Checkliste: Ausgabenmanagement: So senken Sie dauerhaft Ihre Druckkosten

Checkliste: Druckkosten dauerhaft senken
Schätzen Sie mal: Wie viel Papier jagen Sie wöchentlich sinnlos durch Ihren Drucker? Oder: Wissen Sie, was Ihre Abteilung monatlich an Druckkosten verursacht?

Eine aktuelle Analyse kommt zu folgendem Ergebnis: Druckkosten fressen im Schnitt ein bis drei Prozent der Umsätze deutscher Unternehmen auf. Und: Zehn bis dreißig Prozent der Druckkosten wiederum ließen sich durch gezieltes Ausgabenmanagement sparen. Da kann schnell ein erklecklicher Betrag zusammenkommen. 
 
Klingt vernünftig? Dann fangen Sie doch gleich heute mit dem Sparen an! Wie? Das erfahren Sie anhand unserer neuen Checkliste, die Sie wie immer kostenlos abrufen können.

  • Drucken Sie Seiten, die Sie nicht in bester Qualität benötigen
    • (beispielsweise Korrekturausdrucke), in geringer Auflösung und/oder Größe. Ein Wert von 300 dpi reicht für den Korrekturdruck allemal.
  • Drucken Sie farbige Seiten besser in Schwarzweiß, wenn die
    • Farbdarstellung zur beabsichtigten Verwendung nicht erforderlich ist.
  • Drucken Sie aus gestalteten Seiten (Web-Seiten oder eigene Layouts)
    • nur die Textbereiche aus, die Sie wirklich brauchen (dafür markieren Sie den entsprechenden Textausschnitt mit dem Cursor und wählen im Dialog-Kasten DRUCKEN die Option MARKIERUNG).
  • Verringern Sie die Menge an Tinte bzw. Toner, mit der die Seiten
    • gedruckt werden. Die jeweiligen Einstellungen finden Sie in den Druckereinstellungen zumeist unter dem Stichwort SPARMODUS.
  • Drucken Sie nicht alle Seiten eines Dokuments, wenn Sie nur einzelne
    • Drucken Sie nicht alle Seiten eines Dokuments, wenn Sie nur einzelne davon brauchen.
  • Überlegen Sie sich was Sie wirklich drucken müssen – beispielsweise
    • muss nicht jede E-Mail ausgedruckt werden.
  • Vervielfältigen Sie große Stückzahlen mit dem Kopierer statt sie zu
    • drucken.
  • 50 Prozent und mehr können Sie an Druckkosten sparen, wenn Sie nicht
    • die teure Originaltinte bzw. den Originaltoner des Druckerherstellers kaufen.
  • Misstrauen Sie grundsätzlich den Füllstandwarnungen der Geräte.
    • Wechseln Sie Tinte bzw. Toner erst dann aus, wenn die Seiten sichtbar schlechter werden.
  • Holen Sie aus den teuren Tonerkartuschen für Laserdrucker heraus, was
    • drin ist, denn je nach Hersteller können noch ungenutzte Restmengen von Toner in der Kartusche sein: „Leere“ Kartusche rausnehmen, mit Küchenpapiertuch umfassen, sanft schütteln und wieder einsetzen. Erst wenn nach dieser Maßnahme kein sauberes Druckbild mehr zu erzeugen ist, müssen Sie Ihren Drucker mit einer neuen Tonerkartusche bestücken.
Veröffentlicht am 7. Juni 2010