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10 Gründe für den Umstieg auf Windows 10

Lesezeit: 3 Minuten Es ist so weit: Windows 10 kommt gratis auf (fast) alle Windows-Rechner. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen alle wichtigen Neuerungen und Kniffe, die Sie vor und nach dem Umstieg kennen müssen.

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10 Gründe für den Umstieg auf Windows 10

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Warum Sie von Windows 7 oder 8.1 umsteigen sollten? Dafür gibt es jede Menge gute Argumente. Vor allem Windows 7-Nutzer profitieren von sehr vielen Vorteilen, schließlich bekommen Sie die Vorteile von Windows 8.1 gepaart mit erstklassiger Bedienbarkeit.Allein die vielen Datenrettungs- und verbesserten Reparaturfunktionen sind den Umstieg wert.

Nur ein Beispiel: Wenn Windows 10 Probleme bereitet (was natürlich nur sehr selten vorkommen sollte), lässt es sich mithilfe der "PC auffrischen"-Funktion ganz einfach wieder in den Werkszustand zurücksetzen – eine mühsame Neuinstallation ist nicht mehr nötig. Die Idee mit dem App-Store ist zwar von Apple abgekupfert, inzwischen sind aber viele nützliche Mini-Programme problemlos verfügbar.

Auch der überarbeitete Windows-Explorer überzeugt. Mit nur einem Klick lassen sich beispielsweise Dateien und Ordner in oft genutzte Ordner kopieren oder verschieben. So sparen Sie Zeit, und Sie müssen nicht mehr mit mehreren Explorer Fenstern arbeiten. Dies sind aber nur einige der vielen Vorteile. Wer dagegen bisher Windows 8.1 einsetzte, kennt zwar diese Funktionen, trauert aber womöglich der guten, alten Windows 7-Bedienung samt Startmenü hinterher.

Denn sind wir mal ehrlich: Das Zusammenspiel von klassischer Arbeitsoberfläche und der auf Berührungssteuerung ausgelegten Kacheloberfläche war kein großer Wurf. Das Betriebssystem unter allen Umständen auf Touch-Eingabe für Mobilgeräte zu trimmen, erwies sich als Fehler. Windows 8.1 war lediglich ein ambitionierter Versuch, die gröbsten Schnitzer auszubügeln.

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Ein neues Betriebssystem war nötig

Doch dafür war es wohl bereits zu spät. Bis heute ist die Verbreitung von Windows 8.1 enttäuschend. Die Marktforscher von Netmarketshare kommen jüngst zu einem Marktanteil von schlappen 12,88 Prozent. Gleichzeitig baute Windows 7 seinen Marktanteil auf 57,76 Prozent aus – selbst Windows XP liegt mit 14,6 Prozent noch vor Windows 8.1. Für Microsoft ist klar: Der Windows 8-Zug ist abgefahren, es muss etwas Neues her.

Das neue Betriebssystem wird hoffentlich auch Sie überzeugen.

Diese 10 Gründe sprechen für einen Wechsel zu Windows 10

  1. Kostenlos: Windows 10 gibt es für alle Nutzer von Windows 7, 8 und 8.1 kostenlos als Update! Allerdings gilt das verführerische Angebot erst vorläufig nur für das erste Jahr nach Veröffentlichung. Wie es dann weitergeht, ist noch geheim. Laut meinen Informationen sollen aber auch dann keine Kosten entstehen.
  2. Neues Startmenü: Die Kacheloberfläche ist Geschichte, das gute alte Startmenü ist wieder da. Das bedeutet: wieder schnellerer Zugriff auf häufig genutzte Programme, Apps und Dokumente. Dabei enthält das neue Startmenü Elemente von Windows 7 gepaart mit der Windows-8-Kacheloberfläche. Bravo!
  3. Mehrere Desktops: Zu wenig Platz auf der Arbeitsoberfläche? Oder ein spezieller Desktop ausschließlich mit Tools für die Fotobearbeitung? In Windows 10 können Nutzer mit wenigen Klicks weitere neue Desktops erstellen.
  1. Überarbeitete Apps: Viele wichtige vorinstallierte Programme hat Microsoft verbessert, etwa die Mail-, die Kalender-und die Fotos-App.
  2. Mehr Ordnung: Wer oft und gerne Programme ausprobiert, kennt das Problem: Perfekte Ordnung fordert viel Handarbeit. Mit der neuen Funktion "Storage Sense" können Nutzer vorab angeben, wo bestimmte Daten und Anwendungen landen sollen.
  3. Bessere Suche: Das Suchfenster ist ab sofort nicht nur fester Bestandteil der Taskleiste, die Suche bietet auch neue Möglichkeiten. So lassen sich etwa die Suchergebnisse bequem nach Dateien, Apps und Einstellungen filtern.
  4. Nachrichtenzentrale: Mit Windows 10 sind Nutzer voll im Bilde. Je nach Wunsch können sie sich per Klick auf das "Benachrichtigungen"-Symbol rechts unten in der Taskleiste über neue Einträge in sozialen Netzwerken, aktuelle Apps und andere Neuigkeiten informieren lassen.
  5. Überarbeiteter Store: Microsoft will Android- und Apple Apps Windows-tauglich machen. Das Angebot wird sich dadurch vervielfachen. Auch Filme und Serien gibt’s nun im Store.
  6. Sprachsteuerung: Windows 10 beantwortet auf Zuruf Fragen nach Wetter, der Verkehrslage und Terminen. Auch auf die Suche nach Dokumenten oder Informationen aus dem Internet lässt sich Sprachassistentin Cortana schicken.
  7. Moderner Browser: Der "Edge"-Browser besticht durch sein schlankes Design, seiner Top-Speed und viele pfiffige Funktionen. So lassen sich Internetseiten etwa "handschriftlich" mit Kommentaren versehen und teilen.

Noch läuft nicht alles perfekt

Wenn Sie auf Windows 10 umsteigen und sofort alle neuen Funktionen ausprobieren wollen, müssen Sie an der einen oder anderen Stelle etwas Geduld aufbringen, es läuft noch nicht alles wie am Schnürchen.

In den letzten Testversionen waren zumindest noch einige Funktionen unausgereift. Gut möglich, dass Microsoft diese Fehler bis zum finalen Start nicht ausbügeln konnte.

  • Sprachsteuerung: "Cortana" zeigt sich zwar in der englischen Version von Windows 10 bereits ziemlich gesprächig. Die deutsche Ausgabe war aber zum Testzeitpunkt überhaupt nicht zu gebrauchen. Entweder streikte sie komplett oder sie verwies lediglich auf Internetseiten. Der neue Browser Edge gibt sich deutlich offener als der Vorgänger Internet Explorer. So soll er auch Erweiterungen nutzen, die eigentlich für Chrome und Firefox entwickelt wurden. Jüngst klappte das aber noch nicht.
  • Keine Android- und iOS Apps: Bislang ist von Apps aus dem Google Play Store und dem Apple Store im Store von Windows 10 weit und breit nichts zu sehen. Die Funktion erscheint, wie die anderen auch, wahrscheinlich erst im Laufe des Jahres.

Zudem müssen sich Nutzer von einigen bekannten Funktionen aus älteren Windows-Versionen verabschieden. Hier die Wichtigsten:

  • Windows Media Center: Es gibt zwar andere Möglichkeiten, Filme und Musik abzuspielen, das MediaCenter fällt aber weg. Dadurch ist es ab Werk nicht mehr möglich, DVD-Filme wiederzugeben. Eine gute Alternative ist die Freeware VLC-Player.
  • Desktop-Minianwendungen: Windows 7-Nutzer haben die Möglichkeit, sich kleine Icons auf die Arbeitsoberfläche zu schieben, die etwa das Wetter, die Prozessor-Auslastung und eine Uhr einblenden. Damit ist jetzt Schluss.
  • Hearts-Spiel: Minecraft und Solitaire bleiben für ein kurzes Spiel zwischendurch zwar als Download im App-Store erhalten, das Kartenspiel Hearts bietet Microsoft allerdings nicht länger an.

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