Computer Praxistipps

5 Tipps, wie Sie Ihr individuell passendes Antivirenprogramm finden

Lesezeit: 2 Minuten Das Antivirenprogramm soll den eigenen PC umfassend vor Viren, Trojanern, Malware und anderen Schädlingen absichern, zugleich aber auch Ihren Ansprüchen in vollem Umfang gerecht werden.

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5 Tipps, wie Sie Ihr individuell passendes Antivirenprogramm finden

Lesezeit: 2 Minuten

Bei der Wahl des Antivirenprogramms müssen Sie erneut eine Entscheidung zwischen kostenpflichtiger und kostenloser (Freeware) Programme treffen. Die folgenden Aspekte und Kriterien gilt es zu berücksichtigen.

  1. Microsoft Security Essentials
  2. Kostenfrei oder kostenpflichtig
  3. Kostenpflichtige Lösungen
  4. Firewall
  5. Performance

1. Reichen die Microsoft Security Essentials aus?

Microsoft Security Essentials sind ab Windows 8 bereits mit dem Betriebssystem vorinstalliert und werden von Microsoft für alle Windows-Besitzer kostenfrei angeboten. Lange Zeit galten die Security Essentials als ein robustes Fundament, was den Großteil potentieller Schädlinge erfolgreich abwehrt und zugleich sehr ressourcensparend arbeitet. Mittlerweile gehen die Meinungen hinsichtlich der Security Essentials aber auseinander. In zahlreichen Tests findet man Microsofts Antivirenprogramm sogar auf dem letzten Platz. Es empfiehlt sich also mitunter, sich lieber auf ein anderes Antivirenprogramm zu verlassen.

2. Die Entscheidung: kostenfrei oder kostenpflichtig

Eines kann schon vorweg gesagt werden: die leistungsstärksten Antivirenprogramme müssen käuflich erworben werden. Das heißt aber nicht, dass alle kostenfreien Lösungen automatisch schlecht sind oder Ihnen keinen adäquaten Schutz anbieten. Die unabhängige Seite AV-Test hat aktuelle Programme unter die Lupe genommen und das Antivirenprogramm "Avast" zu einer guten und kostenfreien Alternative erklärt.

Auch Programme wie ZoneAlarm oder 360 Total Security Essential bieten einen umfangreichen Schutz. Diese Programme arbeiten allesamt mit einem Sandbox-Modus, wie er früher vor allem bei kostenpflichtigen Alternativen in Erscheinung trat. In diesem können Sie verdächtige Programme vorher testen und überprüfen lassen, ohne dass sie mit den eigentlichen Inhalten einer Festplatte in Kontakt kommen. Diese Sandbox ist eine nützliche Zusatzversicherung, wenn Sie häufiger Dateien aus fremden Quellen laden (müssen).

3. Kostenpflichtige Lösungen mit leistungsstarkem Virenscanner

Wer gewillt ist etwas für sein Antivirenprogramm auszugeben, findet am Markt zahlreiche Optionen. Kaspersky Internet Security, McAfee Internet Security und Norton Security gelten mittlerweile schon fast als zeitlose Klassiker, die Jahr für Jahr obere Ränge in unabhängigen Tests einnehmen. Zuletzt traten vor allem Bitdefender Internet Security und Kaspersky Internet Security positiv in Erscheinung. Beide Programme nutzen in Überschneidung mehrere Viren-Engines, um eine möglichst hohe Zahl von Schädlingen identifizieren zu können.

Sind Sie gewillt ein Antivirenprogramm zu kaufen, sollten Sie sich unbedingt vorher über das Abrechnungsmodell informieren. Nicht immer reicht es aus, das Programm nur zu kaufen. Einige Programme besitzen eine Lizenz, die aller ein, zwei oder drei Jahre erneuert werden muss – was wiederum mit Folgekosten verbunden ist. Indem Sie sich über das Abrechnungsmodell informieren, können Sie sicherstellen, dass das Antivirenprogramm Ihr eigenes Budget nicht überschreitet.

4. Häufige Frage: benötige ich auch eine Firewall?

Diese Frage lässt sich in den meisten Fällen ganz klar verneinen – zumindest im privaten Bereich. Nutzen Sie einen Router, besitzt dieser bereits eine integrierte Firewall, zudem kommt auch Windows mit einer vorinstallierten Firewall, die solang aktiv ist, bis Sie sie manuell deaktivieren. Eine zusätzliche, professionelle und kostenpflichtige Firewall ist also bestenfalls in Unternehmen sinnvoll, für Privatanwender aber überflüssig, da sowohl die Router- als auch Windows-Firewall ausreichend Schutz bietet.

5. Achten Sie auf die Performance des Programms

Nicht nur der Schutz allein ist ein Kriterium dafür, ob ein Antivirenprogramm gut oder schlecht ist. Von der Performance her unterscheiden sie sich ebenfalls maßgeblich, vor allem wenn ein Scanner permanent im Hintergrund läuft und die Internetverbindung und heruntergeladene Dateien überprüft. Besitzen Sie einen sehr alten beziehungsweise schwachen PC oder Laptop, kann das Antivirenprogramm diesen enorm ausbremsen. Dann sollten Sie lieber auf kompakte und ressourcensparende Alternativen vertrauen.

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