Stress

Wann ist es zu viel Stress?

Wann ist es zu viel Stress?
geschrieben von Jutta Baur

Gehören Sie auch zu den aktiven Menschen? Dann wissen Sie, wie viel Spaß Engagement in Beruf, Familie und Freizeit machen kann. Dennoch gibt es Momente, in denen alles zu viel wird. Aus Vergnügen wird Stress. Lernen Sie darum Ihre Grenzen kennen. Damit es Ihnen leichter fällt, Ihre Energie richtig einzusetzen.

Erkennen Sie den Unterschied: Schlechter und guter Stress

Schlechten Stress hat jeder von uns schon erlebt. Zeitdruck und zu viele Aufgaben, Lärm oder das Gefühl des Ausgeliefertseins sind typische Beispiele dafür.

Aber auch guten Stress kennen Sie. Dann etwa, wenn Sie eine Sache mit Feuereifer vorbereiten. Oder wenn Sie jemanden bei einem Sportereignis anfeuern. Dabei erzeugt zwar der Körper die üblichen Stresssymptome, die Psyche wertet sie aber als positiven Schwung und entwickelt Freude aus der Situation.

Die Dosis macht’s

Beim Distress, dem negativen Stress, ist die Grenze in der Regel schnell erreicht. Sie spüren sehr genau, wenn es zu viel wird, weil die Grundstimmung recht früh schlechter ist. Sie sind weitaus früher gestresst.

Positiver Stress, also Eustress, wirkt schleichender. Schließlich fühlt man sich ja gut. Gibt es allerdings zwischen den einzelnen Situationen keine Möglichkeit für den Körper, um zu entspannen, wird es auch hier irgendwann zu viel. Das dauert länger und ist unmerklicher. Gerade das Übermaß an positivem Stress kann in den Burnout führen. Wer enthusiastisch arbeitet, empfindet die Belastung nicht.

Hier sind Ihre Grenzen

Die Stress-Symptome sind bei jedem unterschiedlich. Meist zeigen sie sich an den anfälligsten Punkten im Körper. Beim einen sind es Herzklopfen, beim anderen Magengrummeln. Achten Sie jedoch besonders auf

  • Ungeduld, wenn andere Ihnen zu langsam sind.
  • Risikobereitschaft, wenn Sie weniger Bedenken oder Skrupel haben.
  • Fehlende Freude, wenn Sie spüren, dass Sie immer weniger Spaß an der Sache haben.
  • Abgeschlagenheit, wenn Ihnen alles zu anstrengend wird.
  • Schlafprobleme, wenn sie einfach nicht abschalten können.

Diese Punkte weisen auf Stress hin. Ignoriert man die Warnhinweise des Körpers, so kann der Stress durchaus ernster werden. Vor allem aber, wird er schwieriger zu handhaben.

Übernehmen Sie sich also nicht. Die Balance zwischen Anspannung und Entspannung muss für Sie persönlich stimmen. Lassen Sie auch bei positivem Stress dem Körper Zeit zur Erholung. Dann kann Sie so schnell kein Stress erschüttern.

Bildnachweis: baranq / stock.adobe.com

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Jutta Baur