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5 mögliche Ursachen für Appetitlosigkeit

Lesezeit: 2 Minuten Appetitlosigkeit kann viele verschiedene Ursachen haben und ist meist nur die Begleiterscheinung einer Erkrankung, selten aber Hauptsymptom. Gerade bei psychischem Stress ist Appetitlosigkeit eine häufige Nebenwirkung und geht meistens auch dann vorüber, wenn der Stress vorbei ist.

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5 mögliche Ursachen für Appetitlosigkeit

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Mal keinen Hunger zu haben oder das Essen nicht richtig genießen können ist nichts Ungewöhnliches. Wenn allerdings über längere Zeit der Appetit ausbleibt, kann das ernsthafte Ursachen haben, die eventuell medizinischer Abklärung bedürfen.

Zwar muss nicht jede Ursache auch wirklich körperlicher Natur sein, denn auch seelischer Stress kann Appetitlosigkeit auslösen, möglich ist es jedoch, weshalb der Körper sorgfältig beobachtet werden sollte. Schließlich ist Appetitlosigkeit häufig nur eines von vielen Nebensymptomen, wenn tatsächlich eine Erkrankung zugrunde liegt. Diese 5 Ursachen kann Appetitlosigkeit haben:

1. Psychischer Stress

Liebeskummer, Trauer, eine wichtige Prüfung, Stress im Büro oder Streit mit der besten Freundin: All diese Ereignisse können ganz schön aufs Wohlbefinden schlagen und äußern sich häufig durch Appetitlosigkeit. Bauchgrummeln, Magenschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen sind weitere Begleiterscheinungen von psychischem Stress und sind für den Körper für eine gewisse Zeit auch auszuhalten.

Wichtig ist es bei Stress immer wieder zu entschleunigen, in psychisch anstrengenden Phasen bewusste Ruhemomente zu nehmen und sich vielleicht etwas zu suchen, auf das man sich nach der Prüfung oder der fertigen Präsentation freuen kann wie zum Beispiel ein Wellness-Wochenende oder einen Urlaub. Bei Liebeskummer oder Trauer helfen nur Gespräche, Zeit und gegebenenfalls Ablenkung, um das Gesamtbefinden zu bessern. Oft muss man sich dann zwingen zu essen, wodurch der Körper wieder etwas mehr Energie bekommt.

2. Erkrankungen des Magens

Wer etwas Falsches gegessen hat kennt das Problem – der Appetit ist erst einmal für ein paar Tage weg. Falls Übelkeit und Erbrechen mit der Magenverstimmung einhergehen, dauert es ein wenig bis sich der Körper und somit auch das Appetitgefühl wieder gebessert haben. Jedoch können auch ernstere Erkrankungen des Magens einer Appetitlosigkeit zugrunde liegen, wie zum Beispiel Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Geschwüre des Zwölffingerdarms oder Magen- oder Darmkrebs.

3. Grippe

Eine Grippe oder ein grippaler Infekt beginnen häufig mit einem Unwohlsein und eingeschränktem Appetit. Folgen dann kurz drauf die ersten Symptome wie Schlappheit, Husten, Schnupfen oder Fieber, ist es ganz klar, dass die Appetitlosigkeit durch die Grippe verursacht wurde.

4. Chronische Erkrankungen

Viele chronische Erkrankungen können mit Appetitlosigkeit einhergehen. Herzerkrankungen, Nierenschwäche oder neurologische Erkrankungen wie zum Beispiel Demenz haben häufig Auswirkungen auf das Hungergefühl. Appetitlosigkeit ist aber häufig nicht das einzige Symptom, das bei diesen Krankheiten auftritt – der Gang zum Arzt erfolgt häufig wegen anderer Beschwerden.

5. Schwere Infektionskrankheiten

HIV, Gelbfieber, Pfeiffersches Drüsenfieber oder die typischen Kinderkrankheiten Mumps und Windpocken können ebenfalls Schuld an einem mangelnden Appetit sein. Übliche Begleiterscheinungen sind Erbrechen, Durchfall, Übelkeit oder Fieber.

Appetitlosigkeit als Begleiterscheinung

Bei den meisten Krankheiten, die mit Appetitlosigkeit einhergehen, wird nicht die Appetitlosigkeit behandelt. Der Arzt konzentriert sich auf die Behandlung der eigentlichen Krankheit, wodurch die Begleiterscheinung Appetitlosigkeit verschwinden kann. Eine kurzfristige Appetitlosigkeit ist auch in der Regel unproblematisch, da Appetit von vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Wird das Problem allerdings zum Dauerzustand, ohne dass psychische Faktoren auszumachen sind, sollte ein Arzt konsultiert werden, um zu überprüfen, ob etwas Ernstes dahintersteckt.

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Bildnachweis: tunedin / stock.adobe.com

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