Arbeitsschutz

Vorsicht vor Gefahren für Verkäufer im Außendienst

Vorsicht vor Gefahren für Verkäufer im Außendienst
geschrieben von Thomas Pfister

Die Gefahren, denen Verkäufer im Außendienst ausgesetzt sind, werden oftmals unterschätzt. Die meisten sind den ganzen Tag von Kunde zu Kunde unterwegs und fahren weite Strecken mit dem Auto. Aber auch bei den Kunden selbst lauern viele Gefahren. Welche das sind und wie Sie sich schützen können, erfahren Sie hier.

In vielen Unternehmen sind Vertreterbesuche an der Tagesordnung. Was wäre die Wirtschaft ohne Verkäufer im Außendienst. Obwohl viele Geschäfte via Internet abgewickelt werden, ist es vielfach notwendig, direkt von einem Verkäufer, Berater oder Servicetechniker Besuch zu bekommen.

Die meisten Verkäufer sind gut angezogen, haben gute kommunikative Fähigkeiten und scheinen immer bestens ausgeruht und freundlich zu sein. Dabei kann der Beruf des Verkäufers im Außendienst sehr anstrengend und gefährlich sein. Grund genug, sich mit diesem Thema auch im Bereich Arbeitsschutz zu beschäftigen.

Typische Gefahren für Verkäufer im Außendienst:

Psychische Belastungen nicht unterschätzen

Besonders hervorzuheben sind die psychischen Belastungen von Verkäufern im Außendienst. Neben dem ständigen Termindruck sind es die Belastungen durch existenzielle Probleme. Viele Verkäufer sind zwar schick angezogen, haben aber zu wenig Einkommen. Viele Firmen verlangen immer mehr Arbeitseinsatz und Umsatz, hängen aber den Brotkorb für die Verkäufer immer höher. Das kann sehr oft zu zusätzlichen psychischen Belastungen führen.

Dazu kommen durch das ständige Unterwegssein private Belastungen und Spannungen. Oft müssen Außendienstmitarbeiter in fremden Hotels übernachten. Die ständige Trennung von Frau, Kindern und Freunden führt zu sozialer Isolation. Das scheint zwar paradox, da Verkäufer im Außendienst soziale Kompetenzen aufweisen müssen, jedoch entspricht das leider der täglichen der Praxis.

So schützen Sie sich im Außendienst:

  • Planen Sie Ihre Termine sorgfältig
  • Vermeiden Sie Sternfahrten
  • Fahren Sie stets ausgeruht mit dem Auto und machen Sie Pausen
  • Wenn es hin und wieder zu spät wird, legen Sie einen Zwischenstopp mit Übernachtung ein
  • Beachten Sie die Sicherheitsanweisungen in den Betrieben Ihrer Kunden.
  • Falls Sie oft eine Produktionshalle besuchen, führen Sie stets Sicherheitsschuhe, Warnweste und falls es erforderlich ist, einen Schutzhelm mit.
  • Gegen psychische Belastungen helfen Entspannungsübungen und ausreichend Sport und Hobbys in der Freizeit.
  • Halten Sie mit Ihrer Familie so viel wie möglich in Kontakt. Regelmäßige Telefonate mit Zuhause halten die Beziehung aufrecht. Schaffen Sie Rituale. Skype, Social Media, Mobiltelefon und Internet können dabei sehr hilfreich sein.

Bildnachweis: Edler von Rabenstein / stock.adobe.com

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Thomas Pfister