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5 Merkmale an denen Sie Hautkrebs erkennen

Lesezeit: 2 Minuten Erkennen Sie den Unterschied zwischen Leberfleck oder Hautkrebs? Anhand der ABCDE – Regel lässt sich feststellen, ob es sich bei der Hautveränderung um einen harmlosen Leberfleck oder möglicherweise schon um Hautkrebs handelt.

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5 Merkmale an denen Sie Hautkrebs erkennen

5 Merkmale an denen Sie Hautkrebs erkennen

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Was ist Hautkrebs?

Der Oberbegriff Hautkrebs bezeichnet verschiedene bösartige Tumore der Haut. Unter anderem wird in schwarze und weiße Hautkrebsformen unterschieden. Als Hauptursachen gelten eine lange und intensive Sonneneinwirkung auf die ungeschützte Haut sowie häufige Sonnenbrände während der Kindheit. Wenn er früh genug erkannt wird, ist Hautkrebs gut behandelbar.

Hautkrebs entwickelt sich bevorzugt an Stellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind. Aber auch an Stellen, die kaum Sonne abbekommen, wie zum Beispiel unter den Fußsohlen kann sich Hautkrebs entwickeln.

ABCDE-Regel

Hautveränderungen werden anhand der ABCDE-Regel begutachtet. So lässt sich feststellen, ob aus einem harmlosen Leberfleck bereits Hautkrebs geworden ist.

  1. A = Asymmetrie
  2. B = Begrenzung
  3. C = Farbe (vom englischen Begriff Colour für Farbe)
  4. D = Durchmesser
  5. E = Erhabenheit

Ein Leberfleck ist demnach auffällig, wenn er

  • Asymmetrisch (A)
  • Unregelmäßig begrenzt (B)
  • Uneinheitlich gefärbt (C)
  • Einen Durchmesser von mehr als 5 mm hat (D)
  • Und erhaben ist (E).

Hautkrebs-Screening

Ärzte empfehlen allen Menschen über 35 Jahren sich alle 2 Jahre auf Hautkrebs untersuchen zu lassen. Diese Empfehlung richtet sich vor allem an Menschen mit sehr heller Haut, vielen Muttermalen oder einer erblichen Vorbelastung. Wird bei diesem Screening ein verdächtiger Leberfleck entdeckt, wird eine Gewebeprobe entnommen und im Labor untersucht. Erst dann kann eine verlässliche Aussage darüber getroffen werden, ob es sich wirklich um Hautkrebs handelt. Aber nicht alle Verdachtsmomente bestätigen sich.

So beugen Sie vor

  • Cremen Sie sich regelmäßig und sorgfältig mit einem Sonnenschutz ein, der einen hohen Sonnenschutzfaktor aufweist.
  • Schützen Sie die Haut mit leichter Kleidung.
  • Meiden Sie die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr.
  • Bevorzugen Sie schattige Plätze. Aber Vorsicht – auch im Schatten sind sie vor der Sonne nicht komplett geschützt. Die UV-Strahlung ist zwar im Schatten schwächer, aber sie ist immer noch vorhanden, da das Sonnenlicht teilweise durch Sand oder Wasser gestreut und reflektiert wird. Achten Sie daher auch im Schatten auf einen ausreichenden Sonnenschutz.
  • Beobachten Sie ihre Haut regelmäßig und gehen Sie bei Veränderungen sofort zum Hautarzt.

Bildnachweis: Dan Race / stock.adobe.com

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