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Unterschiede im Gender-Marketing und -Sales

Unterschiede im Gender-Marketing und -Sales
Hanspeter Reiter
geschrieben von Hanspeter Reiter

Hier gibt es doch einiges zu beachten, männliche und weibliche Zielgruppen ihrem Verhalten nach unterschiedlich anzusprechen. Darauf haben sich einige Beraterinnen spezialisiert, z.B. Diana Jaffé, persönlich erlebt beim Neuromarketing-Kongress in München.

Was unterscheidet nun Adam und Eva im Kauf-Paradies?

Laut der Gründerin des Beratungs-Unternehmens Bluestone AG lassen sich vier Kauf-Arten unterscheiden: Bei Frauen sei das Einkauf und Shopping, bei Männern dagegen Bedarfs- und Luxus-Kauf. Nun, ich finde mich durchaus wieder – Sie auch? Lästiger Bedarfs-Kauf heißt, rein in den Laden, gesucht und gefunden, ab zur Kasse. Shopping dagegen z. B. visuell mit Schönem empfangen und mit einer Auswahl von Produkten verführt zu werden: Das Belohnungs-Zentrum im Hirn ist zu adressieren. Das gilt auch für Web-Angebote! Humorvoll überzeichnet findet sich das in TV-Spots von „Outfittery“ wieder, Zielgruppe: Mann. Zu sehen auch im Internet.

Mehr für Frauen

Entsprechend erfrischend anders hat Zalando lange Zeit Frauen umschwärmt, mit dem Slogan „schrei vor Glück“, dazu tatsächlich der Schrei. Inzwischen hat „man“ die Kommunikation verändert, doch bei vielen Verbraucher(inne)n ist die Assoziation Zalando – kreisch noch sehr im Ohr. Welche weiteren Beispiele kommen Ihnen in den Sinn, auch als Print-Anzeige in Zeitungen oder Zeitschriften, die speziell Frauen erreichen wollen? Was bedeutet das für Ihre Marketing-Kommunikation?

Zielgruppen im Visier?

Vor allem Frauen anzusprechen, kann herausfordernd sein. Dafür gibt es beratende Unterstützer wie Diana Versteege mit shecommerce.de – und natürlich andere wie die oben erwähnte Diana Jaffé. Profitieren Sie davon, Fehler zu vermeiden und künftig alles richtig zu machen! Dabei kann eine Rolle spielen, die Orientierung des Limbischen Systems zu berücksichtigen, wie an anderer Stelle zu Neuro-Marketing präsentiert:

Männer sind meist stärker Dominanz-orientiert, weshalb sie besonders gern für Hobby oder Status(-Symbole) einkaufen gehen. Bei Frauen geht es mehr um Balance – dazu gehört es, auswählen zu können, Rückgabe-Recht inklusive. Stimulanz kommt bei beiden Genders ins Spiel, vor allem wenn Sie jüngere Zielgruppen haben.

Viel Erfolg!

Bildnachweis: Kzenon / stock.adobe.com

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