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3 wirksame Wege, um Rheuma zu therapieren

Lesezeit: 2 Minuten Rund 2 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland leidet unter Rheuma. Die Zahl erhöht sich um etwa 15.000 Kinder, bei denen Rheuma diagnostiziert wurde. Dieser schmerzhaften Erkrankung, die zu Bewegungseinschränkungen führt, gilt es, durch geeignete Maßnahmen zu begegnen. Lesen Sie hier, mit welchen Maßnahmen Sie Rheuma therapieren können.

2 min Lesezeit
3 wirksame Wege, um Rheuma zu therapieren

3 wirksame Wege, um Rheuma zu therapieren

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Bei Medizinern werden unter dem Begriff Rheuma diverse entzündliche Erkrankungen im Gelenkapparat zusammengefasst.

1. Physiotherapie gegen Rheuma

Die Bewegung steht bei der Rheuma-Therapie im Vordergrund. Deshalb bietet sich für die Betroffenen die Physiotherapie an. Das geschulte Personal kann einschätzen, entsprechend der Verfassung des Patienten, welche der folgenden Maßnahmen infrage kommen:

  • Krankengymnastik
  • Sporttherapie
  • Elektrotherapie
  • Massage
  • Wärmetherapie
  • Kältetherapie

Einige der Übungen können Sie dann auch selbstständig zu Hause durchführen.

2. Medikamentöse Behandlung als Rheuma Therapie

Bei der medikamentösen Behandlung wird differenziert zwischen der:

  • Basisbehandlung
  • Behandlung der Schübe
  • Schmerzbehandlung

So früh wie möglich sollte mit der Basistherapie begonnen werden. Die eingesetzten Medikamente sollen in den Entzündungsprozess eingreifen und somit das Fortschreiten der Zerstörung der Gelenke verlangsamen. Die Wirkung der Basistherapie setzt erst nach Wochen oder sogar Monaten ein. Doch sie ist effizient, was die Wirkungsdauer betrifft.

Rheuma tritt schubweise auf. Dann ist schnelle und wirksame Hilfe gefragt. Besonders bewährt gegen die Entzündungen das sich Kortison. Der Arzt verordnet zu Beginn eines Schubs eine höhere Dosis. So können die schlimmsten Beschwerden schnell gelindert werden.

Rheuma ist sehr schmerzhaft, sodass eine Schmerzbehandlung meist unumgänglich ist. Wenn die Schmerzen nicht behandelt werden, führt es dazu, dass der Patient sich noch weniger bewegt und Schutzhaltungen einnimmt. Am wirksamsten haben sich hier Analgetika bewährt.

3. Richtige Ernährung als Rheuma Therapie

In Studien haben Forscher nachgewiesen, dass eine vegetarische Ernährung sich hervorragend als Rheuma Therapie eignet. Bereits nach rund 3 Monaten konnte eine Verbesserung der Beschwerden beobachtet werden. Bei der sogenannten Rheumadiät sollten die folgenden Hinweise beachtet werden:

  • Genuss von Fleisch reduzieren
  • Fettsäuren (Arachidonsäuren) sollten so wenig wie möglich aufgenommen werden.
  • Genuss von Fisch erhöhen
  • Obst und Gemüse verstärkt auf die Speisekarte setzen
  • Gewichtsreduktion

In der Schweineleber, dem Schweineschmalz und dem Eigelb befinden sich besonders viele der Arachidonsäuren. Durch die Aufnahme dieser Fettsäuren wird die Bildung der Entzündungsfaktoren verstärkt. Diese Säuren sind auch in fettreichen Fleisch-und Wurstwaren vorhanden. Deshalb sind diese zu meiden oder nicht mehr in dem Umfang wie bisher zu verzehren.

Aber es sind nicht alle tierische Fette schädlich. So wird durch Omega-3-Fettsäuren die Umwandlung der Arachidonsäuren, in die Stoffe, welche Entzündungen auslösen, stark vermindert. Vor allem im Lachs, in der Forelle und im Hering sind die Omega-3-Fettsäuren vertreten. Eine Alternative für die Menschen, die keinen Fisch mögen, sind die Fischölkapseln.

Nichts Neues ist es, dass Obst und Gemüse gesund sind. Sie enthalten viele Vitamine und Spurenelemente. Da einige von ihnen eine antioxidative Wirkung haben, ist es möglich, die Sauerstoffradikale abzufangen. Es besteht der Verdacht, dass diese an den Gelenkschädigungen nicht unbeteiligt sind. Priorität sollte hierbei auf Vitamin E, Vitamin C und dem Spurenelement Selen gelegt werden. Reichhaltig an Vitamin C sind Zitrusfrüchte, Paprika und Brokkoli. Besonders viel Vitamin E sind im Sonnenblumenöl und auch dem Walnussöl und Maiskeimöl enthalten. Selen befindet sich in Nüssen.

Sehr ungünstig wirken sich das Rauchen und das Trinken von Alkohol bei Patienten, welche Medikamente zur Rheuma Therapie zu sich nehmen, aus. Ein geringeres Gewicht bedeutet auch eine weniger hohe Belastung für die ohnehin schmerzenden Gelenke.

Fazit

Ihnen wurden hier drei Wege aufgezeigt, die als Rheuma Therapie genutzt werden. Viele Menschen versuchen auf Medikamente, bei der Rheuma Therapie zu verzichten. Wichtig ist, dass Sie die ersten Zeichen für Rheuma richtig deuten, diese vom Arzt diagnostizieren lassen und umgehend mit der Rheuma Therapie beginnen. Es bieten sich auch alternative Methoden an.

Bildnachweis: Marco2811 / Adobe Stock

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