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Selbstständigkeit: Wird das Newsletter-Marketing häufig unterschätzt?

Lesezeit: 3 Minuten Laut einer aktuellen Studie des E-Mail-Marketing-Anbieters Inxmail werden nur rund ein Viertel aller versendeten E-Mails auch geöffnet. Hier kommt die Frage auf, ob das Newsletter-Marketing für Gründer demnach überflüssig ist. Warum dies nicht zutrifft und auf was beim Newsletter-Versand geachtet werden sollte, damit dieser kein Reinfall wird, lesen Sie im folgenden Artikel.

3 min Lesezeit
Selbstständigkeit: Wird das Newsletter-Marketing häufig unterschätzt?

Selbstständigkeit: Wird das Newsletter-Marketing häufig unterschätzt?

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Großes Newsletter-Marketing-Potenzial nutzen

Trotz allgemein geringer Öffnungsraten steckt im Newsletter-Marketing hohes Potenzial, das genutzt werden sollte. Denn immerhin haben nahezu alle Internetnutzer eine E-Mail-Adresse. Ohne diese sind weder Bestellungen in Online-Shops noch Anmeldungen in sozialen Netzwerken möglich. Rund 58 % aller Internetnutzer schauen sogar als erstes in ihr E-Mail-Postfach bevor andere Online-Tätigkeiten ausgeführt werden. Wenn es um das Alter geht, verbringen laut einer Studie des Online-Portals Statista ältere Menschen mehr Zeit mit ihrem E-Mail-System als mit sozialen Netzwerken. Rund 62,5 % der älteren Menschen (50 bis 87 Jahre) gaben an, ihr E-Mail-Postfach häufig zu nutzen.

Welche Vorteile das Newsletter-Marketing bietet

Neben vielen potenziellen Nutzern bietet das Newsletter-Marketing weitere Vorteile. Wie zum Beispiel eine kurze Wartezeit bei der Erfolgsmessung. Grund dafür ist, dass die Empfänger grundsätzlich schnell auf die versendeten Mails reagieren. Demnach kann der Erfolg in kurzer Zeit festgestellt werden und bei Misserfolg unmittelbar gegengesteuert werden.

Ein weiterer Vorteil, der sich nicht von der Hand weisen lässt, ist, dass die Kosten für das Newsletter-Marketing überschaubar sind, da beispielsweise Druck- und Portokosten wegfallen. Wirklich aufwendig sind die Arbeiten, die vorab geleistet werden müssen. Dazu gehören Gestaltung, Text-Erstellung und Programmierung.

Diese Vorteile zeigen, dass es sich für Gründer unbedingt lohnt, auf das Newsletter-Marketing zu setzen. Damit hier nichts schief geht und der Newsletter ein voller Erfolg wird, sind bestimmte Punkte zu beachten.

Welche Punkte beim Newsletter-Marketing zu beachten sind

Gründer sollten im Rahmen des E-Mail-Marketings insbesondere auf das Newsletter-Layout achten. Denn was bringt ein Newsletter, wenn dieser unübersichtlich gestaltet und somit uninteressant für die Leser ist? Das Newsletter-Design muss Kunden unmittelbar beim Öffnen der Mail überzeugen und Abonnenten dazu anregen, sich den Inhalt der E-Mail genauer anzuschauen und im besten Falle zu interagieren.

Glücklicherweise gibt es im Internet kostenfreie Newsletter-Templates, von denen Firmeninhaber profitieren können. So bieten z. B. verschiedene Unternehmen eine große Auswahl an kostenlosen E-Mail-Vorlagen an, die im Drag and Drop-Editor oder via HTML-Code designt werden können. Dazu gehört beispielsweise das Unternehmen Sendinblue. Hinsichtlich der Template-Nutzung von diesem Anbieter profitieren Kunden nicht nur von einer simplen Anwendung sondern auch von einem responsiven Design der Vorlagen, da sich diese automatisch an die Anforderungen verschiedener Endgeräte wie Handy, Laptop oder Tablet anpassen.

Neben der Nutzung von passenden Templates ist es sinnvoll, in einen erfolgreichen Newsletter einen Call-to-Action-Button (CTA) einzufügen, der eine klare Handlungsaufforderung beinhaltet. Dazu zählen Sätze wie:

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Dabei sollte geprüft werden, ob die Buttons anklickbar aussehen, denn wenn es wie ein reines Textfeld aussieht, werden die Nutzer womöglich nicht aktiv werden.

Zudem ist darauf zu achten, dass man auch rechtliche Vorgaben beim Newsletter-Marketing einhält. Hier müssen das sogenannte Double-Opt-In-Verfahren, die Datenschutzerklärung, integrierter Abmeldelink und das Impressum geprüft werden. Wer rechtliche Abmahnungen vermeiden möchte, sollte sich unbedingt mit diesen Themen beschäftigen, bevor der Newsletter versendet wird.

Weiterhin empfiehlt sich eine ausführliche Recherche für den optimalen Versandzeitpunkt. Denn nicht zu jedem Zeitpunkt ist jede E-Mail gleich erfolgreich. Tag und Uhrzeit für den erfolgreichen Newsletter müssen zunächst herausgefunden werden. Diese variieren je nach Branche und Zielgruppe. Doch zwei wesentliche Aspekte gelten für fast alle Newsletter:

* Generell werden die meisten E-Mails morgens bis vormittags geöffnet. Das Interesse nimmt bis zum Nachmittag ab und steigt gegen Abend wieder an.

* Die einzelnen Wochentage unterscheiden sich in Bezug auf Öffnungsraten nur geringfügig. Das Wochenende ist dabei eher ein schlechter Zeitpunkt für den Versand, da Privat- als auch Geschäftskunden an diesen Tagen weniger ihr Postfach nutzen.

Der ideale Versandzeitpunkt lässt sich pauschal nicht ermitteln und muss individuell getestet werden.

Fazit

Das Newsletter-Marketing bietet eine Menge Potenzial für Geschäftsinhaber, die neue Kunden gewinnen und bestehende Kunden weiterhin binden wollen. Um dieses Potenzial vollständig zu nutzen, müssen wesentliche Aspekte berücksichtigt werden. Dies ist mit viel Recherche und Vorbereitungen verbunden, doch letztendlich lohnt sich der Aufwand für einen erfolgreichen Newsletter.

Bildnachweis: (JLco) Julia Amaral / stock.adobe.com

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