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11 Tipps, wie Sie eine Salmonellen-Infektion vermeiden

Lesezeit: 2 Minuten Eine Nahrungsmittelvergiftung durch Salmonellen macht sich mit Erbrechen, Durchfall und Magenkrämpfen bemerkbar. Die Salmonellen werden mit verdorbener Nahrung aufgenommen. Dies ist gerade bei der Sommerhitze schnell geschehen. Lesen Sie hier, wie Sie sich vor einer Salmonellen-Infektion schützen können.

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11 Tipps, wie Sie eine Salmonellen-Infektion vermeiden

11 Tipps, wie Sie eine Salmonellen-Infektion vermeiden

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Salmonellen sind Bakterien, die beim Menschen eine Infektion des Magen-Darm-Traktes auslösen können. Die Erreger werden typischerweise über verunreinigte Lebensmittel aufgenommen. Eine Salmonellen-Infektion ruft Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magen- und Darmkrämpfe, Fieber und Kopfschmerzen hervor.

Bei gesunden Personen sind die Symptome einer Salmonellen-Infektion zwar unangenehm, aber vergehen in der Regel nach 1 bis 3 Tagen von alleine; die Infektion ist nicht lebensgefährlich. Anders ist es bei Kindern, Senioren und immungeschwächten Menschen. Diese sollten besonders vorsichtig sein.

Die Erreger vermehren sich besonders gut bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. An heißen und schwülen Sommertagen sollten Sie daher besonders auf Hygiene und richtige Lagerung der Lebensmittel achten.

So schützen Sie sich vor einer Salmonellen- Infektion

  • Achten Sie schon beim Einkaufen darauf, die Lebensmittel gut gekühlt (Kühlbox) nach Hause zu transportieren und sie dort sofort in den Kühlschrank zu legen.
  • Waschen Sie sich vor und nach dem Kochen immer gründlich die Hände.
  • Bereiten Sie Eier, Geflügel und Fleisch unabhängig von Salat oder Gemüse zu, um diese nicht versehentlich mit Salmonellen zu verunreinigen.
  • Reinigen Sie sofort nach der Zubereitung alle Arbeitsgeräte, wie Bretter oder Messer, sowie die Hände mit Spülmittel und heißem Wasser.
  • Eier, Milchprodukte, sowie Fleisch (besonders Hackfleisch und Geflügel) und Wurstwaren gehören zu den leicht verderblichen Lebensmitteln. Sie gehören auf jeden Fall in den Kühlschrank. Achten Sie bei Hitze darauf, die Lebensmittel schnell nach dem Essen wieder zurück in den Kühlschrank zu stellen.
  • Beim Picknicken oder Grillen sollten Lebensmittel bei Sommerhitze in einer Kühlbox aufbewahrt werden oder erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank geholt werden.
  • Eingefrorenes Fleisch sollte auf jeden Fall im Kühlschrank aufgetaut werden, nicht bei Zimmertemperatur. Am besten so, dass das Fleisch nicht im Tauwasser liegt. Das abgetaute Wasser wegschütten und mit heißem Wasser nachspülen.
  • Fleisch und Eier immer gut durchgaren. Die Kerntemperatur sollte für wenigstens 2 Minuten lang mindestens 70 Grad Celsius betragen. Verzehren Sie keine weich gekochten Eier oder rohes Fleisch wie Mett, Tatar oder Carpaccio, wenn Sie eine Salmonellen-Infektion vermeiden wollen.
  • Verzichten Sie an heißen Tagen auf den Verzehr von Speisen mit rohen Eiern, wie Tiramisu oder selbst gemachter Mayonnaise.
  • Verzehren Sie Fleischgerichte sofort und noch warm. Bereiten Sie die Gerichte für den späteren Verzehr vor, sollten sie bis dahin unbedingt schnell heruntergekühlt und kalt gestellt werden.
  • Waschen sie Obst und Gemüse gründlich ab oder schälen es.

Bildnachweis: Tatiana Shepeleva / stock.adobe.com

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