Stress

Stress am Arbeitsplatz – so können Sie ihn bewältigen

Stress am Arbeitsplatz – so können Sie ihn bewältigen
geschrieben von Burkhard Strack

Das Arbeitsleben wird immer härter und fast jeder Arbeitnehmer hat Stress am Arbeitsplatz. Wie können Sie Ihren Arbeitsstress bewältigen? Was können Sie tun, damit Sie nicht in die Stress-Falle geraten und vom Stress krank werden? Hier finden Sie Tipps, wie Sie einen Ausweg aus dem Stress am Arbeitsplatz finden.

Der Stress am Arbeitsplatz nimmt immer mehr zu

Viele Arbeitnehmer bekommen ständig Druck von ihren Vorgesetzten. Gehören Sie auch dazu? Ist es nicht so, dass dieser Druck Ihr Stressgefühl immer mehr erhöht? Vielleicht wird Ihnen dann alles zu viel und Sie möchten Ihren Job einfach hinschmeißen? Mit diesem Gefühl sind Sie nicht alleine. Immer mehr Arbeitnehmer fühlen sich dem ständigen Druck am Arbeitsplatz kaum mehr gewachsen. Sie werden krank, denn ihr Körper wehrt sich gegen die dauernde Überlastung.

Auch Ihr Vorgesetzter bekommt Druck von oben

Vermutlich wird es Sie wenig trösten, aber auch Ihr Vorgesetzter steckt in der Stressfall. Auch er bekommt Druck von oben, den er an Sie weitergibt. Es müssen Aufträge rechtzeitig fertig gestellt werden, damit Sie termingerecht beim Kunden ankommen. Die Auftraggeber müssen in jeder Hinsicht zufrieden sein, sonst suchen sie sich einen anderen Lieferanten. Genau dieser Leistungs- und Termindruck macht es für viele Arbeitnehmer so schwer, aus der Stressfalle herauszukommen.

Strukturierte Arbeitsabläufe und eine optimale Planung verschaffen Ihnen einen stressfreien Arbeitstag

  • Planen Sie Ihre Arbeitsabläufe nach Wichtigkeit. Priorität hat, was am schnellsten erledigt werden muss.
  • Notieren Sie sich, was Sie nacheinander abarbeiten müssen.
  • Falls Ihr Vorgesetzter Ihnen noch mehr Arbeiten „aufhalsen“ möchte, obwohl Sie bereits völlig ausgelastet sind, müssen Sie lernen „Nein“ zu sagen. Begründen Sie dieses „Nein“ mit der vielen Arbeit, die Sie bereits erledigen müssen. Seien Sie diplomatisch und lehnen Sie die Arbeit nicht einfach ohne Erklärung ab, dies könnte Ihnen als Arbeitsverweigerung ausgelegt werden.
  • Erledigen Sie Ihre Arbeiten vom Anfang bis zum Ende. Alles, was Sie komplett erledigt haben, können Sie aus Ihrem „Arbeitsspeicher im Gehirn“ löschen und es belastet Sie nicht mehr. An halb erledigte Dinge müssen Sie immer wieder denken, das verbraucht unnötige Energie und führt zu Stress.
  • Schaffen Sie sich eigene „Freiräume“. Oft überfordern wir uns selbst und muten uns zu viel zu. Wir machen uns unseren Stress selbst. „Halsen“ Sie sich nur so viel Arbeit auf, die Sie auch tatsächlich ohne Stress bewältigen können. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Falls Sie früher fertig sind, können Sie entspannt neue Aufgaben in Angriff nehmen.
  • Arbeiten Sie in einem Arbeitstempo, das Ihrem Können entspricht. Wer hastig und unüberlegt arbeitet macht Fehler und muss sie dann korrigieren. Die Fehlerkorrektur erfordert oftmals viel mehr Zeit, als wenn Sie die Arbeit langsamer, stress- und fehlerfrei erledig hätten.
  • Loben Sie sich selbst (im Stillen) wenn Sie Ihre Arbeit gut gemacht haben.
  • Belohnen Sie sich immer wieder selbst mit kleinen Dingen, die Ihnen gut tun. (Ihre Vorgesetzten werden es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht tun.)
  • Seien Sie mit sich selbst nicht zu hart, wenn Sie einen Fehler gemacht haben.
  • Essen Sie nicht zwischen „Tür und Angel“. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeiten.
  • Bauen Sie Stresshormone mit Sport ab.
  • Machen Sie Entspannungsübungen oder Yoga.

Tipp: Sie werden sich an Ihrem Arbeitsplatz viel wohler fühlen, wenn Sie ein gutes Verhältnis zu Ihren Arbeitskollegen haben. Ein schlechtes Arbeitsklima fördert Stress am Arbeitsplatz. Schaffen Sie Zwistigkeiten aus der Welt, indem Sie mit Ihren Arbeitskollegen sachlich und fair reden, bevor Ihnen „der Kragen platzt“.

Bildnachweis: Wellnhofer Designs / stock.adobe.com

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.