Arbeitsschutz

Wie äußert sich Mobbing?

Wie äußert sich Mobbing?
geschrieben von Thomas Pfister

Mobbing am Arbeitsplatz ist die größte Unsitte in unserer Zeit. Die betroffenen Opfer bekommen meistens keine Unterstützung vom Umfeld. Mobbing erfolgt unterschwellig und kaum merkbar für Unbeteiligte oder auch in offener Konfrontation.

Wenn Menschen gemobbt werden, ziehen die anderen ihre Köpfe ein, wohl aus Angst, selbst gemobbt zu werden. Dabei gibt es wirkungsvolle Methoden, sich vor Mobbing zu schützen. Ein Thema für den Arbeitsschutz.

Mobbing führt zu schweren Schäden

Auch Mobbing am Arbeitsplatz gehört in den Bereich des Arbeitsschutzes. Warum? Ganz einfach: weil vor allem am Arbeitsplatz Menschen vor Mobbing geschützt werden müssen. Wird ein Mensch in seiner Firma gemobbt, so kann das zu schweren gesundheitlichen Schäden wie zum Beispiel nervliche Schäden, Schlaflosigkeit, Angst und Burnout führen.

Die Mobbing- Opfer werden oft monatelang arbeitsunfähig, brauchen wirkungsvolle Therapien und müssen meistens den Arbeitsplatz wechseln.

Dies führt bei Mobbing am Arbeitsplatz zu schweren psychischen Schäden und vor allem auch für das Unternehmen zu wirtschaftlichen Problemen. Außerdem kostet Mobbing am Arbeitsplatz auch unsere Gesellschaft viel Geld. Denken Sie an die Therapien und an den Volkswirtschaftlichen und an den menschlichen Schaden.

Was genau ist Mobbing?

Die Definition Mobbing kommt vom englischen „to mob“ und bedeutet: anpöbeln, über jemanden herfallen, angreifen. Es bedeutet auch Bande, Pöbel, Gesindel.
Kurz- es handelt sich um Psychoterror. Mobbing kann am Arbeitsplatz, in der Schule, in Vereinen, im Internet, in Altersheimen, in Internaten aber auch innerhalb der Familie oder Verwandtschaft auftreten.

Typische Mobbing- Handlungen:

  1. Versteckte Attaken: Dabei bleibt das Opfer unsicher, ob es sich wirklich um Angriffe handelt oder ob es sich diese nur einbildet.
  2. Doppeldeutige Bemerkungen des Angreifers: Mit Doppeldeutigkeiten oder Anspielungen werden beim Mobbing-Opfer Selbstunsicherheit und Selbstzweifel erzeugt.
  3. Einschüchterung durch Sarkasmus: Hier werden Drohungen und Beleidigungen versteckt ausgesprochen
  4. Starren: Das Opfer wird permanent angestarrt
  5. Gerüchte: Hier werden negative Gerüchte über das Opfer verbreitet
  6. Unterdrückung: Das Opfer wird permanent ausgeschlossen, ständig kritisiert, niedergemacht.

Oft sind Vorgesetzte oder Kollegen gegen Mobbing am Arbeitsplatz unsicher und sogar machtlos. Da Mobbing auch bei unbeteiligten Personen zu Ängsten führt, braucht man besondere Unterstützung, um gegen Mobbing anzugehen.

Was Sie als Vorgesetzter oder Arbeitgeber gegen Mobbing am Arbeitsplatz tun können, das lesen Sie im nächsten Teil dieser Artikelserie.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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Thomas Pfister