Stress

So vermeiden Sie Stress beim Umzug

So vermeiden Sie Stress beim Umzug
geschrieben von Burkhard Strack

Ein schlecht geplanter Umzug kostet Sie viel Zeit, Anstrengung und Nerven. Mit der Berücksichtigung einiger wertvoller Tipps wird Ihr nächster Ortswechsel jedoch zu einer entspannten Angelegenheit. Im Mittelpunkt stehen dabei die Planung und die Vorverlegung einiger Arbeiten. Denn auch der Umzugstag hat nur 24 Stunden.

Stress beim Umzug muss nicht sein und kann akute Gesundheitsgefährdung bedeuten: Wenn Sie mit zu wenig Kraft eine Betonboden-Waschmaschine über fünf Etagen tragen wollen, zu sehr hetzen und damit Unfälle begünstigen oder Sicherheitsmaßnahmen und Pausen durch Zeitdruck vergessen.

Organisation ist alles

Eine perfekte Organisation, die schon Monate (zumindest Wochen) im Voraus beginnt, lässt Sie mit Lockerheit und einem Lächeln auf den Lippen die Tagesaufgabe des Umzugs bestreiten.

Dazu gehören

  • ein rechtssicher unterschriebener neuer (Unter-)Mietvertrag
  • ein Kündigungsdokument der alten Wohnung
  • die rechtzeitige Terminvereinbarung für das Übergabeprotokoll der alten Wohnung
  • ein Nachsendeauftrag der Post
  • ein finanzielles Polster für die neue Kaution und die Umzugskosten.

Achtung: Viele Mieter kalkulieren die schnelle Rückzahlung der Kaution mit ein – Vermieter dürfen diese jedoch bis zu 6 Monate einbehalten.

Schönheitsreparaturen im Voraus erledigen

Die Schönheitsreparaturen (in der Regel Tapezieren und/oder Streichen) können Sie ebenfalls schon früher erledigen. Legen Sie diese Aufgabe keinesfalls auf den Tag des Umzugs und auch nicht auf den Vortag. Sonst ergibt sich zu viel Stress beim Umzug.

Das erledigen Sie zwei Wochen vor dem Umzug

Fragen Sie Freunde und Bekannte rechtzeitig nach verbindlicher Umzugshilfe. Bestellen Sie sie eine halbe Stunde vorher zum Ort des Geschehens. Generell empfiehlt sich gegen Stress beim Umzug eine großzügige Zeitplanung. Bei der Auswahl der Umzugshelfer sollten Sie starke und bestenfalls erfahrene Helfer bevorzugen. Ohne Muckies sind Bücherkisten und Sofas schwer zu bewältigen.

Durch Raumplanungsprogramme (kostenlos im Netz zu bekommen) können Sie Ihre aktuellen Möbel stilsicher und zentimetergenau in der neuen Wohnung platzieren und Entsorgung/Neukauf planen.

Spätestens jetzt ist es auch an der Zeit, einen Möbelwagen zu buchen. Preise vergleichen lohnt sich fast immer. Schützen Sie sich bei Unsicherheit, einen großen Transporter zu fahren, mit einer Vollkaskoversicherung. Übrigens sollten Sie jetzt schon Kisten packen – mit Gegenständen, die nicht alltäglich benötigt werden.

Haben Sie Haustiere, die Stress beim Umzug nicht vertragen oder flüchten könnten? Fragen Sie einen Freund um temporäre Unterbringung.

Internet, Telefon, Kabelfernsehen – noch können Sie die Verträge in Ruhe kündigen oder ummelden. So stehen Sie in der neuen Wohnung nicht ohne diese wichtige Infrastruktur da.

Kurz vor dem Umzugstag

Sichern Sie sich einen Platz für den Möbelwagen vor Ihrem neuen Wohnhaus. Fragen Sie im Zweifel das Ordnungsamt, ob Sie einen Parkplatz reservieren dürfen oder bitten Sie einen der neuen Nachbarn um Hilfe. Das vermeidet nicht nur Stress beim Umzug, sondern macht Sie gleich mit Ihren neuen Nachbarn bekannt.

Besorgen Sie genügend Umzugskisten
und packen Sie alles vor. Lassen Sie sich Termine für das Leihen des Umzugswagens und die Hilfe der Freunde bestätigen.

Am Umzugstag – Ruhe bewahren

Genügend Schlaf und ein gutes Frühstück geben Ihnen Kraft für den Tag. Es lauern beim Transportieren von schweren Gegenständen jede Menge Gefahren. Also konzentrieren Sie sich und lassen Sie auf keinen Fall Eile und Stress beim Umzug aufkommen. Auch Ihre Umzugshelfer wollen nicht gehetzt werden.

Am Morgen sollten Sie sich um die Versorgung Ihrer Helfer mit Essen und Getränken kümmern. Speichern Sie am besten schon einmal die Nummer vom lokalen Pizzaservice ab und organisieren Sie einen Kasten Bier.

Fahren Sie mit dem Umzugsfahrzeug vorsichtig – ein (voll beladener) Transporter weist ein anderes Fahrverhalten auf als ein PKW. Lassen Sie sich in engen Einbahnstraßen und beim Rangieren vom Beifahrer einweisen – Schrammen und andere Beschädigungen am Wagen kommen Sie teuer zu stehen.

Der letzte und wichtigste Tipp: Gehen Sie den Tag des Umzugs mit einem Lächeln an. Durch Ihre Vorplanung kann fast kein Stress beim Umzug aufkommen und nichts schiefgehen. Und wenn eine Kleinigkeit missglückt – verbuchen Sie es als wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten.

Bildnachweis: ungermedien / stock.adobe.com

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.