Gesundheit Praxistipps

4 Regeln, wie Sie Ihren Stoffwechsel optimieren

Lesezeit: 3 Minuten Wenn es um das Thema Abnehmen geht oder darum, mehr Energie zu haben, wissen wir bereits, was wir essen sollten und was vielleicht besser nicht. Doch wenige wissen um den Einfluss von Biorhythmus auf unsere Energie und den Stoffwechsel. Erfahren Sie hier 4 wichtige Regeln, die Ihnen helfen, Ihren Biorhythmus besser zu nutzen und den Stoffwechsel zu optimieren, vor allem, wenn Sie abnehmen möchten.

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4 Regeln, wie Sie Ihren Stoffwechsel optimieren

4 Regeln, wie Sie Ihren Stoffwechsel optimieren

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Einfach gesagt: Wann wir essen, ist genauso wichtig, wie das, was wir essen. Wann die optimale Zeit zum Essen für jemanden ist, unterscheidet sich von dem der anderen. Jedoch gibt es einige wichtige grundsätzliche Regeln, vor allem wenn Sie abnehmen und Ihren Stoffwechsel optimieren möchten.

Ist Ihnen Folgendes schon einmal passiert:

Sie stehen morgens auf und denken sich „Ich bin gar nicht hungrig, also trinke ich nur einen Kaffee. Wenn ich nichts zu mir nehme, spare ich Kalorien und nehme ab.“ Dies ist allerdings keine gute Strategie. Denn Folgendes passiert:

Der gesunde Körper entfacht sich morgens

Der Körper steigert normalerweise morgens seine Temperatur, kommt sozusagen in die Gänge, entfacht sich. Dafür braucht er Energie. Wenn Sie nicht frühstücken, denkt sich Ihr Körper Folgendes:

„Huch, wir sind wahrscheinlich irgendwo in der Wüste, wo es nichts zu essen gibt. Ich weiß nicht, wann ich das nächste Mal etwas zu essen bekommen. Besser ist es, ich fahre mal den Stoffwechsel runter und baue weniger Muskeln auf (denn die verbrennen wertvolle Kalorien, die ich ja gerade nicht bekomme). Und wenn es das nächste Mal etwas zu essen gibt, werde ich extra viel Fett speichern.“

Dies ist ein brillanter Plan für eine Hungerperiode – aber eigentlich genau das Gegenteil, von dem, was Sie erreichen wollen, wenn Sie abnehmen möchten.

Der Kaffee am Morgen kann zu Fetteinlagerungen führen

Hoher Stresslevel kann zu Fetteinlagerungen am Bauch führen. Hinzu kommt Folgendes, wenn Sie morgens „nur“ einen Kaffee trinken: Kaffee erhöht die Ausschüttung von Cortisol – dies ist ein Stresshormon. Und Cortisol ist bekannt dafür, Bauchfetteinlagerungen zu begünstigen.

Hinweis: Deshalb helfen Entspannungsmethoden beim Abnehmen, z.B. Autogenes Training und Yoga.

Sollten Sie nun ganz auf Kaffee verzichten? Nicht unbedingt. Es bedeutet nur Folgendes: Wenn Sie nicht frühstücken (Stoffwechsel wird runtergefahren) und nur Kaffee trinken (Stresshormone im Blut steigen an) – begünstigen Sie 2 Faktoren, die den Stoffwechsel aus der Balance bringen und zu einer Gewichtszunahme führen können.

Cortisol ist an sich nicht schlecht. Wir brauchen es sogar – es hilft bei vielen Funktionen im Körper. Aber eine Überproduktion ist schädlich.

Stoffwechsel optimieren – es geht weiter:

Es ist nun Mittagszeit. Sie hatten keines oder nur ein kleines Frühstück. Zum Mittag fühlen Sie sich noch nicht so hungrig (außerdem liegt ein „richtiges Essen“ ja schwer im Magen) und Sie nehmen nur einen kleinen Snack zu sich.

Dies ist ein weiterer Faktor, der Ihren Stoffwechseln runterdreht. Denn gerade zur Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht, haben wir die höchste Verdauungskraft. Sie verpassen also gerade die beste Zeit zum Essen. Eigentlich braucht der Körper spätestens jetzt neuen Brennstoff.

Hinweis: Auf Höhe des Magens liegt unser Sonnengeflecht.

Großer Hunger am Abend

Am Nachmittag spüren Sie wahrscheinlich den ersten Hunger. Vielleicht haben Sie sogar Kopfschmerzen oder sind sehr müde. Da Sie noch einige Zeit bis zum Abend warten müssen, landet etwas Süßes in Ihrem Mund.

Am Abend sind Sie dann richtig hungrig und essen eine große Mahlzeit. Es passieren 4 Dinge:

  1. Am Abend ist die Fähigkeit vermindert, Kalorien zu verbrennen. Der Körper bereit sich auf die Regenerationsphase vor, das heißt er kümmert sich um Entgiftung, Zellenauf- und Abbau sowie Regeneration und Heilung. Liegt ein großes Mahl im Magen, kann er diese Regenerierung nicht optimal ausführen. Wenn Sie sich am Morgen z.B. „gerädert fühlen“ kann das ein Grund dafür sein.
  2. Wenn Sie Muskeln aufbauen, passiert dies in der Nacht. Da der Körper dann aber mit Verdauung beschäftigt ist, wird diese Fähigkeit vermindert.
  3. Der Körper hat ja den ganzen Tag gehungert und baut nun so viel wie möglich Kalorien ein – er weiß ja nicht, wann es das nächste Mal etwas gibt.
  4. Wenn Sie abends viel gegessen haben, sind Sie morgens wahrscheinlich nicht hungrig: Und der Kreislauf beginnt von vorn.

Die einzig wahren Regeln sind die, welche auf unsere spezifische Konstitution passen. Lesen Sie dazu auch folgenden Text: 4 Dinge, die Sie über periodisches Fasten wissen müssen

4 Regeln, wie Sie Ihren Biorhythmus am besten nutzen

Wenn wir unseren Biorhythmus nicht beachten, müssen wir den Preis dafür zahlen. Sie können jederzeit Ihre Gewohnheiten ändern. Befolgen Sie dazu diese 4 Vorschläge:

  1. Frühstücken Sie so, dass Sie bis zum Mittagessen satt sind. Das kann ein Müsli sein, etwas Obst, ein frisch gepresster Saft oder ein Brot mit Quark und Tomate. Je nachdem, was Sie mögen
  2. Essen Sie Ihr Mittagessen zwischen 12:00 – 13:30 Uhr. Dies sollte die größte Mahlzeit des Tages sein, essen Sie jetzt ca. 40 % Ihres Kalorienbedarfs.
  3. Das Abendessen sollten Sie mindestens 3 Stunden, besser 4 Stunden vor dem Zubettgehen essen. Je nachdem, was Sie zu sich genommen haben, ist dann der größte Teil verdaut und Ihr Körper kann alle regenerierenden Funktionen optimal ausführen. Sie schlafen ruhig und wachen erholt auf. Das Abendessen sollte kleiner als das Mittagessen sein und weniger Kalorien enthalten.
  4. Beobachten Sie sich und Ihren Rhythmus. Testen Sie aus, was die besten Zeiten für Sie sind. Es braucht dazu etwas Geduld und Zeit.

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Bildnachweis:  Romolo Tavani / stock.adobe.com

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