Stressabbau

Stressreduktion durch gute Führung schaffen

Gerade in Zeiten, wo Mitarbeiter zunehmend knapp werden, stellt sich die Frage: Wie können Sie Ihre Mitarbeiter halten? Eine wichtige Aufgabe fällt dabei der Führung zu. Durch Stressreduktion wird ein angenehmes Arbeitsklima geschaffen und die Arbeitnehmer bleiben gerne in Ihren Jobs. Auch Fehlzeiten können auf diese Weise reduziert werden. Hier finden Sie Beispiele, wie Stressreduktion nicht klappt und Tipps, wie sie funktioniert.

Der Chef ist unberechenbar

Als glaubwürdiger Chef müssen Sie ein Klima schaffen, in dem Unsicherheit reduziert wird und Mitarbeiter wissen, woran sie sind. Das hat eine stressreduzierende Wirkung und ist in der Regel gut für die Motivation der Mitarbeiter. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Mitarbeiter mit ihrer Arbeit und ihrem Team identifizieren können. Vermeiden Sie, launisch zu sein und unberechenbar Kritik auszuteilen. Auch wenn Sie wahllos loben, ist das nicht förderlich.

Der Chef hat ständig neue Ideen und neue Ziele, ohne die alten abzuschließen

Erfolgserlebnisse hat man, wenn man Dinge abschließt. Wenn Sie Ihre Leute nichts zu Ende machen lassen, machen Sie Erfolgserlebnisse schwierig. Während der Arbeit ist es wichtig, eine gewisse Konzentration aufzubauen – vor allem in schwierigen und stressreichen Situationen.

Auch die in Ihrer Vorgehensweise flexiblen Mitarbeiter brauchen ein klares Ziel, auf das sie zuarbeiten. Wer die Orientierung verliert oder denkt, dass alles keinen Sinn hat, weil es morgen schon wieder vergessen ist, hat Frust und Stress, statt Freude und Motivation. Wie könnte so eine kreative Leistungsfokussierung entstehen?

Der Chef ist nie da und/oder ist nicht ansprechbar

Commitment – das Gegenteil von innerer Kündigung – erfordert für die allermeisten Mitarbeiter den Austausch mit Kollegen und Vorgesetzten. Mitarbeiter, die isoliert sind, sind durch anspruchsvolle Aufgaben schneller gestresst, weil ohne Rücksprache die Unsicherheit häufig größer ist.

Leistungsorientierte Mitarbeiter wollen mitreden und Gehör finden. Die bessere Leistung entwickelt sich im Dialog. Unterfordern Sie also Ihre Mitarbeiter fachlich nicht und binden Sie sie ein und nutzen sie deren Wissen im Gespräch.

Was Mitarbeiter noch stresst lesen Sie in folgenden Artikeln:

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Dr. Gregor Wittke