Stress

Oh je, du fröhliche! Der jährliche Weihnachtsstress lauert auch auf Sie! (Teil 1)

Oh je, du fröhliche! Der jährliche Weihnachtsstress lauert auch auf Sie! (Teil 1)
geschrieben von Jutta Baur

Weihnachten, das Fest der Familie und Besinnung. Die Zeit leuchtender Kinderaugen, harmonischer Familienbesuche und friedlicher Stunden im Kerzenschein. So sollte es sein – zumindest ist es so bei der Kaffeewerbung im Fernsehen. Tatsächlich aber sieht es häufig ganz anders aus – der Weihnachtsstress lauert überall.

Schon die Wochen vor den Festtagen bringen jede Menge Weihnachtsstress mit sich. All die Vorbereitungen, die Einkäufe, die Weihnachtsfeiern in der Schule oder im Verein, Plätzchenbacken, Sterne basteln, Dekorieren und Putzen lassen uns am Weihnachtsabend ermattet in den Sessel sinken. Günstigenfalls ist man einfach nur erschöpft – ungünstigenfalls in schlechter Stimmung. Was sich dann auch auf die übrigen Familienmitglieder auswirkt.

Machen Sie es in diesem Jahr anders!

Lassen Sie sich nicht von Weihnachten am 24. Dezember überraschen, sondern gehen Sie dem Stress mit einer sinnvollen Planung aus dem Weg. Dabei helfen Ihnen meine vier Expertenartikel, die bis Weihnachten einmal wöchentlich erscheinen.

Weihnachten ist das Fest der Familie

Jedes Familienmitglied hat seine eigene Vorstellung von einem gelungenen Weihnachtsfest. Was für den einen der Kirchgang ist, ist für den anderen das opulente Festtagsmahl. Reden Sie frühzeitig miteinander, um Enttäuschungen zu vermeiden. Gerade an Feiertagen sollte man sich gegenseitig ernst nehmen und auch einmal Kompromisse eingehen. Das fördert Respekt und friedliches Miteinander.

Bitten Sie jedes Ihrer Familienmitglieder ganz klar zu sagen, welcher Punkt ihm im Hinblick auf die Feiertage wichtig ist oder was ihn stresst. Erörtern Sie gemeinsam, wie eine Übereinkunft getroffen werden kann, die jedem gerecht wird. Möchte sich z. B. Ihr 18-jähriger Sohn am Heiligabend gerne mit seinen Freunden treffen, überlegen Sie zusammen, wie er das in Ihren Ablauf des Abends integrieren kann. Gehen Sie jetzt aufeinander zu, damit nicht am Weihnachtsabend die Nerven blank liegen.

Legen Sie die Termine für die Weihnachtszeit fest

Manchmal ist weniger mehr. Gestatten Sie sich, die Weihnachtsfeiern, die Sie besuchen, mit Bedacht auszuwählen. Firmen, Vereine, Schulen, Kindergärten – die große Anzahl der Nikolausfeiern führt nicht nur zu Termindruck, sie lässt auch abstumpfen.

Nehmen Sie sich den Kalender vor und überlegen Sie, wo Sie wirklich hin möchten. Sie müssen nicht zu jeder Weihnachtsfeier gehen. Lassen Sie diesen Weihnachtsstress einfach beiseite.

Geschenke – ein schwieriges Kapitel

Können Sie sich vorstellen, dass die Deutschen jedes Jahr etwa eine Milliarde Stunden nach Weihnachtsgeschenken suchen? Das sind zwei volle Tage pro Bundesbürger. Kaum zu glauben!

Stürzen Sie sich nicht planlos ins Getümmel überfüllter Einkaufsstraßen. Überlegen Sie bereits zuhause, wem Sie was schenken könnten. Inspiration ist etwas Wunderbares, wenn man Zeit und Muße hat. Volle Geschäfte in der Vorweihnachtszeit sind da sicher keine gute Voraussetzung. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Geschenke via Internet einzukaufen? Das erspart Ihnen nicht nur das Gedränge, sondern auch Parkplatzsuche und ungemütliches Wetter.

Vielleicht gibt es sogar die Möglichkeit, die Zahl der Beschenkten zu reduzieren? Wie wäre es, wenn Sie mit Ihren Geschwistern vereinbarten, diesmal auf Gaben zu verzichten?

Adventskalender

Welche Art bevorzugen Sie? Gehören Sie zu den Selberbastlern? Dann wird es jetzt höchste Zeit. Als Füllung für einen solchen Kalender gibt es viele Alternativen zum üblichen Krimskrams:

Verfassen Sie für Ihren Partner und für größere Kinder kleine Zettel. Schreiben Sie darauf, was Ihnen besonders gut an er jeweiligen Person gefällt, z. B „Ich finde Dein Lachen einfach toll“. Sie werden sich wundern, wie gut das speziell bei Jugendlichen ankommt.

Für kleinere Kinder bieten sich die altmodischen, schön verzierten Bilderkalender an. Schauen Sie diese jeden Morgen zusammen mit Ihren Kindern an. Die gemeinsame Zeit ist sicher wertvoller als das Stückchen Schokolade, das man sonst aus den Kalendern nimmt.

Dekoration

Lassen Sie Weihnachten nicht über Nacht ausbrechen. Ein sanfter Übergang vom Herbst in weihnachtliches Ambiente ist viel angenehmer, als ein Dekoschock nach dem Wochenende – und vermeidet Stress. Verteilen Sie das Aufstellen der Dekoration über die gesamte Vorweihnachtszeit. Beginnen Sie mit ein paar Kerzen und dem Adventskranz. Was nützt ein perfekt geschmücktes Haus, wenn es Ihnen an der nötigen Ruhe fehlt, es auch zu genießen.

Bildnachweis: Kaspars Grinvalds / stock.adobe.com

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