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2 Beispiele für Android Updates, die Sie vermeiden sollten

Lesezeit: 2 Minuten Nicht immer machen Android Updates für Apps auch wirklich Sinn. Teilweise sind diese sogar eine Verschlechterung, wenn eine App plötzlich mehr Freigaben vom Nutzer wünscht, über das Update aber gar keine Verbesserungen oder neue Funktionen implementiert werden.

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2 Beispiele für Android Updates, die Sie vermeiden sollten

Lesezeit: 2 Minuten

Bei den folgenden Android Updates können Sie Ihr mobiles Internet getrost ruhen lassen.

1. Facebooks regelmäßiger Update-Wahn

Ein schlechtes Beispiel für Android Updates liefert eine App, die von besonders vielen Menschen rund um den Globus genutzt wird: Facebook. Facebook ist unter Android-Nutzern (und bei iOS-Anwendern nicht weniger) gewissermaßen schon als Dauer-Updater verrufen. Fast schon im Wochentakt präsentiert das soziale Netzwerk ein neues App-Update, meistens werden aber gar keine neuen Funktionen oder Verbesserungen bereitgestellt.

Erschwerend kommt hinzu, dass Facebook bei Android nicht unbedingt transparent vorgeht. Entweder der Update-Log fehlt völlig oder aber er beinhaltet nur grobe Floskeln, mit denen Sie nicht wirklich etwas anfangen können. Dabei sind gerade Facebook-Updates auch noch relativ groß, sodass Sie nicht selten mit 20 Megabyte oder mehr rechnen müssen, wenn das soziale Netzwerk die eigene App wieder einmal updated.

Anwender wünschen sich hier vor allem mehr Transparenz, denn die App selber funktioniert auch dann noch, wenn nicht die aktuellste Version installiert ist.

Wer sein Smartphone ausschließlich mit mobilem Internet betreibt, "verbrennt" also mitunter einen erheblichen Teil seines Volumens, wenn wieder einmal ein neues Update ohne erkennbare Verbesserungen veröffentlicht wurde. Daher sollten Sie sich in der Praxis erst einmal einlesen, was in der neuen Version tatsächlich verändert wurde. Sind das nur kleine oder unwichtige Änderungen (oder existiert gar kein echter Log), dann können Sie sich das Update auch getrost sparen und bis zur nächsten Version warten. Diese kommt, getreu der bisherigen Erfahrungen mit Facebook, oftmals schon eine Woche später.

2. Auch YouTube veröffentlicht nicht immer sinnvolle Updates

Selbst YouTube, mittlerweile Bestandteil vom Google-Konzern, veröffentlicht nicht immer wirklich sinnvolle Updates. Diese verärgerten erst zum Ende letzten Jahres einen Teil ihrer Nutzer, indem sie ein großes Update veröffentlichten, mit dem mobil auch Videos in 144p Auflösung angeschaut werden können. Diese sind aber selbst auf den kleinen Smartphone-Displays so verpixelt, dass sie normalerweise niemals freiwillig von irgendwem genutzt werden.

Ergänzend dazu wurde eine Funktion integriert, mit der man den Speicher angezeigt bekommt, den Videos einnehmen werden, sobald man sie herunterlädt. Auch diese Funktion war aber nicht zwingend sinnvoll und bei Release zudem noch so von Fehlern geplagt, dass einige Anwender entweder gar keine Angaben erhielten, die Angaben fehlerhaft waren oder das Video schlicht nicht heruntergeladen werden konnte.

Auch hier zeigen sich die Android Updates also nicht von ihrer besten Seite. Zumal sogar Google selber mit dem Android-OS in der Kritik steht zu viele Updates zu veröffentlichen, die teilweise nicht mit allen Geräten kompatibel sind. Ein Nachteil, da das Android-OS von mehreren Handymarken genutzt wird, im Gegensatz zur zwanghaften Bindung zwischen Apple und dem iOS.

Tipp: Informieren Sie sich über anstehende Android Updates

Wie an diesen Beispielen von wirklich großen Apps deutlich wird, bedeuten neue Android Updates nicht immer zwingend auch, dass wirklich neue positive Funktionen bereitgestellt werden. Teilweise bringen Updates sogar Fehler mit sich, was besonders ärgerlich ist, wenn die App vorher einwandfrei funktionierte.

Setzen Sie die Android Updates daher bewusst ein. Informieren Sie sich in den Update-Logs was verändert wurde und verzichten Sie gegebenenfalls darauf, wenn Sie mit der aktuellen App rundum zufrieden sind und eh keine neuen Funktionen angeboten werden. Das kann später viel Ärger ersparen.

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