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5 häufige Verletzungen beim Skifahren und wie man sie vermeiden kann

Lesezeit: 2 Minuten Skifahren bietet jede Menge Verletzungspotential, da Stürze an der Tagesordnung sind. Es gibt jedoch Möglichkeiten die häufigsten Verletzungen beim Skifahren zu vermeiden. Auf diese Weise bleibt einem der Krankenhausaufenthalt erspart und der Skiurlaub wird ein voller Erfolg.

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5 häufige Verletzungen beim Skifahren und wie man sie vermeiden kann

5 häufige Verletzungen beim Skifahren und wie man sie vermeiden kann

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Skifahren macht eine Menge Spaß, ist gut für Körper und Geist und kann meistens mit einem schönen Winterurlaub verbunden werden. Jedoch ist Skifahren nicht gerade ungefährlich und die Verletzungen, die passieren können, sind zum Teil übel.

Es muss jedoch nicht so weit kommen, mit ein paar Tipps können schlimmere Verletzungen weitestgehend vermieden werden, so ganz bleiben Stürze jedoch nicht aus.

1. Kopfverletzungen

10 % aller Skiverletzungen, die in Krankenhäusern behandelt werden, sind Kopfverletzungen. Auch Schürfwunden im Gesicht oder Nasenbluten zählen zu Kopfverletzungen – dies tritt relativ häufig auf, ist aber meistens nicht besonders schwerwiegend. Schädelbrüche kommen nur sehr selten vor und wenn dann nach schweren Unfällen wie einem frontalen Zusammenstoß oder einem Überschlag.

2. Rumpfverletzungen

Auch Verletzungen am Rumpf kommen bei Skifahrern häufig vor. Geprellte Rippen oder ein gebrochenes Schlüsselbein entstehen durch Stürze und Zusammenstöße. Beim Skifahren ist die Wahrscheinlichkeit dafür sogar noch geringer als beim Snowboarden.

3. Knieverletzungen

Ob Kreuzbandriss, eine Miniskusverletzung oder eine Überdehnung der Bänder: die Knie sind die Gelenke, die beim Skifahren am stärksten belastet werden, dadurch kommt es auch häufig zu Verletzungen am Knie. Ein Drittel aller Patienten, die nach einem Skiunfall im Krankenhaus behandelt werden müssen, leidet darunter.

4. Knochenbrüche

Auch Knochenbrüche passieren beim Skifahren häufig. Besonders der Oberschenkelknochen ist oft betroffen, 10 % aller behandelten Skiunfall-Patienten leiden darunter. Unter Unterschenkelbrüchen leiden nur 7 % der Patienten. Dank immer besser entwickelten Skibindungen, geht diese Zahl aber konstant zurück.

5. Muskelverletzungen

Muskelfaserrisse sind beim Skifahren im Winter eine häufige Begleiterscheinung. Sind die Muskeln nicht richtig warm, was in der Kälte üblich ist, reißen sie schneller was langwierige Verletzungen zur Folge haben kann.

So lassen sich schwere Skiverletzungen vermeiden

Um schwere Kopfverletzungen beim Skifahren zu vermeiden, empfiehlt es sich immer einen Helm zu tragen. Dieser schützt bei Stürzen und Zusammenstößen vor Knochenbrüchen und federt meist das Gröbste ab. Auch weitere Protektoren sind wichtig, um die Knochen und Gelenke zu schützen. Um zu vermeiden, dass es zu Muskelfaserrissen kommt, empfiehlt es sich, vor dem Skifahren ein paar Aufwärmübungen zu machen und auch das Fallen zu üben – denn auch das will beim Skifahren gelernt sein.

Kreuzbandrissen kann vor allem durch Aufmerksamkeit und Konzentration vorgebeugt werden. So bietet das Aussteigen aus dem Skilift ein hohes Risikopotenzial für Kreuzbandrisse und auch generelle Müdigkeit und Unaufmerksamkeit erhöhen das Verletzungsrisiko.

Je fitter, desto sicherer geht es über die Piste

Grundsätzlich gilt: Je besser der körperliche Zustand des Skifahrer ist, desto niedriger ist auch das Verletzungsrisiko. Auch ein vorsichtiges, vorausschauendes und nicht zu schnelles Fahren minimiert das Risiko zu stürzen oder mit jemandem unerwartet zusammenzuprallen.

Für die Fahrtechnik empfiehlt sich ein mögliches breitbeiniges Fahren, da durch die größere Auflagefläche die Stabilität auf den Skiern erhöht ist.

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Bildnachweis: pressmaster / stock.adobe.com

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