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Auf geht’s: Mit Sport gegen Stress – 6 Tipps für Anfänger

Auf geht’s: Mit Sport gegen Stress - 6 Tipps für Anfänger
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geschrieben von Jutta Baur

Sport reduziert die gesundheitlichen Auswirkungen von Stress. Das ist allgemein bekannt. Wer sich als Anfänger ins persönliche Bewegungsprogramm stürzt, sollte vorher unsere Tipps lesen. Damit vermeiden Sie Überlastungen, Motivationstäler und damit Frust. Viel Vergnügen.

Bevor Sie loslegen, sollten Sie sicher sein, dass der Sport Ihrem gesundheitlichen Status entspricht. Besonders wenn Sie bereits Beschwerden haben, wie Gelenkschmerzen, hohen Blutdruck oder Diabetes, ist ein Besuch beim Arzt Pflicht. Auch Raucher oder für längere Zeit inaktive Personen tun gut daran, mit dem Hausarzt zu sprechen. Der Sport soll Sie auf gesunde Weise vom Stress befreien. Fehlbelastungen sind absolut kontraproduktiv.

1. Wie Sie Spaß am Sport bekommen

Grundziel von Sport zur Reduktion von Stress ist, dass Sie Vergnügen daran haben. Keinen Wettbewerb, auch nicht mit sich selbst – das ist die oberste Regel. Die Freude an der Bewegung tut der Seele gut. Damit stärken Sie sich letztlich gegen Stress. Also beherzigen Sie folgende Leitsätze: Bewegen ohne zu belasten – Lieber länger und locker, als kurz und stürmisch – Laufen ohne Schnaufen – Der Anspannung folgt die Entspannung.

2. Auch beim Sport fängt jeder mal klein an

Nur 200 Meter um den Block gelaufen? Völlig egal, denn auch diese Bewegung baut Ihren Stress ab. Beginnen Sie mit Ihrer Aktivität da, wo Sie sich mit Ihrem Fitnesslevel gerade befinden. Setzen Sie sich kleine Ziele, die Sie auch erreichen können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie sich nicht nur erneut unter Stress setzen, sondern auch schnell frustriert sind.

Ein Beispiel für Laufanfänger wäre etwa: Dreimal pro Woche eine Minute laufen und eine Minute gehen im Wechsel, sieben Mal wiederholen. In der zweiten Woche erhöhen auf zwei Minuten Laufen, eine Minute gehen etc. Ihr Körper muss sich erst an die Belastung durch Sport gewöhnen.

3. Wie Sie beim Sport Stress für den Körper vermeiden

Machen Sie zu Beginn nicht zu viel des Guten. Auch wenn Ihre Motivation Sie gerade am Anfang antreibt, sollten Sie sich ausreichend Zeit geben, um Ihren Körper zu regenerieren. Sportliches Training gegen Stress bedeutet Geduld. Lassen Sie also an Tagen mit erhöhter sportlicher Aktivität, stets solche mit leichter Bewegung folgen. Ein Ausgleich ist wichtig. Wenn Sie beispielsweise im Fitnessclub Ihre Muskeln trainieren, können Sie an anderen Tagen radeln. Das gilt natürlich ebenso für jeden sonstigen Sport.

4. Wie Sie sich vor dem Sport richtig ernähren

Essen und Trinken hält auch beim Sport Leib und Seele zusammen. Das bedeutet in diesem Fall jedoch, auf das Richtige zu achten. Nehmen Sie vor der Bewegung auf keinen Fall schwere Mahlzeiten zu sich. Damit würden Sie Ihren Körper unter Stress setzen. Nichts Fettes, Alkoholisches oder sehr Süßes. Bedenken Sie auch, dass Ihr Kalorienverbrauch als Freizeitsportler nur unwesentlich über Ihrem normalen Bedarf liegt.

Sorgen Sie für genügend Flüssigkeit. Essen Sie vor dem Sport am besten Obst. Das füllt die Glukosespeicher und stellt den Muskeln Energie bereit. Ebenfalls geeignet sind eiweißhaltige Speisen, vor allem dann, wenn Sie sich einen stark Muskel aufbauenden Sport ausgesucht haben. Aber bitte in Maßen: Fettarme Milch, mageres Fleisch oder Fisch.

5. Wie Sie Verletzungen beim Sport vorbeugen

Wärmen Sie sich vor Ihrem Sport auf. Kalte Muskeln sind, gleichgültig was Sie sporteln, weniger dehnbar, weniger schnell und weniger kräftig. Das heißt, dass Sie im Ernstfall eines Sturzes beispielsweise den Körper nicht perfekt auffangen können. Auch beim unwillkürlichen Drehen der Gelenke erfüllen Sie dann Ihre Stützfunktion nicht.

Besorgen Sie sich eine gute Ausrüstung. Selbst wenn Turnschuhe vom Discounter preiswert sind, beim Laufen bieten Sie nicht den optimalen Halt. Beim Radeln ist ein Helm Pflicht, auch wenn er die Frisur ruiniert. Überlegen Sie sich vor Ihrem Sport, was Sie unbedingt für Ihre Sicherheit brauchen.

Arbeiten Sie nicht gegen Schmerzen. Wenn es irgendwo zwackt beim Sport, dann hören Sie auf. Schmerzen sind immer ein Zeichen, dass es dem Körper zu viel wird und er Stress hat. Trainieren Sie nie, wenn Sie sich krank fühlen. Sie würden sich mehr Stress bereiten, als dass Sie Stress abbauen.

6. Wie Sie dauerhaft motiviert bleiben und damit Stress reduzieren.

Wir kennen es alle: Wir beginnen mit viel Elan und lassen dann recht schnell wieder nach. Darum braucht jeder hin und wieder Motivationshilfen. Eine davon ist, nicht alleine Sport zu treiben. Im Verein oder bei einem Kurs gibt es feste Termine. Auf die kann man sich einstellen und sie vor allem nicht verschieben. Lesen Sie dazu den Artikel „Bleiben Sie am Ball“ mit hilfreichen Tricks, um die sportliche Fahne hoch zu halten.

Zu viel Stress ist ein hervorragender Grund, um sich zu bewegen. Ein Sport, der Spaß macht, fördert die innere und äußere Ausgeglichenheit.

Bildnachweis: BestForYou / stock.adobe.com

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