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Rezept-Tipp: Kennen Sie die besondere Wirkung von Ashwagandha?

Lesezeit: 2 Minuten Ashwagandha, dieser Name sagt Ihnen nichts? Dann wird es aber höchste Zeit, denn die sagenumwobene Superpflanze soll bei zahlreichen Beschwerden unterstützend wirken. Sie wird als natürlicher Helfer bei Blutzuckerschwankungen, Stress und Angstzuständen gehandelt. Zudem soll sie die Gehirnfunktionen verbessern.

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Rezept-Tipp: Kennen Sie die besondere Wirkung von Ashwagandha?

Rezept-Tipp: Kennen Sie die besondere Wirkung von Ashwagandha?

Lesezeit: 2 Minuten

Ashwagandha wird aber nicht umsonst auch als Schlafbeere bezeichnet. Mit einem leckeren Rezept können Sie von den wertvollen Inhaltsstoffen profitieren, die süße Träume hervorlocken sollen. Alternativ können hochwertige Ashwagandha-Kapseln eingenommen werden.

Woher stammt Ashwagandha?

Ashwagandha hat viele Namen. So hört das Superfood auch auf Withania somnifera oder Winterkirsche. Die exotische Bezeichnung bedeutet übersetzt: „Geruch des Pferdes“. Kein Wunder, denn die Wurzeln der strauchartigen Pflanze verbreiten einen typischen, pferdeartigen Geruch.

Ursprünglich kommt die geheimnisvolle Pflanze aus dem nordafrikanischen Raum. Von da aus hat sie sich über andere Kontinente ausgedehnt. Heute wächst sie in zahlreichen Ländern und bereichert viele Behandlungsformen.

Insbesondere die ayurvedische Medizin setzt auf die Pflanzenextrakte. Dort wird sie bei Depressionen, nervösen Zuständen und Schlafstörungen empfohlen.

Ashwagandha: Inhaltsstoffe

Die Heilpflanze trumpft mit vielen Inhaltsstoffen auf.

Dazu zählen:

  • Alkaolide
  • Withanolide
  • Choline
  • Fettsäuren
  • Aminosäuren

Die gesundheitsfördernde Wirkung wird den sekundären Pflanzenstoffen, insbesondere den Alkaloiden und Withanoiden, zugeschrieben. Sie sind nicht einfach zu finden, aber die Suche lohnt sich. Alkaloide sind vor allem in Nachtschattengewächsen nachweisbar. Sie sind für ihre herausragenden adaptogenen Effekte bekannt. Adaptogene sind biologisch aktive Substanzen, die dem Körper dabei helfen können, Stresssituationen besser zu bewältigen.

Ashwagandha vereint neben Alkaloiden auch einen großartigen Anteil an Withanoiden.

Wussten Sie schon? Je reifer eine Ashwagandha ist, desto mehr wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe enthält sie.

Ashwagandha als Schlummertrunk

Untersuchungen zeigen, dass Ashwagandha ähnlich wie GABA wirkt. Dabei handelt es sich um eine Aminosäure, die natürlicherweise im Körper vorkommt. Sie fungiert als Neurotransmitter im zentralen Nervensystem und stößt beruhigende sowie schlaffördernde Effekte an.

Rezept: Moon Milk mit Ashwagandha

Einmal zum Mond und zurück? Die Moon Milk mit der Spezialzutat Ashwagandha soll dem Körper dabei helfen, abzuschalten und die Nachtruhe einzuleiten. Klassischerweise wird der Schlummertrunk mit ein wenig Abstand vor dem Einschlafen verzehrt. Mit der Kombination aus Milch und Gewürzen soll sich eine beruhigende Stimmung einstellen.

Für die Moon Milk benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 250 ml Hafermilch
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 Teelöffel Muskatnuss
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Teelöffel Honig
  • 1 Teelöffel Ashwagandha

Nun geht alles ganz schnell. Gerade mal 5 Minuten dauert die Vorbereitung Ihres Schlaftrunks. Dieser sollte stets frisch zubereitet werden, damit die Inhaltsstoffe ihre Wirksamkeit behalten.

Die Hafermilch wird gemeinsam mit Zimt und Muskat in einen Kochtopf gegeben. Anschließend wird die Mischung unter ständigem Rühren erhitzt. Nachdem die Vanilleschote halbiert und ausgeschält wurde, findet das leckere Mark den Weg in die Milchmischung. Anschließend wird der Honig und das Ashwagandha hinzugegeben.

Unser Tipp: Lassen Sie die Moon Milk ein wenig abkühlen und trinken Sie die köstliche Mischung etwa 30 Minuten vor dem Einschlafen. Damit haben die wertvollen Inhaltsstoffe genügend Zeit, ihre potenziell entspannende Wirkung zu entfalten. Mit der richtigen Musik im Hintergrund kann der Entspannungszustand zusätzlich gefördert werden.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Schlaf und süße Träume!

Hilfreiche Links: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26068424/

Bildnachweis: Arundhati / stock.adobe.com

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