gründen nicht immer außerhalb des Pollenflugs möglich, suchen Sie sich zusätzlich eine alternative Bewegungsart, die Sie auch im Haus durchführen können.

Auf frische Luft müssen Sie dabei nicht verzichten: Bestücken Sie Ihre Fenster und Balkontüren mit pollendichter Gaze, sodass Sie gefahrlos lüften können. Die Gaze gibt es auch in dunkler Farbe, sodass Sie besser hindurch sehen können. Waschen Sie die Gaze öfter aus, damit die Luft gut zirkulieren kann. Befestigt wird der Pollenschutz im Fenster- oder Türrahmen per Klettband.

Gartenplatz mit Moskitonetz für Pollenallergiker

Auch Ihren Garten oder Ihren Balkon können Sie trotz Pollenflug genießen. Richten Sie sich einen gemütlichen Sitzplatz ein, in den Sie einen großen Sonnenschirm integrieren. Am Rand des Schirms befestigen Sie ebenfalls pollendichte Gaze, die um den Sessel herum bis zum Boden fallen sollte.

Alternativ können Sie ein großes Moskitonetz mit Baldachin aufhängen, z. B. an einem Baum oder einem gebogenen Schirmständer. Sind die Netze nicht dicht genug, hängen Sie zwei übereinander.

Kleidung für draußen und drinnen trennen

Ihre Kleidung sollten Sie während der pollenreichen Zeiten anders ordnen: Wählen Sie bestimmte Kleidungsstücke aus, die Sie nur draußen tragen und legen Sie diese am besten gleich im Eingangsbereich ab, wenn Sie nach Hause kommen.

Richten Sie ein gut schließendes Fach ein, in dem Sie die Kleidung verstauen können, und tragen Sie im Haus andere Sachen, die nicht mit Pollen in Berührung gekommen sind.

Das ist vor allem für den Schlafbereich wichtig, sollte aber für die ganze Wohnung/Haus gelten. So halten Sie die Wohnräume weitgehend frei von lästigen Plagegeistern.

Staubsaugen nur mit Beutel und Filter

Zum Staubsaugen sollten Sie nur Geräte verwenden, die mit Beuteln und HEPA-Filtern funktionieren. Beutellose Staubsauger sparen zwar Kosten, verteilen bei der Entleerung jedoch eine Menge ihres Inhalts inklusive Allergene in der Raumluft. Glatte Böden wischen Sie am besten öfter feucht, um die winzigen Pollen zu binden, statt sie lediglich aufzuwirbeln.

Reinigung von Stoffen

Räume sind pflegeleichter, wenn Sie nicht zu viele Dekorationsobjekte aufstellen. Stoffe wie Bettwäsche, Gardinen, Decken etc. sollten trotz Fenstergaze ebenfalls häufiger gewaschen und nur im Trockner getrocknet oder im Raum aufgehängt werden. Auf Teppiche müssen Sie übrigens nicht verzichten, da sie eventuelle Pollen und Staub besser festhalten als glatte Böden.

Nase spülen und Haare waschen

Waschen Sie Ihre Haare abends, um Allergene zu entfernen. Ihre Schleimhäute können Sie entlasten, indem Sie Ihre Nase mehrmals pro Tag mit Salzlösung spülen und anschließend eine Nasensalbe zur Pflege in beide Nasenlöcher geben. Einige Salben wirken auch leicht abschwellend, was bei Heuschnupfen sehr hilfreich ist, z. B. Nisita.

Bildnachweis: Jürgen Fälchle / stock.adobe.com

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