Zeitmanagement

Versuchen Sie es mal mit kreativer Aufschieberitis

Versuchen Sie es mal mit kreativer Aufschieberitis
geschrieben von Burkhard Krupa

Was das ist? Kreative Aufschieberitis ist eine der effektivsten Techniken für Spitzenleistungen, die Ihr Leben privat wie beruflich entscheidend verändern kann. Denn Sie werden nie alles tun können, was zu tun wäre. Etwas müssen Sie immer verschieben oder aufschieben. Welche Techniken dabei die kreative Aufschieberitis bietet, erfahren Sie in den folgenden Tipps.

1. Technik: Schieben Sie nicht so Wichtiges oder Unwichtiges auf

Wenn absehbar ist, dass Sie nicht alles schaffen können, was Sie sich vorgenommen haben, dann müssen Sie Prioritäten setzen. Damit legen Sie automatisch auch fest, was weniger wichtig ist und später oder gar nicht erledigt wird – Sie schieben also bewusst auf und stellen Aufgaben zurück.

Diese Technik können Sie noch verfeinern und Ihre Prioritäten schützen, indem Sie ein hochwirksames Wort häufiger und zielgerichtet verwenden. Es besteht aus vier Buchstaben und heißt: Nein. Es bedeutet, dass Sie für die Prioritäten Anderer keine Zeit aufwenden wollen oder können (Aufträge Ihres Chefs mal ausgenommen).

Sagen Sie es höflich, sagen Sie es klar und vor allem: Sagen Sie es mit Nachdruck. Nur so schaffen Sie es, Hektik und Stress gar nicht erst entstehen zu lassen und mit Ruhe und Zuversicht Ihre wichtigen Aufgaben zu erledigen.

2. Technik: Schieben Sie bewusst auf

Jeder Mensch schiebt auf (das haben Psychologen herausgefunden), die meisten jedoch unbewusst. Sie denken nicht darüber nach. Die Folge: Sie schieben auch solche wichtigen oder großen Aufgaben vor sich her, die entscheidende langfristige Konsequenzen haben können – sowohl beruflich wie privat.

Wägen Sie deshalb die Bedeutung jeder einzelnen Aufgabe bewusst ab und schieben Sie nur jene Projekte auf, die einen geringen Wert haben. Damit gewinnen Sie mehr Zeit für sich und für solche Dinge, die für Sie persönlich oder beruflich entscheidender sind.

3. Technik: Schieben Sie zeitschluckende Aktivitäten auf

Analysieren Sie regelmäßig Ihre beruflichen und privaten Aktivitäten um herauszufinden, was Sie viel Zeit kostet. Oft haben sich diese als Routine eingeschlichen oder Sie machen etwas aus Gewohnheit. Überlegen Sie deshalb, welche Aktivitäten Sie reduzieren oder ganz aufgeben können.

Je weniger Sie beispielsweise fernsehen, desto mehr Zeit können Sie mit Ihrer Familie oder Ihrem Partner verbringen, lesen oder Sport treiben. Prüfen Sie dabei auch, ob Sie Aufgaben delegieren können.

Bildnachweis: nelen.ru / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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Burkhard Krupa