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4 bewährte Maßnahmen zur Bekämpfung von Menstruationsbeschwerden

Lesezeit: 3 Minuten Menstruationsbeschwerden sind für viele Frauen ein Übel mit Ankündigung. Manche trifft es dabei so hart, dass sie arbeitsunfähig sind. So oder so ist diese Zeit des Monats für viele Frauen nicht schön. Doch gewusst wie kann ein Wellnesstag Beschwerden lindern und den schlimmsten Tag so etwas erträglicher machen. Hier lesen Sie wie und mit welchen Tricks das funktioniert.

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4 bewährte Maßnahmen zur Bekämpfung von Menstruationsbeschwerden

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4 bewährte Maßnahmen zur Bekämpfung von Menstruationsbeschwerden

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Unter Männern wird gerne über die Menstruation gelästert. Hat eine Frau schlechte Laune, hat sie bestimmt ihre Tage. Was die Herren der Schöpfung aber oft nicht wissen (wollen) ist, wie heftig manche Symptome ausfallen können. Migräne oder „normale“ Kopfschmerzen, starke Rückenschmerzen, heftigste Unterleibskrämpfe, Abgeschlagenheit bis hin zur Depression, Diarrhö oder Erbrechen und Kreislaufprobleme bis hin zur Ohnmacht.

Nicht umsonst heißt es daher, dass wenn Männer Kinder kriegen müssten, die Menschheit bereits ausgestorben wäre. Viele Frauen würden sich vor allem den ersten oder zweiten Tag der Menstruation ohnehin am liebsten für sich nehmen wollen und einfach mit einer Wärmflasche auf der Couch liegen bleiben. Wer sich Zeit für sich nehmen kann, findet hier Tipps, wie Beschwerden gelindert werden können.

1. Kräutertees: Schmerzen sanft lindern dank Mutter Natur

Erst einmal ist es sehr wichtig zu wissen, dass Regelschmerzen zwar ein Niveau erreichen können, das ohne Schmerzmittel kaum mehr auszuhalten ist, hinter sehr starken Regelschmerzen aber auch eine Krankheit wie zum Beispiel die Endometriose stecken kann. Das sollte ein Frauenarzt auf jeden Fall abklären.

Wer allerdings unter Regelschmerzen leidet, ohne dass eine Krankheit dahintersteckt, kann mit alternativen Heilmitteln die Schmerzen manchmal ein wenig lindern. In der Apotheke gibt es bereits fertige Tees, aber auch getrocknete Kräuter, die Sie in einer Mischung, die Ihnen am besten hilft, zu einem Tee aufgießen können.

Beliebte Kräuter gegen Menstruationsbeschwerden sind zum Beispiel Gänsefingerkraut (wirkt gegen starke Blutungen und krampflösend), Mönchspfeffer (reguliert den Hormonhaushalt), Hirtentätschelkräut (vermindert die Blutung), Schafgarbe (lindert Regelschmerzen), Frauenmantel (vermindert die Blutung, krampflösend) und Brennnessel (entwässernd).

Ebenfalls hilfreich sind Tees mit Lavendel oder Johanniskraut, um Stimmungsschwankungen in den Griff zu bekommen oder Magen-Darm-Tees, um störenden Verdauungsbeschwerden vorzubeugen.

2. Baden: Entspannung gegen die Krämpfe

Stress verschlimmert die Beschwerden meistens noch. Daher ist es schön, wenn Sie es schaffen, sich etwas Zeit für sich zu nehmen. Wer den Tag über beschäftigt war oder erst gegen Abend richtig Beschwerden bekommt, kann sich mit einem Bad viel Gutes tun. Ein schöner Badezusatz ist ein Sud aus Schafgarbe, Kamille und Gänsefingerkraut. Die Mischung lindert Regelschmerzen, wirkt krampflösend und beruhigend. Dazu werden 60g Schafsgarbe mit jeweils 20g Kamille und Gänsefingerkraut mit heißem Wasser aufgegossen und nach etwa zwanzig Minuten zum Badewasser gegeben.

Alternativ wirken Johanniskrautöl oder Lavendelöl beruhigend und stimmungsaufhellend. Das warme Wasser hilft zusätzlich, Krämpfe zu lösen und kann sogar Magen und Darm beruhigen.

3. Bewegung oder Ablenkung: So vergessen Sie die Beschwerden

Wenn die Beschwerden nicht ganz schlimm sind, hilft Bewegung. Das hilft, die Krämpfe zu lösen und beugt Rückenschmerzen durch Verspannungen vor. Anstrengende Sportarten sind meistens nicht drin und auch nicht unbedingt empfehlenswert.

Gut ist hingegen Walking oder Nordic Walking. Das bewegt den ganzen Körper und ist auch bei anfänglichen Regelschmerzen noch machbar.

Wenn gar nichts hilft oder man sich einfach zu schlapp fühlt, kann Ablenkung helfen. Wenn Sie ein Instrument spielen, braucht es zwar vielleicht etwas Überwindung, sich darauf einzulassen, aber leichte bis mittlere Regelschmerzen können dadurch durchaus gelindert werden. Auch spannende, mitreißende Bücher oder Filme können Abhilfe schaffen.

4. Nehmen Sie sich Zeit

Gedanken wie „Jetzt verpasse ich auch noch den Termin!“, „Warum muss das genau jetzt sein?“ oder allgemeine Wut auf den eigenen Körper sind selten eine gute Idee. Zwar ist es verständlich, aber im schlimmsten Fall verschlechtern sich die Beschwerden.

Versuchen Sie, sich ein oder zwei Tage im Monat freizuhalten, um spätestens nach der Arbeit Ruhe zu haben. Deals wie „Wenn ich mir heute Abend freinehme, erledige ich Liegengebliebenes ausnahmsweise am Samstag.“ können Ihnen helfen, Stress und Schuldgefühle wegzuschieben.

Wer Lust hat, kann Yoga oder Meditation testen, um mit der lästigsten Zeit des Monats mental fertig zu werden. Vielleicht hilft es, sich vorzuhalten, dass Ihr Körper Ihnen lediglich mit Nachdruck einen kleinen Wellnesstag oder – Abend nahelegt.

Bildnachweis: antic / stock.adobe.com

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