Arbeitsschutz

Arbeitsunfall im Betrieb – Wie reagiere ich richtig?

Arbeitsunfall im Betrieb - Wie reagiere ich richtig?
geschrieben von Thomas Pfister

In Betrieben kann es immer wieder zu einem Arbeitsunfall kommen. Was tun Sie in dieser Situation? Wird man Zeuge eines Arbeitsunfalls, so ist ein rascher Handlungsbedarf erforderlich. Wissen Sie, was Sie auf die Schnelle bei einem Arbeitsunfall zu tun haben? Hier bekommen Sie die notwendigen Tipps, wie Sie richtig reagieren.

Die Faustformel:

Wenn in Ihrem Betrieb ein Arbeitsunfall passiert, so gibt es drei wesentliche Schritte, die Sie setzen müssen:

Helfen – Melden – Sichern

Diese drei Schritte sind leicht zu merken und können im Betrieb noch größeren Schaden vermeiden Leben retten. Sehen wir uns diese drei Schritte im Einzelnen genauer an.

1. Helfen

Sie kommen zur Unfallstelle und müssen sich sofort ein klares Bild der Situation machen. Beachten Sie folgende Punkte:

  • Wie viele Menschen sind verletzt?
  • Gibt es schwer Verletzte?
  • Stehen die Verletzten unter Schock?
  • Besteht für den einen oder den anderen Lebensgefahr?
  • Wenn Sie Erste Hilfe leisten müssen, dann tun Sie es.
  • Außerdem ist es wichtig, den Verletzten zu schützen und sicher zu lagern.
  • Sprechen Sie in ruhig an und  bereiten Sie ihn für den Transport vor.

2. Melden:

Melden Sie sofort den Unfall an die Rettung, Notarzt oder bei Bedarf an die Feuerwehr.
Beschreiben sie kurz und genau was passiert ist mit den vier „W“

Wo ist es passiert

Was ist passiert

Wie ist es passiert

Wann ist es passiert

3. Sichern und warnen:

  • Damit Sie den Unfallort vor weiteren Gefahren schützen, empfiehlt es sich,  Sie den Unfallort abzusperren.
  • Je nachdem was am Arbeitsplatz passiert ist, müssen Sie die entsprechenden Bauteile sichern und die Maschinen im Umfeld abstellen.
  • Schalten Sie den Strom von den umliegenden Maschinen aus, um weitere Gefahren zu vermeiden.
  • Falls es brennt, versuchen Sie den Brand so schnell wie möglich zu bekämpfen. Ist es nicht möglich, so evakuieren Sie die Verletzten aus dem Gefahrenbereich.

Bildnachweis: pressmaster / stock.adobe.com

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