Dresscode – Stylingregeln fürs Büro

Den Dresscode (Kleiderordnung) gibt es als ausgesprochene und unausgesprochene Erwartung an die Kleidung im Unternehmen. Lernen Sie die fünf wichtigsten allgemeinen Stylingregeln für den gelungenen Businesslook kennen. Denn Ihr Outfit hat immer eine Signalwirkung.

Kennen Sie das? Sie treten neu in ein Unternehmen ein und sind sich etwas unsicher, ob Ihr Businesslook der richtige ist. Die Frage kann sich auch stellen, wenn sich Ihre Aufgabe, Funktion oder Position im Unternehmen verändert hat. Da kann man schon mal unsicher sein, ob die eigene Businesskleidung die Kompetenz sichtbar macht oder eher ein Karrierekiller ist. Sind Sie sicher, dass Ihre Kleidung Ihre Ambition "Erfolg" auch sichtbar macht?

Gibt es "den" Businesslook?
Gleich vorweg: "Die" perfekte Businesskleidung gibt es nicht. Da sind Branchen und Unternehmen und Positionen sehr unterschiedlich. Was in dem einen Unternehmen Ausdruck der Unternehmenskultur ist, kann im nächsten bereits "overdressed" sein. Aber einige grundsätzliche Punkte können Sie schon beachten: die Qualität, Ihre Position im Unternehmen, Farbpsychologie, Accessoires und den sogenannten Casual Friday.

1. Dresscode: Qualität
Wenn Sie die Wahl haben, für Ihr Kleidungsbudget zwei hochwertige Anzüge oder vier Anzüge in minderer Qualität zu erwerben, begnügen Sie sich mit den beiden hochwertigen. Die Qualität von Stoffen, Schnitten und die Verarbeitung sind sichtbar. Für Männer empfehlen sich knitterfreie Hemden und Krawatten mit Fleckenschutz.

2. Dresscode: Position
Kleiden Sie sich Ihrer aktuellen Stellung und Position entsprechend. Vielleicht waren Sie vorher in der Sachbearbeitung mit Bluse und Hose passend gekleidet. Jetzt aber sind Sie als Sekretärin auch für Kundenbetreuung zuständig. Das bedeutet für Sie, Sie sollten Ihre Kleidung Ihrer Position anpassen. Wenn Sie in Ihrer beruflichen Karriere weiter kommen wollen, gibt es einen Tipp, um dies auch zu zeigen: Kleiden Sie sich immer einen Tick besser, als es Ihrer aktuellen Position entspricht. Damit signalisieren Sie, wo Sie hin wollen. Dies ist ein deutliches Signal an Ihren Vorgesetzten.

3. Dresscode: Accessoires
Mit Accessoires wie Uhren, Schmuck, Tücher, Gürtel, aber auch Handschuhen, Taschen, Schirmen, und Hüten setzen Sie Akzente. Selbst Brillen haben nicht nur eine Funktion, sondern werden zunehmend als dekoratives Beiwerk eingesetzt. Bei Accessoires gilt die Regel: Weniger ist mehr! Setzen Sie lieber auf schöne Einzelstücke, die farblich zum Outfit passen.

Dann noch zwei echte No-goes: Bei Frauen sind das klimpernde Armbänder. Wenn die gegen Tastatur oder die Tischplatte oder gegeneinander klimpern ist das ein hoher Nervfaktor. Männer sollten wissen, dass eine Uhr als Accessoire und Statussymbol nur dann seinen Zweck erfüllt, wenn es eine echte Markenuhr ist. Sonst "geht der Schuss nach hinten los", wie es im Volksmund heißt.

Grün ist Trendfarbe und Orange steht Ihnen gut. Doch sind Sie auch business-like gekleidet, wenn Sie so ins Büro gehen? Und was ist eigentlich dieser "Casual Friday"?  Lesen Sie die Antwort im zweiten Teil der Artikelserie.

Veröffentlicht am 17. März 2011