Familie Praxistipps

17 Tipps zum Ausspannen oder eine Auszeit, die gestressten Eltern hilft neue Energie zu tanken

Lesezeit: 3 Minuten Vielen Müttern und Vätern fällt es nicht leicht sich einzugestehen, dass der tägliche Familienalltag an ihren Kräften zerrt. Um dem Haushalt, der Kindererziehung und auch den gesellschaftlichen Verpflichtungen gerecht zu werden, stehen die eigenen Bedürfnisse leider oft an letzter Stelle. Selbst eine kleine Auszeit hilft Eltern zu entspannen und Kraft für den Alltag zu gewinnen.

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17 Tipps zum Ausspannen oder eine Auszeit, die gestressten Eltern hilft neue Energie zu tanken

17 Tipps zum Ausspannen oder eine Auszeit, die gestressten Eltern hilft neue Energie zu tanken

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Familienalltag bedeutet Stress

Egal ob sie berufstätig sind oder nicht, Kindererziehung ist eine große Herausforderung für Mütter und Väter. Die meisten Kleinkinder sind lebhaft und fordern sehr viel Aufmerksamkeit ein. Außerdem gibt es Erziehungsprobleme zu meistern, den Haushalt zu versorgen und das soziale Leben zu organisieren. Viele Eltern sind sogar froh, sich im Beruf vom häuslichen Stress erholen zu können.

Es liegt in der Natur der Eltern, für ihre Kinder die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Allerdings führt diese Selbstaufgabe zu erhöhtem Stress. Jeder Mensch braucht Zeiten für sich, um sich vom täglichen Stress zu erholen und wieder zur Ruhe zu kommen. Wenn Eltern diese entspannenden Phasen nicht finden, werden sie gereizt und es stellen sich im schlimmsten Fall sogar gesundheitliche Probleme ein. Eine Auszeit von den Kindern hilft Müttern und Vätern, sich zu regenerieren und neue Kräfte für den Alltag zu tanken.

Auszeiten positiv sehen

Wissen Sie noch, wann Sie das letzte Mal etwas ohne Kinder und ohne Terminstress unternommen haben? Vielleicht haben Sie sogar ein schlechtes Gewissen, wenn Sie sich ohne Kinder vergnügen. Diese Gefühle sind verständlich, aber sie fördern nicht Ihre Gesundheit. Niemand verlangt, dass Sie sich für Ihre Kinder aufopfern. Davon werden Sie krank und gereizt. Stattdessen heben regelmäßige Auszeiten Ihre Laune, wovon auch Ihre Kinder profitieren.

Entspannen statt putzen

Am leichtesten ist eine Auszeit zu realisieren, wenn Ihr Kind schläft, im Kindergarten, in der Schule oder bei Freunden ist. Leiden nutzten viele Eltern diese Zeit nicht für sich sondern für den Einkauf, Hausputz oder andere wichtige Aktivitäten. Ab sofort planen Sie aber auch regelmäßig Ihre persönliche Auszeit in Ihren kinderfreien Alltag mit ein. 10 Minuten bis eine halbe Stunde täglich helfen Ihnen, sich zu entspannen. Nehmen Sie sich einen Terminkalender und kringeln Sie sich Tag und Uhrzeit für Ihre kinderfreien Stunden rot ein. Sagen Sie sich immer wieder, dass Sie diese freien Termine wichtig für Ihre körperliche und geistige Gesundheit sind.

Freie Zeit gewinnen

Manche Eltern stellen ihr gesellschaftliches Leben komplett ein. Aber für Ihre Partnerschaft ist es wichtig, gemeinsam ohne Kinder Zeit zu verbringen. Überlegen Sie sich, wie Sie sich Freiräume schaffen können. Vielleicht freuen sich die Großeltern, wenn sie in dieser Zeit auf die Kinder aufpassen dürfen. Vielleicht finden Sie in der Nachbarschaft einen verantwortungsbewussten Teenager, der gegen etwas Taschengeld gerne als Babysitter arbeitet. Oder Sie wechseln sich mit anderen Eltern ab, gegenseitig die Kinder für eine Übernachtung zu übernehmen.

Es ist wichtig, dass Sie sich mit der Betreuungssituation wohl fühlen. Sonst können Sie nicht entspannen und denken die ganze Zeit über an Ihre Kinder. Versuchen Sie Ihre Auszeiten möglichst einzuhalten und nur im Notfall ausfallen zu lassen, wenn zum Beispiel die Kinder krank sind.

Üben Sie richtig zu entspannen

Egal ob Sie sich große oder kleine Auszeiten gönnen, es kommt auf die Qualität an. Versuchen Sie nicht an Ihre Sorgen zu denken, sondern die kinderfreie Zeit zu genießen. Das ist leichter gesagt als getan. Wenn Sie merken, dass sich Ihre Gedanken im Kreis bewegen, versuchen Sie mit einer Atemtechnik diese Gedankenkette zu unterbrechen:

Atemübung: Atmen Sie ganz normal ein und ohne Pause wieder aus. In der folgenden Atempause zählen Sie in Gedanken 1001, 1002 usw. Übertreiben Sie es nicht sondern atmen Sie wieder ein, wenn der Körper Luft verlangt. Sind Sie gestresst, brauchen Sie viel schneller wieder Luft. Wiederholen Sie diese Atemübung einige Male. Wenn Sie entspannt sind, können Sie etwa bis 1010 zählen.

Tipps für kleine und große Auszeiten

Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von Entspannung. Wählen Sie aus den Vorschlägen einige aus und ergänzen Sie diese mit eigenen Ideen. Versuchen Sie regelmäßig diese Auszeiten in Ihren Alltag einzuplanen und zu genießen.

  1. Nehmen Sie ein entspannendes Schaumbad.
  2. Genießen Sie ein Tasse Kaffee mit einem Stückchen Schokolade oder Kuchen.
  3. Machen Sie es sich gemütlich und lesen Sie ein Buch oder eine Zeitschrift.
  4. Zünden Sie eine Kerze an und genießen Sie eine Tasse Tee.
  5. Treiben Sie Sport.
  6. Legen Sie sich einfach eine Zeitlang auf das Sofa.
  7. Entspannen Sie, indem Sie den Wolken am Himmel zuschauen.
  8. Tanzen Sie zu flotter Musik.
  9. Sehen Sie sich einen Lieblingsclip auf YouTube an, der Sie zum Lachen bringt. Immer wieder genial sind Katzenvideos. Sehenswert sind auch die getanzten Choreografien der philippinischen Gefängnisinsassen.
  10. Gehen Sie eine Runde um den Block.
  11. Entdecken Sie ein neues Hobby wie zum Beispiel Handarbeiten oder Malen.
  12. Kennen Sie Powernapping? Das kurze Schläfchen für zwischendurch ist ein wahrer Fitmacher. Stellen Sie sich den Wecker, damit Sie nicht länger als eine halbe Stunde schlummern.
  13. Treffen Sie sich mit einer Freundin zum Beispiel zum Shoppen.
  14. Planen Sie regelmäßig einen Frauenabend mit Ihren Freundinnen.
  15. Gönnen Sie sich einen Besuch bei der Kosmetikerin.
  16. Gehen Sie mit dem Partner schick Essen oder ins Kino.
  17. Planen Sie einen Kurzurlaub mit Ihrem Partner.

Lesen Sie ebenfalls den Artikel: Diese 10 Tipps helfen Müttern, sich zu entspannen.

Bildnachweis: Halfpoint / stock.adobe.com

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