Pflege

Altersgerechtes Wohnen: Grünanlagen

Altersgerechtes Wohnen wird durch Grünanlagen attraktiver, da das die Lebensfreude der Menschen durch die Natur und ihre Farben erhöht. Heute gilt als erwiesen, dass die Möglichkeiten, sich in der Natur zu bewegen, auch das Verhalten älterer Menschen entscheidend mitbestimmt. Aus diesem Grund gilt es, die umgebende Natur sinnvoll zu gestalteten, damit das aktive Verhalten älterer Menschen verbessert werden kann. Dies steigert nicht nur die Wohnqualität, sondern verringert nachweislich die Pflegekosten.

Grünanlagen sind von besonderer Bedeutung für das altersgerechten Wohnen
Grünanlagen sind von besonderer Bedeutung für Bewohner und Besucher von Einrichtungen für ältere Menschen. Dabei sollte eine Grünanlage in jeder Hinsicht die Sinne und Lebensfreude der Besucher anregen. Um dies zu erreichen, sollten die Grünanlagen bei Bedarf direkt aus dem Bewohner-Zimmer oder aus dem Gemeinschaftsbereich erreichbar sein.

Vor allem der Facettenreichtum der einzelnen Pflanzen kann die Sinne anregen. Eine umfassende Farb- und Materialauswahl sollte die Sinne anregen. Dabei sollte auch eine gewisse Vielfalt an Erlebnis-Möglichkeiten angeboten werden.

Um den Bewohnern eigene Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen, könnten leicht zu pflegende Blumen- oder Sträucher-Beete eingerichtet werden. Optische und akustische Sinne können durch Brunnen oder entsprechende Wasserspiele angeregt werden. Dem Spielraum zur Gestaltung sind nahezu keine Grenzen gesetzt, jedoch sollten die Sinne durch Größe und Vielfalt auch nicht überanstrengt werden.

Tipps für die Gestaltung von Grünanlagen für das altersgerechte Wohnen

  • Barrierefreie Zugänge zur Grünanlage
  • Klar erkennbare, breite und trittsichere, gut begeh- und ggf. mit Gehhilfe oder Rollstuhl befahrbare Wegesysteme
  • Rundwege, die immer wieder am Ausgangspunkt ankommen, diese helfen dement kranken Menschen bei der Orientierung
  • Kleine private Zonen (Lauben, Pavillons, Nischen mit Bänken) bieten Rückzugsmöglichkeiten – laden zur Kommunikation ein
  • Kleine eigene Blumenrabatten bieten Möglichkeiten der Selbstentfaltung
  • Brunnen- und Wasserspiele regen Sinne an und beruhigen
  • Kräuter regen olfaktorische Sinne an
PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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Dr. Britta Kanacher