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5 Jahre EuroJackpot: Das sind die Highlights bisher

Lesezeit: 3 Minuten Am 23. März 2012 rollten die Kugeln zum ersten Mal. Zum ersten Mal bekam der Klassiker 6 aus 49 in Deutschland ernstzunehmende Konkurrenz. Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in insgesamt 17 europäischen Ländern. Vor allem deshalb, weil Gewinnchancen und Gewinnsummen höher sind als bei so mancher staatlichen Lotterie. Was hat sich in den letzten 5 Jahren getan?

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5 Jahre EuroJackpot: Das sind die Highlights bisher

5 Jahre EuroJackpot: Das sind die Highlights bisher

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5 Jahre EuroJackpot: Das sind die Highlights bisher
EuroJackpot wird in 17 europäischen Ländern gespielt. Hier ein Los aus den Niederlanden. Quelle: emka74 – 506202787 / Shutterstock.com

Immer freitags werden in Helsinki die Zahlen für die Lotterie EuroJackpot gezogen. Hier gilt es, 5 aus 50 Zahlen richtig anzukreuzen und zudem auch noch die beiden Eurozahlen richtig zu tippen. Gelingt dies, hat man den Jackpot geknackt, der mitunter in schwindelerregende Millionenhöhen steigt. Maximal 90 Millionen Euro sind drin. Erstaunlich ist: In den letzten 5 Jahren hatten allzu oft Deutsche die Nase vorn.

Insgesamt schon 93 Lottomillionäre

Seit es mit der EuroJackpot-Lotterie losging, wurden 93 Millionäre gekürt. Drei davon haben den jeweils größten Jackpot von 90 Millionen geknackt. Dieser wird ausgespielt, wenn wochenlang niemand den Jackpot knackt. Ist die Grenze von 90 Millionen Euro erreicht, wird Zwangs-ausgeschüttet. Das heißt: Man braucht dann nicht mehr 5 Zahlen und 2 Eurozahlen richtig getippt zu haben, sondern es genügen 5 richtige Zahlen und eine Eurozahl. Schafft auch das niemand, genügen 5 Zahlen und keine richtige Eurozahl.

Weil die Deutschen offenbar ein glückliches Händchen beim EuroJackpot spielen haben, steigen hier von Jahr zu Jahr die Spieleinsätze.

3,2 Milliarden Euro wurden bereits ausgeschüttet

Es ist eine unfassbare Summe: 3,2 Milliarden Euro gingen schon an die Spieler in ganz Europa. 934 Gewinner sahnten dabei „nur“ 100.000 Euro ab. Drei Mal gab es den höchsten Jackpot von 90 Millionen Euro. Einmal für einen Spieler aus Tschechien, einmal für einen Deutschen, und den dritten Jackpot teilten sich drei Spieler aus Deutschland, einer aus Dänemark und einer aus den Niederlanden.

Immer freitags wird’s spannend

Beim EuroJackpot kann man seinen Spielschein bis zwei Stunden vor der Ziehung abgeben. Um 20 Uhr wird’s dann spannend: Dann wirbeln in einem Fernsehstudio in Helsinki die gelben Kugeln durch das Ziehungsgerät und machen den einen oder anderen zum Millionär. Die Ziehung wird von Sicherheitsbehörden überwacht. Kurios: Die Ziehungsgeräte haben Namen. Das, aus dem die 5 Zahlen fallen, trägt den Namen „Venus“, und das, in dem die Eurozahlen gezogen werden, heißt „Pearl“.

Sicherheit geht vor

Nicht nur mit Aufpassern während der Ziehung geht man beim EuroJackpot auf Nummer Sicher – wie beim Lotto 6 aus 49 in Deutschland werden die Kugeln anschließend  in einem Safe verschlossen, wenn sie nicht im Einsatz sind. Spätestens nach 1.000 Ziehungen werden sie gegen neue ausgetauscht.

Die meistgezogene Zahl: 19

Wer auf seinem Schein regelmäßig auf die Zahl 19 tippt, ist vermutlich schon mal diesbezüglich auf der sicheren Seite. Die 19 wurde insgesamt 37 Mal seit Bestehen des EuroJackpots gezogen. Die 2 und die 48 dagegen fielen am seltensten aus der Trommel.

Wie hoch sind die Chancen, den Jackpot zu knacken?

Die Gewinnwahrscheinlichkeit beim EuroJackpot liegt bei 1 zu 95 Millionen. Das ist eine vergleichsweise gute Gewinnchance, denn beim deutschen 6 aus 49 liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1 zu 140 Millionen. In der zweiten Gewinnklasse, also 5 richtige Zahlen und eine Eurozahl, liegt die Wahrscheinlichkeit immerhin bei 1 zu 6 Millionen. Die niedrigste Gewinnklasse 12 lockt bereits mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 1 zu 42. Allerdings sind dort auch die niedrigsten Gewinnsummen zu erwarten.

Was passiert, wenn der Jackpot geknackt wurde?

Ist ein aktueller Jackpot geknackt, beginnt das Spiel von Neuem. Und zwar immer mit 10 Millionen Euro im Jackpot. Wer bis zu 250 Euro gewinnt, kann sich den Betrag direkt in der Annahmestelle abholen. Ansonsten muss man sich bei der Lottogesellschaft melden, die einem mitteilt, wie es weiter geht. Ab 100.000 Euro bietet die Gesellschaft sogar ein kostenloses Beratungsgespräch an.

Bildnachweis: emka74 – 506202787 / Shutterstock.com

Bildnachweis: smuki / Adobe Stock

 

 

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