Stress

Tagebuch schreiben: So sehen Sie vieles klarer

Tagebuch schreiben: So sehen Sie vieles klarer
geschrieben von Jutta Baur

Wer Tagebuch führt, kommt entspannter durchs Leben. Auf diesen einfachen Satz lassen sich die Erfahrungen von Menschen zusammenfassen, die ein Tagebuch schreiben. Die Beschäftigung mit den eigenen Gedanken und Gefühlen wirkt wie eine Therapie. Sie klärt die Beziehung zu anderen und deckt auch mögliche Stress-und Ärgerfallen auf. Probieren Sie es doch einfach einmal aus.

Ein Tagebuch ist wie ein guter Freund

Während des Tages stürmen auf jeden von uns unglaublich viele Eindrücke ein. Die meisten davon verarbeiten wir problemlos. Ein guter Teil verursacht uns jedoch Stress. Mit einem Tagebuch schreiben Sie sich den Ärger nicht nur von der Seele. Sie bekommen auch tiefere Einblicke in Ihre eigenen Gefühle und lernen sich selbst besser kennen.

Wer regelmäßig Tagebuch schreibt, kann schon nach kurzer Zeit, Zusammenhänge erkennen, die sonst im Alltag verloren gegangen wären. Besonders bei auftretenden Problemen hilft es, die Gedanken in schriftlich zu fixieren und sich damit bewusst zu machen. Im Prinzip funktioniert das Tagebuch schreiben wie eine kleine Therapie.

Wie Sie beim Tagebuch schreiben am besten beginnen

Ein Tagebuch muss nicht unbedingt mit Papier und Stift angelegt werden. Wenn Sie lieber am PC schreiben, ist das durchaus möglich. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass kein Unbefugter Ihre Dateien lesen kann.

Die althergebrachte Version hat durchaus Positives. Das Aussuchen eines geeigneten Tagebuches, der besondere Stift, mit dem man ausschließlich diese Notizen vornimmt, machen das Schreiben zu etwas Besonderem.

Bemühen Sie sich regelmäßig zu schreiben. Damit bleiben Sie im Fluss. Es müssen ja keine Romane sein. Wichtig ist, dass das, was Sie beschäftigt, Eingang in Ihr Tagebuch findet.

Was Sie in Ihr Tagebuch schreiben sollten

Ein Tagebuch sollte kein Log-Buch sein, in dem ausschließlich die chronologischen  Ereignisse des Tages vermerkt werden. Schreiben Sie zu den Geschehnissen das, was Sie dabei empfunden haben. Erzählen Sie von Ihrer Freude, Ihrer Trauer, Ihrem Stress. Auch berührende Träume, die Sie vielleicht den gesamten Tag über begleitet haben, sollten Sie notieren.

Machen Sie sich stets bewusst, dass Sie für sich selbst schreiben. Darum ist es unerheblich, ob Sie geschliffene Sätze zu Papier bringen. Perfektionismus ist hier fehl am Platze. Zensieren Sie sich nicht. Lassen Sie Ihre Gedanken und Gefühle direkt aus Ihrem Innern einfließen.

Lassen Sie darum niemals jemand anderen in Ihrem Tagebuch lesen. Selbst, wenn diese Person noch so vertraut mit Ihnen ist, würde dies dazu führen, dass Sie nicht mehr für sich schreiben.

Übrigens…

…ist die Stress und Ärger mindernde Wirkung des Tagebuch Schreibens sogar wissenschaftlich belegt. Neurologen der Universität von Kalifornien haben festgestellt, dass durch das Notieren von Gefühlen, die Hirnregionen aktiviert werden, die Stress und negative Emotionen abbauen.

Bildnachweis: Eisenhans / stock.adobe.com

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Jutta Baur