Erfolgreich mit Couponwerbung

Couponwerbung ist ein interessantes Marketing-Instrument im Einzelhandel. Allerdings werden immer wieder Fehler gemacht, die den Erfolg enorm schmälern. Schließlich gelten für Fachgeschäfte, die sich imageorientiert positionieren, ganz andere Regeln als für Fachmärkte.

Damit die Wirkung der Couponwerbung im Facheinzelhandel nicht verpufft, sollten Sie vor allem bei der Gestaltung und Verteilung der Coupons intelligent vorgehen. Dann nämlich sind Coupons auch für Sie viel mehr als Rabattschnipsel: Sie bringen Kundenfrequenz, steigern den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens, tragen zur Umsatzsteigerung bei und schonen Ihre Marge. Denn pauschale Rabatte gelten für jeden, Nachlässe auf Coupons nur für die, die sie einlösen.
3 goldene Regeln für die Couponwerbung
  1. Was will ich mit dem Einsatz von Coupons erreichen? Z.B. mehr Kundenfrequenz, den Abverkauf einer bestimmten Marke/eines bestimmten Produkts ankurbeln, Neukunden gewinnen, Stammkunden binden…Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, entscheiden Sie darüber, wer die Coupons erhält, auf welchem Wege sie verteilt und wie sie gestaltet werden.
  2. Der Coupon sollte einen ausreichend großen Anreiz bieten, um die Kunden ins Geschäft zu locken. Gewähren Sie einen Barrabatt, sollten Sie den Wert bei niedrigpreisigen Produkten in Prozent, bei höherpreisigen Waren als Euro-Betrag anbieten. Der Rabatt sollte nicht unter 5, besser 10 % des regulären Kaufpreises liegen. Auch bei Serviceleistungen muss der Aufwand für den Kunden in angemessener Relation zum Ertrag stehen. Beispiel: Eine kostenlose Tasse ist für erfolgreiche Couponwerbung zu wenig.
  3. Der Vorteil sollte zeitlich befristet sein. Dabei gilt: Je kürzer, desto besser für Sie. Bei langen Einlösefristen besteht die Gefahr, dass der Kunde den Coupon zur Seite legt. Dabei richtet sich der Zeitraum auch nach dem Sortiment: Bei langlebigen Gebrauchsgütern sollte der Zeitraum für die Couponwerbung – auch aus wettbewerbsrechtlichen Gründen – länger sein als bei Gütern des täglichen Bedarfs.
Veröffentlicht am 11. Juli 2008