Gesundheit Praxistipps

5 wissenswerte Fakten über Elektrolyte

Als Elektrolyte werden chemische Verbindungen bezeichnet, die in der Praxis als eine Art Ionenleiter auftreten. Sie erfüllen im menschlichen Körper eine wichtige Rolle, können therapierend eingesetzt werden und sogar Erkrankungen hervorrufen, wenn der Elektrolythaushalt im Körper stark beeinträchtigt wird.

5 wissenswerte Fakten über Elektrolyte

Die folgenden 5 Fakten sollten Sie daher unbedingt über Elektrolyte wissen:

  1. Elektrolyte
  2. Wirkung von Elektrolyten
  3. Elektrolyte beim Sport
  4. Getränke mit Elektrolyten
  5. Elektrolyte bei Krankheit

1. Was genau sind Elektrolyte?

Wie bereits eingangs erwähnt, handelt es sich um chemische Verbindungen. Aufgabe dieser Verbindungen ist es, elektrischen Strom innerhalb einer wässrigen Lösung leiten zu können. Während das geschieht, zerfallen sie in negative und positive Ladungen. Die daraus resultierenden Ionen werden dann im Körper weiter verarbeitet. Die Anzahl der im Körper befindlichen Ionen ist groß und unterteilt sich folglich in negativ und positiv geladene Ionen.

Zu den positiven gehören beispielsweise Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen II & III sowie Ammonium. Zu den negativen Ionen zählen unter anderem Jod, Oxid, Sulfat, Fluorid und Nitrat. Elektrolyte können immer in fester und flüssiger Form vorliegen. Meistens finden sich Ionen jedoch in Flüssigkeiten vor, da sie sich hier frei bewegen können.

2. Die Wirkung von Elektrolyten innerhalb des Körpers

Erheblichen Einfluss nimmt der Elektrolythaushalt auf das Muskel- und Nervenzellensystem. Er beeinträchtigt nicht nur deren Funktionsfähigkeit allgemein, auch die Kommunikation und folglich das Zusammenspiel zwischen Nervenzellen und Muskelzellen wird beeinflusst.

Kommt es zu einem stark reduzierten Elektrolythaushalt oder fehlt das Gleichgewicht zwischen inneren und äußeren Elektrolyten, kann es zu Erkrankungen des Körpers kommen. Die häufigste, darauf basierende Krankheit, ist die sogenannte Hyponatriämie. Durch zu wenig Natrium befindet sich in der Folge zu viel Wasser im Körper, wodurch es zu einer negativen Verdünnung kommt. Auch ein Mangel an Kalium kann schlimme Folgen, bis hin zum Herzstillstand, mit sich bringen.

3. Darum sind Elektrolyte beim Sport so wichtig

Immer wieder werben verschiedene Getränke aktiv mit ihrem hohen Gehalt von Elektrolyten und sprechen damit vor allem Sportler an. Sind diese für den Sport konzipiert, enthalten sie in aller Regel rund 400 bis 1000 Milligramm Natrium pro Liter und circa 60 bis 80 Kohlenhydrate. Weitere typische Elektrolytverbindungen, wie Magnesium oder Kalium, können ebenfalls hinzugefügt werden.

Die Getränke sind besonders bei Ausdauersportlern sehr beliebt, da diese über lange Zeit stark schwitzen. Beim Schwitzen werden natürlich auch Mineralstoffe über den Schweiß nach außen transportiert und die Elektrolytgetränke können diesen entstandenen Mangel wieder ausgleichen.

4. Getränke sind nur in der richtigen Abmischung wirkungsvoll

Elementar für die Wirksamkeit von Elektrolytgetränken ist die richtige Abmischung. Enthalten sie zu viele Mineralstoffe auf zu wenig Flüssigkeit, entziehen diese Mineralstoffe dem Körper noch weitere Flüssigkeit – ein ähnlicher Effekt tritt auf, wenn man Salzwasser trinkt. Wer sich seine Elektrolytgetränke also selber mischt, sollte unbedingt auf die richtige Verteilung achten. Normalerweise befindet sich diese auf der Packungsbeilage. Befinden sich zu viele Elektrolyte im fertigen Getränk, kann es durch die entzogene Flüssigkeit zu Übelkeit und sogar Erbrechen kommen.

5. Elektrolyte können (unfreiwillig) aus dem Körper abgesondert werden

Bereits in Punkt 3 wurde darauf hingewiesen, dass beim Schwitzen auch Elektrolyte aus dem Körper herausgezogen werden. Noch stärker tritt dieser Umstand auf, wenn es zu Durchfall oder Erbrechen kommt. Bei Durchfallerkrankungen ist es daher umso wichtiger, den Verlust der Mineralstoffe wieder durch Elektrolytgetränke auszugleichen. Das sorgt nicht nur für ein besseres Empfinden, sondern kann zugleich auch das Auftreten der Durchfälle reduzieren. Um den Körper nicht mit Elektrolyten zu stark zu belasten, sollten die Getränke bei einer Besserung des Zustandes wieder abgesetzt werden.

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