Nanotechnologie und Nanopartikel: Vermeiden Sie die unsichtbare Gefahr

Nanopartikel haben Auswirkungen auf den Arbeitsschutz! Mit der Einführung von Nanotechnologie werden Nanopartikel künstlich hergestellt und kommen derzeit bereits in Sonnenschutzmittel, Lacke oder Textilien vor. Hier liegt eine potentielle Gefahr für die Menschen vor. Warum Nanopartikel eine große Gefahr sind und wie Sie sich schützen, lesen Sie hier.

Wo Sie Nanopartikel finden

Nanopartikel kommen in Form von Industrierußen schon seit langem vor. Die Nanotechnologie ist derzeit weltweit im Vormarsch, jedoch gibt es Hinweise, dass von bestimmten Materialien gesundheitliche Risiken ausgehen können. Die Nanotechnologie wird bereits in Kosmetika, Lacken, Textilien und in der Auto- und Flugzeugindustrie angewendet.

Wissen Sie, warum Nanopartikel gefährlich sind?

Aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer sehr großen Oberfläche, reagieren sie schnell mit ihrer Umgebung. Durch diese Eigenschaften und ihre hohe Beweglichkeit wirken die Nanopartikel auf den menschlichen Organismus.

Beachten Sie folgende Gesundheitsgefährdungen:

Es wurde
bereits die Wirkung von Nanopartikeln bei Tierversuchen untersucht.
Dabei wurden Entzündungen im Bereich der oberen und unteren Atemwege
dokumentiert. Vor allem die Lungenfibrose ist bei diesen Untersuchungen sehr häufig festgestellt worden.

Wenn jemand zu Asthma oder Allergien neigt, so können diese Reaktionen durch Nanopartikel verstärkt werden. Es ist zudem erwiesen, dass bei einer Belastung durch Nanopartikeln
in der Umwelt, die Neigung zu Herz- Kreislauferkrankungen zunimmt.

Bestimmte Nanopartikel-Arten haben eine Struktur wie Fasern von Asbest!
Dies kann ähnliche gesundheitliche Konsequenzen haben, wie bei Asbest.
In Tierexperimenten hat man festgestellt, dass diese Fasern Tumore und
entzündliche Veränderungen im menschlichen Gewebe hervorrufen können.

Vermeiden Sie die Aufnahme von Nanopartikel über folgende Wege:

  • Über Ihre Atemwege
    Nanopartikel können über die verschmutzte Umgebungsluft eingeatmet werden. Zum Beispiel über Schweißrauch, bei thermischen Schneidverfahren, Metallgießen, Fahrzeugabgase und durch das Rauchen. Verwenden Sie daher einen Atemschutz.
  • Durch Verschlucken
    Alles was in der Luft ist, kann sich auch irgendwo absetzen und verschluckt werden, wenn es mit dem Mund in Berührung kommt. Achten Sie deshalb auf eine saubere Umgebung und essen Sie nicht in Bereichen, wo mit Nanopartikel gearbeitet wird.
  • Über Ihre Haut
    Nanopartikel in Kosmetika oder Lacke können auch durch die Haut dringen und von dort ins Blut gelangen. Vor allem durch beschädigte Haut. Verwenden Sie daher spezielle Arbeitshandschuhe beim Arbeiten.
Veröffentlicht am 5. Juni 2012