Personal

Für Minijobber zahlen Sie an die Bundesknappschaft

Die Bundesknappschaft, aufgegangen in der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS), betreibt die Minijob-Zentrale. Damit ist sie die Einzugsstelle für sämtliche Beiträge, die sie für Minijobber entrichten müssen.

Die einzige Ausnahme sind die Beiträge zur Unfallversicherung: Die müssen Sie nicht an die Bundesknappschaft, sondern an die Berufsgenossenschaften abführen. Beiträge zur Pflege- und Arbeitslosenversicherung müssen für geringfügig Beschäftigte nicht entrichtet werden (§§ 7 SGB V, 27 Abs. 2 S. 1 Hs. 1 SGB III).

Bundesknappschaft: Abgaben für Minijobber
Geringfügig Beschäftigte sind zwar sozialversicherungsfrei (§ 8 SGB IV), aber das heißt nicht, dass für den Arbeitgeber keine Abgaben anfallen. Bei der Minijob-Zentrale der Bundesknappschaft in Essen müssen Sie Ihre Minijobber anmelden und die Abgaben zentral dorthin abführen. Dazu gehören:

  • Krankenversicherungspauschale (13 %)
  • Rentenversicherungspauschale (15 %)
  • Umlage U1 (0,6 %) (Aufwendungsersatz für Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, wenn die Beschäftigtenzahl 30 nicht übersteigt)
  • Umlage U2 (0,07 %) (Aufwendungsersatz bei Mutterschaft und Beschäftigungsverboten während der Schwangerschaft)
  • Umlage INSO (0,1 %) (Insolvenzgeldumlage)

Insgesamt betragen die Abgaben 30,77 % (vom Arbeitsentgelt). Diese Werte gelten seit dem 1. Januar 2009.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.