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3 Faktoren, die eine Übersäuerung bei Hund und Katze begünstigen

Lesezeit: 3 Minuten Wirkt Ihr Hund oder Ihre Katze müde und schlapp oder liegen bereits Gelenks- oder auch Wirbelsäulenprobleme vor? So könnte eine ständige Übersäuerung Schuld an diesen Zuständen sein. Erfahren Sie, welche körperlichen Beschwerden bei Ihren Tieren auf eine Übersäuerung hinweist und wie man mit den richtigen naturheilkundlichen Behandlungsmethoden entgegensteuern kann.

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3 Faktoren, die eine Übersäuerung bei Hund und Katze begünstigen

3 Faktoren, die eine Übersäuerung bei Hund und Katze begünstigen

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Der Säure-Basen-Haushalt ist nicht nur bei uns Menschen sehr wichtig, sondern auch bei unseren tierischen Lieblingen.

Der Säure-Basen-Haushalt

Die Säuren-Basen-Balance entscheidet über Bewegungsfreude, Vitalität und auch Gesunderhaltung des gesamten Organismus. Solange der tierische Organismus sich in der Säure-Basen-Balance befindet, funktioniert das innere Zell-Milieu und auch alle körperlichen Funktionen arbeiten gut. Selbst die Selbstheilungskräfte benötigen einen ordnungsgemäßen Säure-Basen-Haushalt.

Liegt eine permanente Übersäuerung vor, so wird das innere Zell-Milieu geschwächt. Durch diese Schwächung des Organismus kann seine reguläre Reparaturarbeit nicht mehr erfolgen. In den meisten Fällen liegen bei Erkrankungen des tierischen Körpers ein übersäuertes Milieu und somit überlastetes Zell-Milieu vor.

Darauf folgt, dass die Entgiftungsorgane nicht richtig funktionieren können. Es kommt zu einer Verschlackung des Bindegewebes und eine anschließende Säureüberlastung der Zellen. Durch die ständige Übersäuerung bekommen die betroffenen Zellen weniger Nährstoffe und was noch wichtiger ist: Sie bekommen zu wenig Sauerstoff zum Überleben.

Durch die Sauerstoffstörung der Zelle, und anschließendem O2-Mangel kommt es zur Umschaltung auf den Gärungsprozess, durch welche die Zelle versucht Energie zu gewinnen, um überleben zu können. Dies wiederum führt zur Ausschüttung von Entzündungsmediatoren mit den anschließenden Entzündungen.

Durch diesen ständigen Reizzustand entarten die Zellen entsprechend. Hieraus können sich dann Zellvermehrungen bilden, die als Geschwülste oder Tumore bezeichnet werden.

3 Faktoren für Übersäuerung

Eine Übersäuerung des Organismus kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden:

  1. durch Fütterung (Beachtung: Hund und Katze sind Fleischfresser)
  2. durch Bewegungsmangel
  3. durch ständigen Stress

Die Qualität des Futtermittels ist entscheidend und es sollte einen hohen Fleischanteil besitzen und weniger Säurebildner wie Getreide, Melasse, künstliche Aromastoffe und Zucker. Durch diese Zusätze im Futter wird der Organismus des Hundes und auch der Katze über einen längeren Zeitraum völlig übersäuert.

Hierzu kommen noch die ständigen Umwelt-Toxine, die der Organismus erst einmal über die Leber, die Nieren und auch über die Bindehaut versucht auszuschleusen.

Außerdem mangelt es oft an Bewegung. Der Stoffwechsel muss in Bewegung gehalten werden. Hierbei handelt es sich um eine artgerechte Bewegung. Dies bedeutet, dass das Tier genauso wie auch der Mensch sich viel an frischer Luft, z.B. in Wald und Flur aufhalten soll. Ist dies durch die Wohngegend nicht so möglich, sollte man sich einen schönen Park zum Spazierengehen aussuchen.

Der ständige Stress kann durch den Tierbesitzer oder aber durch Rangkämpfe innerhalb des Tierrudels ausgelöst werden. Eine artgerechte Haltung des Hundes bedeutet ein Zusammenleben in Haus oder Wohnung und auf keinen Fall in einem Zwinger.

Der Familienanschluss sollte für das Tier, egal ob Hund oder Katze, gewährleistet sein. Denn nur durch ein vertrautes Miteinander kann sich das Tier und auch der Mensch wohlfühlen und entweder gesunden oder gesund bleiben. Des Weiteren wollte man den sozialen Kontakt zum Hund und Katze auf keinem Fall vernachlässigen.

Kommt es zu einer ständigen Übersäuerung durch Fütterung, zu wenig Bewegung oder auch durch ständigen Stress (z.B. durch Rangkämpfe) so kann der menschliche als auch tierische Organismus dies eine Zeit lang gut mit seinem basischen Puffersystemen korrigieren. Jedoch wie gesagt, nur eine gewisse Zeit und nicht ständig.

Symptome der Übersäuerung können sein:

  • Müdigkeit des Tieres (fühlt sich sehr schnell schlapp und zeigt keine Aktivität mehr)
  • Hyperaktivität des Tieres (ist aufgedreht und bellt sehr viel, ist unruhig und wirkt wie getrieben)
  • Herzschwäche und kreislaufbedingte Erkrankungen
  • Gelenk- und Wirbelsäulenproblematiken (Arthritis und Arthrose) und Muskelverspannungen
  • schwächelndes Immunsystem
  • Fell- und Hautprobleme (Leckekzeme, Juckreiz , ständiges Hautbeißen, etc.), sprödes und nicht glänzendes Fell
  • auftretende Abszesse
  • schlechter Ernährungszustand (zu dick oder zu dünn)
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus
  • ständige Ohrenerkrankungen
  • tränende und vereiterte Augen
  • immer wiederkehrende Harnwegerkrankungen
  • Harnblasen- und Nierenentzündungen
  • Allergien
  • Durchfälle oder Verstopfungen bis hin zu Magengeschwüre
  • Leberproblematiken
  • Epilepsien
  • Geschwüren und Tumoren

Ein glänzendes Fell und klare Augen weisen auf ein gut funktionierendes und ausgewogenes Säure-Basen-System hin. Damit dies auch so bleibt und der tierische Organismus bis ins hohe Alter problemlos funktionieren kann, achten Sie auf die ausgewogene Futterqualität, auf genügend Bewegung und auf ein stressreduziertes Umfeld.

In einem guten Basenpräparat sollten folgende Inhaltsstoffe nicht fehlen:

  • Natriumhydrogenphosphat
  • Magnesiumcarbonat
  • Calciumphosphat
  • Kaliumcitrat sowie
  • Mangancitrat und
  • Zinkcitrat

Des Weiteren haben sich die Produkte der Firma GladiatorPlus AG aus Fulda bei bestehenden Erkrankungen und auch Gesunderhaltung Ihres Tieres bewährt. Hierbei handelt es sich um das Präparat GladiatorPlus, für Hunde und Katzen (gibt es auch für Pferde und Vögel), und das Zellmilieu 2 Base für Tiere. Das GladiatorPlus ist ein Entgiftungs- und Regenerationsmittel für den Körper und Geist Ihres Tieres. Das Zellmilieu 2 Base für Ihre hilft Ihrem Tier aus der Übersäuerung herauszukommen.

Die genaue Dosierung erfahren Sie von Ihrem spezialisierten Tierarzt und auch Tierheilpraktiker. Bei bestehenden Erkrankungen haben sich bereits seit Jahren diverse naturheilkundliche Behandlungsmethoden in diesem Bereich sehr bewährt.

Bildnachweis: ulianna19970 / stock.adobe.com

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