Pflege

Die fünf Sterbephasen mit ätherischen Ölen erleichtern

Die fünf Sterbephasen mit ätherischen Ölen erleichtern
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geschrieben von Julia Poluliakh

Die Psychiaterin Kübler-Ross hat bei ihrer Sterbeforschung festgestellt, dass das Abschiednehmen in fünf Phasen eingeteilt werden kann. Körperliche und psychische Schmerzen können mit Hilfe einer Aromatherapie gelindert werden. Die positive Wirkung von ätherischen Ölen auf den menschlichen Körper sind mit Hilfe einer Studie untermauert worden.

Eine Aromapflege in der Sterbebegleitung hat sich in den letzten Jahren vermehrt durchgesetzt und wird auf das Kübler-Ross-Konzept aufgebaut.

Die fünf Sterbephasen

1. Isolierung und Nichtwahrhabenwollen

In dieser Phase wird die Prognose der Ärzte verleugnet, was sich häufig darin zeigt, dass von Missgeschicken bei den Untersuchungen oder Fehldiagnosen gesprochen wird. Die Familie ist in dieser Situation gefragt, den Betroffenen zu helfen und sich mit dem Tod auseinanderzusetzen. Doch nicht immer sind Verwandte und Familienmitglieder in der Lage, sich mit dem Tod zu beschäftigen und eine Hilfe zu sein.

Eine häufige Konsequenz, wenn die Familie sich mit dem Tod nicht auseinandersetzen kann oder will, ist, dass der Betroffene beginnt, den Tod herbeizusehnen. Verständnis und Unterstützung sind in der Phase sehr wichtig, um betroffene Personen vor Depressionen und dem Gefühl der Hilflosigkeit zu bewahren.

2. Zorn

Die zweite Phase ist der Neid auf das „sorgenlose“ Leben der gesunden Mitmenschen und Verwandten. Nicht selten entstehen dadurch emotionale Schwankungen, die sich in Aggression oder einem Wutausbruch entladen. Ein weiterer Ursprung des Zorns ist darin zu finden, dass Sterbende von der Angst beherrscht werden irgendwann in Vergessenheit zu geraten.

Die täglich im Fernsehen zu findenden Katastrophen vermitteln das Gefühl, die eigene Situation sei unbedeutend, was wiederum die Verzweiflung wachsen lässt. Personen, die dem Zorn ausgesetzt sind, dürfen diesen nicht persönlich nehmen, denn die aufgebrachten Emotionen sind in einer derartigen Ausnahmesituation verständlich. Zumal Zorn oftmals zu Gegenzorn führt und schließlich zu einer Spirale aus Wutausbrüchen und Aggression führt.

3. Verhandeln

Die dritte Phase des Verhandelns tritt im Vergleich mit den anderen Phasen nur kurz auf. Das Verhalten der Sterbenden wird häufig mit dem eines Kindes verglichen, das die Belohnung für vollbrachte alltägliche Aufgaben haben möchte. Diese Kooperation mit den Mitmenschen und dem Alltag dient in erster Linie dazu, die Lebensspanne zu verlängern und Schmerzen länger fernzuhalten. Oft kommt es zu einem Handel mit Gott, der eine Besserung oder Veränderung des Lebens beinhaltet, wenn dafür die Krankheit „besser“ verläuft. Es ist wichtig, dem Sterbenden in dieser Phase die Möglichkeit einzuräumen, Schuldgefühle zu verarbeiten und Fehler wieder gut machen zu wollen.

4. Depressionen

Die Verdrängung der Diagnose, der Zorn auf die gesunden Mitmenschen sowie die Phase des Verhandelns werden irgendwann von Depressionen abgelöst. Der Verlust der Selbstständigkeit oder der Verantwortung gegenüber der Familie, Änger über die entstandenen Kosten oder eines durch eine Operation fehlenden Körperteils macht die erste Phase der Depression aus. Verständnis jedoch, ein offenes Ohr und Mitgefühl kann in dieser Phase sehr hilfreich sein.

Die zweite Phase der Depression befasst sich mit dem nahenden Tod und den damit verbundenen Verlusten. Ein Ablenken wie zum Beispiel durch Besuch kann in dieser Phase sehr hilfreich sein.

5. Akzeptanz

Die letzte der fünf Sterbephasen ist die Akzeptanz, die beinhaltet, dass der herannahende Tod ersehnt wird. Die verschiedensten Emotionen wurden in den vorherigen Phasen verarbeitet, sodass die Phase der Akzeptanz oftmals nahezu gefühllos verläuft. Diese Phase ist für Mitmenschen und Verwandte aufgrund des Desinteresses die Schwerste. Kübler-Ross ist sich sicher, dass die fünfte Phase von älteren Menschen schneller erreicht wird. Verständnis und ein offenes Ohr für den Sterbenden ist in dieser Phase am hilfreichsten.

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