Verkehrsregeln im Ausland beachten

Die Verkehrsregeln im Ausland können eine teure Angelegenheit werden. Geschäftsreisende, die mit dem Auto im Ausland unterwegs sind, halten sich meist aus Gewohnheit an die deutschen Regelungen. Geben Sie Ihnen die wichtigsten Regeln daher gleich mit auf die Reise!

Verkehrsregeln gleich mit auf die Reise geben
Wenn Sie Ihrem Chef oder einem Mitarbeiter für die Geschäftsreise einen Mietwagen bereitstellen lassen, besorgen Sie am besten auch gleich eine Liste mit den wichtigsten Verkehrsregeln des Landes. In der Vorbereitung der Geschäftsreise werden viele nicht selbst daran denken, sich über die Verkehrsregelen zu informieren. Wenn Sie vorsorgen, können Sie den Reisenden teure oder drastische Strafen ersparen.  

Verkehrsregeln im Ausland sind meist strenger, die Strafen härter
Nicht nur das generelle Tempolimit auf Autobahnen ist für einen deutschen Autofahrer in den Nachbarländern ungewohnt. Je nach Tageszeit und Wetterverhältnissen können auf Autobahnen und Schnellstraßen abweichende Geschwindigkeitsbeschränkungen hinzukommen. Das Überschreiten der Tempolimits ist meist auch recht teuer!

Verkehrsregeln im Ausland: Alkohol am Steuer? Telefonieren? Besser nicht! 

  • In Italien kann bei einem Unfall mit Beteiligung eines alkoholisierten Fahrers das Fahrzeug eingezogen werden, Bußgelder sind hoch.
  • In Spanien droht bei mehr als 60 km/h Überschreitung des Tempolimits oder mehr als 1,2 Promille hinter dem Steuer ein Aufenthalt im Gefängnis.
  • Autofahren und gleichzeitiges Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung kostet in Deutschland 40 Euro – in Italien mindestens 155, in den Niederlanden 150. In Spanien sind auch Head-Sets untersagt.

Die aktuellen Verkehrsregeln für die verschiedenen Länder erhalten Sie bei Konsulaten oder Fremdenverkehrsämtern. Auch die Internetseite des TÜV Rheinland bietet gute Tipps zu Verkehrsregeln im Ausland. Sie können sich außerdem auch an Automobilclubs wie den ADAC wenden.

Veröffentlicht am 18. Februar 2011