Computer Praxistipps

3 hilfreiche Tricks für die Eingabeaufforderung von Windows

Seit jeher ist Windows als Betriebssystem besonders intuitiv zu bedienen, weil Sie die meisten Funktionen ganz einfach mit der Maus erreichen. Wer aber schon zu DOS-Zeiten mit dem Computer gearbeitet hat, kennt meist auch die Eingabeaufforderung. Hier hat Microsoft einige interessante Tricks versteckt. 3 nützliche Helfer, die Sie nur hier finden, stelle ich Ihnen in diesem Beitrag vor.

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3 hilfreiche Tricks für die Eingabeaufforderung von Windows

Zu DOS-Zeiten war der Bildschirm des Rechners nach dem Einschalten erst einmal schwarz. Am Bildschirmrand war ein Cursor zu sehen, der darauf wartete, dass der Nutzer Kommandos über die Tastatur eingibt, um dem Computer Informationen zu entlocken, Kommandos zu erteilen oder Programme zu starten. Heute ist die Bedienung erfreulicherweise einfacher. Aber auch unter Windows 10 ist die Eingabeaufforderung noch existent und zeitweise sehr hilfreich, wie die folgenden Tipps zeigen.

Grundlagen: So starten Sie die Eingabeaufforderung unter Windows 10

  1. Drücken Sie unter Windows die Tastenkombination "Windows"-Taste und "r".
  2. Im folgenden Fenster geben Sie unter "Öffnen" das Kommando "cmd" ein. Anschließend drücken Sie die Eingabetaste oder klicken auf "Ok". Sie gelangen jetzt zur Eingabeaufforderung. Eine blinkende Einfügemarke wartet darauf, dass Sie Befehle eingeben.

Alternativ klicken Sie unter Windows 10 mit der rechten Maustaste auf die Windows-Schaltfläche, wählen aus dem Aufklappmenü den Eintrag "Eingabeaufforderung" oder "Eingabeaufforderung (Administrator)" – für mehr Zugriffsrechte – aus.

Tipp 1: Hier erfahren Sie (fast) alles über Ihren Rechner

Wollen Sie unter Windows detaillierte Informationen zur Hardwareausstattung Ihres Computers erhalten, klicken Sie mir der rechten Maustaste auf die Windows-Schaltfläche und wählen aus dem Aufklappmenü den Eintrag "System" aus. Alternativ helfen Systemanalyseprogramme, die aber oft Geld kosten. Viele Informationen zum System liefert aber auch die Eingabeaufforderung. Geben Sie hier einfach das Kommando "systeminfo" ein. Nach einer kurzen Analyse präsentiert Ihnen die Eingabeaufforderung dann eine lange Liste mit Informationen zu Ihrem Computer. Von der aktuell installierten Windows-Version bis zum letzten Zeitpunkt, zu dem Ihr Rechner gestartet wurde, sind hier viele Infos zu finden.

Tipp 2: Wichtige Informationen zum Netzwerk ermitteln

Nahezu jeder Rechner ist heutzutage vernetzt. Sei es, um die Daten auf einem zentralen Speicher wie einem NAS-Server zu lagern oder Dateien zwischen Systeme unkompliziert hin- und herzuschieben. Spätestens dann, wenn es bei der Kommunikation zwischen den Systemen Probleme gibt, benötigen Sie Daten zu den Netzwerkparametern. Auch hier hilft Ihnen die Eingabeaufforderung weiter. Geben Sie dazu einfach das Kommando "ipconfig /all", gefolgt von der Eingabetaste, ein. Auf dem Bildschirm erscheinen dann Informationen wie die IP-Adresse und die MAC-Adresse Ihres Systems.

Tipp 3: Farbe der Eingabeaufforderung verstellen

Folgen Sie den Voreinstellungen von Windows, wird die Eingabeaufforderung mit grauen Buchstaben auf schwarzem Grund gestartet. Diese Vorgabe empfindet nicht jeder als ideal. Gerade dann, wenn Sie länger mit der Eingabeaufforderung arbeiten, sollten Sie die Farben festlegen, die sich für Ihre Augen am besten anfühlen. Die Eingabeaufforderung sieht dafür den Befehl "color" vor, mit den Sie die Farbe des Bildschirmhintergrundes und der Buchstaben festlegen. Um eine Liste der verfügbaren Farben anzuzeigen, geben Sie "color /?" ein. Das Kommando "color e7" bewirkt dann beispielsweise, dass graue Buchstaben auf gelbem Untergrund eingesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass die Farbgebung nur für die laufende Sitzung gilt und bei einem neuen Aktivieren der Eingabeaufforderung auf die Standardwerte zurückgesetzt wird.

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