Lebensberatung

Warum Haustiere die besten Therapeuten für zu Hause sind

Warum Haustiere die besten Therapeuten für zu Hause sind
geschrieben von Wilfried Bauer

In jedem dritten deutschen Haushalt wohnt ein Haustier. Nach der Anzahl könnten Deutschlands Haustiere einen eigenen Staat gründen und regieren. An der Staatsspitze würden die Katzen und Hunde die Mehrheit im “Haustierbundestag” bilden. Denn über 8 Millionen Katzen und über 5 Millionen Hunde sind in deutschen Haushalten zu finden. Lesen Sie hier, wie Haustiere als Therapeuten fungieren können.

Die Ziervögel und die in Aquarien lebenden Fische spielen vielleicht eine untergeordnete Rolle, weil sich diese nicht so anfassen und streicheln lassen wie Katze und Hunde.

Die beiden oben erwähnten Vierbeiner haben einen ungeheuren Gesundheitswert für uns Menschen. Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Forscher in den Industrienationen haben in zahlreichen Studien belegt, dass das Streicheln einer Katze oder eines Hundes einem Herzinfarkt und anderen Herz- Kreislauferkrankungen vorbeugen kann. Auch in der Rekonvaleszenzphase hat das Streicheln dieser Haustiere eine kolossalen Einfluss auf die Genesung.

Haustiere für Senioren und Singles

Schiller sagte einmal: “Es ist der Geist, der sich seinen Körper baut.” Der Umgang und die Pflege mit diesen Tieren wirkt sich auch auf unser Seelenleben aus. Besondere Bedeutung hat das Haustier auf Senioren über 60 Jahre und Singles, die ihr Singledasein nicht freiwillig gewählt haben und in die Singlerolle durch die Wechselfälle des Lebens gedrängt wurden.

Das Gespräch mit dem Haustier hat psychologisch den Effekt, als wenn sich diese Personen mit einer anderen Person unterhalten würden. Auch wenn die Katze und der Hund verständnisvoll ihren Besitzer anschauen, so als würden sie alles verstehen, so hilft dies dem Frauchen/Herrrchen, weil es Verständnis vermittelt. Damit sind die Haustiere “Seelentröster” wenn mit ihnen kommuniziert wird.

Kontakt zu Haustieren kann verlorengeglaubte Gefühle zurückholen

So haben Wissenschaftler beobachten können, dass Menschen, die sich mit ihrem Haustier intensiv beschäftigen und es auch berühren, weniger Medikamente benötigen, weniger Schmerzen und Erkältungen haben.

Der Kontakt mit Katze und Hund kann verlorengegangene Gefühle wie Zärtlichkeit, Freude und Verantwortung völlig neu wiederbeleben.

Wellensittiche und Fische als “Seelentröster”

Auch ein Wellensittich kann die schweren Stunden der Einsamkeit erträglicher machen. Wenn er so losplappert, kann das so viel Spaß bringen und dem Besitzer viel Freude bescheren.

Mit Fischen lässt sich schlecht sprechen, aber das Beobachten des Aquariums vermittelt innerliche Ruhe und vermittelt seelische Beruhigung und Ausgeglichenheit.

Viele Tiere helfen über die Einsamkeit von Menschen hinweg. Allerdings sollte jeder Tierfreund sich im Klaren über seine Verantwortung sein. So wie ein Mensch erkrankt, kann auch ein Tier erkranken und die Haustiere haben keine gesetzliche Krankenversicherung wie wir Menschen.

Bildnachweis: ramonespelt / stock.adobe.com

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Wilfried Bauer