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10 Tipps, um das Durstgefühl unter der Dialyse zu lindern

Unter der Dialyse dürfen die Patienten meist nur noch sehr wenig trinken. Das Durstgefühl ist für die Betroffenen oft quälend. Diese Tipps erleichtern Ihnen den Alltag und helfen das Durstgefühl zu lindern.

10 Tipps, um das Durstgefühl unter der Dialyse zu lindern

10 Tipps, um das Durstgefühl unter der Dialyse zu lindern

Die Trinkmenge von Dialysepatienten ist meist sehr stark eingeschränkt, um Schwankungen im Flüssigkeitshaushalt des Körpers zu vermeiden. Wird zu viel getrunken, kann die Flüssigkeit über die Niere nicht ausgeschieden werden und sammelt sich im Körper an.

Es bilden sich Ödeme (Wasseransammlungen) im Körper, der Blutdruck kann ansteigen und das Herz-Kreislauf-System wird stark belastet. Über entwässernde Mittel kann das überflüssige Wasser ausgeschwemmt werden. Aber diese Maßnahme belastet den Kreislauf ebenfalls übermäßig. Daher ist es für Dialyse-Patienten wichtig, die erlaubte Trinkmenge einzuhalten. Da diese meist sehr gering ist, leiden Betroffene häufig unter quälendem Durst.

Diese Tipps können das Durstgefühl lindern:

  1. Achten Sie auf eine salzarme Zubereitung Ihrer Speisen, da Salz den Durst verstärkt.
  2. Spülen Sie den Mund mit etwas Wasser aus, welches Sie dann nicht runterschlucken, sondern ausspucken.
  3. Trinken Sie die erlaubte Flüssigkeitsmenge langsam und in sehr kleinen Schlucken.
  4. Lutschen Sie einen Eiswürfel. Beachten Sie aber, dass Sie diesen in die erlaubte Flüssigkeitsmenge einberechnen müssen.
  5. Essen Sie tiefgefrorene Obststücke.
  6. Lutschen Sie an einer Zitronenspalte.
  7. Sorgen Sie durch häufiges Lüften für ein nicht zu trockenes Raumklima.
  8. Trinken Sie aus kleinen Gläsern.
  9. Verzichten Sie auf stark gewürzte Speisen.
  10. Greifen Sie eher zu warmen als zu kalten Getränken. Von warmen oder heißen Getränken wird meist weniger getrunken als von kalten Getränken.

Achten Sie bei der täglichen Nahrungsauswahl darauf, dass verschiedene Nahrungsmittel und Zubereitungen schon viel Flüssigkeit enthalten und in die erlaubte Trinkmenge einberechnet werden.

Verzichten Sie daher möglichst auf Suppen und Soßen. Dann erhöht sich die erlaubte Menge, die sie trinken dürfen, um ihren Durst zu stillen.

Besonders viel Wasser enthalten Obst, Milch und Milchprodukte wie Joghurt, Kefir und Quark.

Bildnachweis: Aaron Amat / stock.adobe.com

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