Nutzen Sie Social Networks für Ihre Trainings

Nutzen Sie die Kanäle der Social Networks für Ihre Zwecke.

Für die nachwachsende Generation von Mitarbeitern ist die Nutzung von Social Networks wie Facebook, Twitter usw. in der Freizeit selbstverständlich geworden. Zeit für Unternehmen, dies auch bei der Gestaltung betrieblicher Trainings zu berücksichtigen.

Erfolgreiche Kommunikation nutzt immer mehrere Kanäle. Wir kommunizieren mittels Sprache, Gesten, dem Austausch von Schriftstücken oder telefonieren. Seit einigen Jahren hat sich zusätzlich ein vielfältiges Angebot an Social Networks, die durch drahtlose Netzwerke und niedrige Mobilfunktarife jederzeit verfügbar sind, gebildet.

Zumindest für Menschen der Generation Y, das sind die jüngsten der im Betrieb vertretenen Mitarbeiter, ist die Nutzung dieser Medien bereits integraler Bestandteil ihres Kommunikationsverhaltens. Bei der Planung von Trainings für Ihr Unternehmen können Sie die Vorteile von Social Networks nutzen.

Dabei holen Sie die jüngeren Mitarbeiter bei ihrem gewohnten Kommunikationsverhalten ab, das heißt, Sie stellen die Kanäle zur Verfügung, die Ihre Mitarbeiter ohnehin für ihre Alltagskommunikation nutzen. Gleichzeitig fördern Sie bei Mitarbeitern, die diese Kommunikationsformen noch nicht oder nicht intensiv nutzen, die Kenntnis und die Vertrautheit mit den neuen interaktiven Medien.

Besonders, wenn nicht ein einzelnes Training, sondern ganze Schulungsreihen mit vielen Teilnehmern und mehreren Terminen geplant werden, eignen sich die Social Networks zur Unterstützung. So können Sie Social Media für Ihre Trainingsaktivitäten nutzen:

Gründen Sie eine Interessengruppe z.B. auf Facebook

Wenn Sie vor dem Stattfinden des Trainings eine Gruppe in einem sozialen Netzwerk gründen, geben Sie allen Beteiligten die Möglichkeit, sich schon vorab mit Inhalten vertraut zu machen, andere Teilnehmer kennenzulernen und zu diskutieren. Trainer können Hintergrundinformationen posten und Dokumente zur Verfügung stellen.

Erstellen Sie eine Landkarte

Services wie "openstreetmap" bieten die Möglichkeit, Landkarten für den eigenen Bedarf zu nutzen. Lassen Sie jeden Trainingsteilnehmer an Orten, mit denen er sich verbunden fühlt, einen Pin setzen. So schaffen Sie Anknüpfungspunkte für Diskussionen und erstellen ein buntes Bild Ihrer Teilnehmer.

Verschiedenfarbige Pins können beispielsweise für Wohnorte, derzeitige oder frühere Arbeitsorte oder Lieblingsurlaubsziele verwendet werden.

Twittern Sie das Training

Verwenden Sie Twitter, um kurze, ganz aktuelle Statusmeldungen oder Erlebnisberichte zu den Trainingsessions zu verbreiten. Tweets der Teilnehmer oder des Trainers können, in einem eigenen Kanal gepostet oder mit einem speziellen Hashtag versehen, jeden Interessierten sofort erreichen.

So können beispielsweise zukünftige Teilnehmer auf das Training neugierig gemacht werden, indem sie Kurzmeldungen aus den laufenden Sessions zu lesen bekommen. Nach den Trainings kann der Trainer mit demselben Hashtag Zusammenfassungen senden oder auf weiterführende Informationen verweisen.

Da es sich bei den angeführten Systemen durchweg um offene Plattformen handelt, ist – und das ist die gravierende Einschränkung für die Nutzbarkeit – der Datenschutz mit all seinen Facetten zu beachten.

Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten

Diese Beispiele zeigen, dass die Nutzung von Social Networks in Trainings ganz neue Möglichkeiten der Interaktivität zwischen Trainer und Teilnehmern, sowie zwischen den Teilnehmern schaffen.

Bei Nutzung der bisherigen Kommunikationsformen beginnt und endet der Austausch meist zeitgleich mit dem Training. Gleichwohl macht es keinen Sinn, die Vielfalt der Social Media unreflektiert einzusetzen. Es geht darum, für jede Maßnahme und Teilnehmerzusammensetzung die passenden Medien oder Plattformen zu finden und zu nutzen.

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Veröffentlicht am 25. Juli 2012
Autor
Fred Schübbe