Familie Praxistipps

5 einfache Tipps für mehr Geld in der Familienkasse

Lesezeit: 3 Minuten Sie sparen an allen Ecken und Enden und haben trotzdem nicht genug Geld in der Familienkasse. Vielleicht haben Sie noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Hier bekommen Sie ein paar Anregungen zur Überprüfung Ihrer Ausgaben.

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5 einfache Tipps für mehr Geld in der Familienkasse

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5 einfache Tipps für mehr Geld in der Familienkasse

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Obwohl Sie den Haushalt schon öfter nach Einsparmöglichkeiten durchforstet haben, will das Haushaltsgeld mal wieder nicht reichen. Sie achten auf Mülltrennung, verschwenden keine Energie, haben günstige Versicherungen, einen preiswerten Stromanbieter, lassen das Auto so oft wie möglich stehen, gehen sparsam mit Wasser um und trotzdem herrscht jeden Monat Ebbe in der Familienkasse. Hier erfahren Sie, an welchen Stellen Sie noch Einsparpotential haben.

1. Verschaffen Sie sich eine Übersicht über alle Ausgaben

Notieren Sie sich alle fixen Kosten, die pro Monat anfallen, und überprüfen Sie dabei gleich, ob Posten dabei sind, die Sie vielleicht gar nicht mehr benötigen oder die sie eventuell noch durch das Finden eines billigeren Anbieters verringern könnten. Zu den monatlichen festen Kosten zählen:

  • Miete, Strom, Wasser, Heizung (für Hauseigentümer auch Grundsteuern, Straßenreinigung, Winterdienst etc.)
  • Telefon/Internet/Fernsehen einschließlich GEZ (Handyverträge nicht vergessen)
  • Versicherungen
  • Fahrtkosten für den Weg zur Arbeit
  • Kredite und andere Zahlungsverpflichtungen wie Alimente oder Unterhalt
  • Beiträge (z. B. Sportvereine, Musikschulgebühren, Fitnesscenter)
  • Zeitungsabos
  • Taschengeld

Hinzu kommen die monatlichen variablen Kosten. Darüber bekommen Sie am besten durch das Führen eines Haushalsbuches einen Überblick. Dazu zählen:

  • Lebensmittel/Essen gehen
  • Kleidung/Wäsche reinigen
  • Freizeitgestaltung
  • Körperpflege und Frisör
  • Gesundheit (Zuzahlungen für ärztliche Leistungen oder Medikamente)
  • Benzinkosten
  • Futter- und Tierarztkosten für das Haustier
  • Sparen für Notfälle

Außerdem gibt es Kosten, die nicht monatlich anfallen, für die aber trotzdem eine monatliche Summe einkalkuliert werden muss, damit das Geld zum Zahlungstermin auch vorhanden ist:

  • Ausgaben für das Auto (jährliche Steuern, Durchsicht, fällige Reparaturen)
  • Ausgaben für die Schule (Schulbücher, Schreibmaterial, Schulbusgebühren, Klassenfahrten
  • Feriengestaltung (Urlaub, Ferienfreizeiten, Trainingslager)
  • anstehende Feiern (Hochzeit, Konfirmation, Jugendweihe) einschließlich Geschenke

Damit es im Laufe des Jahres keine bösen Überraschungen gibt, sollte man sich bereits zum Jahresanfang die Zeit nehmen und einen Finanzplan für das kommende Jahr aufstellen.

2. Sie sollten jeden Monat wenigstens einen kleinen Betrag sparen

Am besten richten Sie sich einen Dauerauftrag ein, der gleich nach Geldeingang eine gleichbleibende Summe an ein Sparbuch überweist. Wenn das Geld erst einmal auf einem separaten Konto liegt, geht man da auch nicht so schnell wieder heran. Wie groß dieser Betrag ist, müssen Sie selbst entscheiden. Auf jeden Fall haben Sie so eine kleine Sicherheit, falls im Laufe des Jahres unvorhergesehene Ausgaben auf Sie zukommen. Eine andere Möglichkeit ist es, jeden Tag eine Münze in ein Sparschwein zu stecken. Entweder verwenden Sie den Inhalt dann für einen bestimmten Zweck (z. B. eine Neuanschaffung oder Urlaub) oder Sie zahlen es am Ende des Jahres auf ein Sparkonto ein und verschaffen sich damit ein kleines Polster für das Folgejahr.

3. Bei Einkäufen sollten Sie lieber bar bezahlen

Obwohl die Zahlung per Karte inzwischen kaum noch wegzudenken ist, sollten Sie beim Wocheneinkauf lieber bar bezahlen. Gehen Sie nie ohne Zettel und hungrig einkaufen, sonst werden Sie zu schnell in Versuchung geführt, unnütze Dinge oder zu große Mengen zu kaufen. Setzen Sie sich bereits bei der Einkaufsplanung ein Ausgabenlimit und nehmen Sie auch nur so viel Bargeld mit.

4. Rabattangebote, Bibliotheken oder Verleihangebote nutzen

Viele Anbieter binden ihre Kunden mit der Ausgabe von Rabattkarten. Wer oft im gleichen Unternehmen einkauft, sollte sich diese Angebote auf keinen Fall entgehen lassen. Oft können die Karten auch bei Onlineeinkäufen genutzt werden. Wer ausreichend Rabattpunkte gesammelt hat, darf sich dann über lukrative Prämien freuen, die nicht selten sowieso aus der Haushaltskasse hätten finanziert werden müssen.

Wer in der Nähe einer Bibliothek wohnt, kann sich freuen, dass er gegen eine relativ geringe Gebühr zahlreiche Angebote nutzen kann. Dort kann man sich nicht nur Bücher und Zeitschriften entleihen, sondern auch Hörbücher, CD´s, DVD´s, Computerspiele, Gesellschaftsspiele und neuerdings auch vielerorts EBooks.

5. Online einkaufen

Bevor Sie größere Anschaffungen machen, sollten Sie immer einen Preisvergleich starten. So sind z.B. elektronische Geräte vor allem in ländlichen Gebieten bei den Händlern vor Ort oftmals nicht nur viel teurer als bei Onlinehändlern, sondern Sie bekommen im Internet auch meistens noch modernere Versionen oder Rabatte.

Besonders große Preisunterschiede gibt es bei Medikamenten. Nicht selten kosten diese im Internet nur die Hälfte des Verkaufspreises der örtlichen Apotheken. Versandapotheken sind besonders für diejenigen eine geeignete Alternative, die bestimmte Medikamente regelmäßig benötigen und selbst zahlen müssen.

Bildnachweis: Sunny studio/ stock.adobe.com

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