Stress

Kein Stress beim Kindergeburtstag

Kein Stress beim Kindergeburtstag
geschrieben von Jutta Baur

Ein Kindergeburtstag soll vor allem Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter Spaß machen. Dabei kommt es nicht auf besonders spektakuläre Attraktionen an. Weniger ist häufig mehr. Gemeinsam mit den entspannten Eltern und einigen Freunden, kann ein Kindergeburtstag zu einem tollen Erlebnis werden – ganz ohne Stress.

“Gott sei Dank, für dieses Jahr geschafft!“, so seufzen oft Eltern nach einem überstandenen Kindergeburtstag. Die Aufregung, der Stress und das Getümmel sind vorbei und alle Gäste wurden wohlbehalten abgeholt.

Es muss nicht immer eine Hüpfburg sein: Vermeiden Sie Stress beim Kindergeburtstag.

Was ein lockerer Tag voller Vergnügen werden kann, verkommt heutzutage leider immer mehr zu einem gegenseitigen Übertrumpfen. Längst sind die Einladungen mit Clowns, Streichelzoos, Hüpfburgen und Bergen von Essen zu Statussymbolen verkommen. Natürlich ist es immer eindrucksvoll, wenn der kleine Leon mit einem Clown aufwarten kann oder Maries Geburtstag von einem Zauberer besucht wird.

Doch geht es auch viel einfacher. Mit ein paar Tipps gestalten Sie den Kindergeburtstag ohne Stress und machen ihn trotzdem zu einem Erlebnis, an das sich die Kinder lange erinnern werden – auch ohne große Hüpfburg

Wie viele Kinder werden zum Kindergeburtstag eingeladen?

Nicht der halbe Kindergarten und schon gar nicht die Sprösslinge von Freunden der Eltern, wenn deren Kinder nicht auch mit Ihren Kindern befreundet sind. Es sollten nur diejenigen eingeladen werden, mit denen Ihr Kind gerne und oft spielt. Die richtige Auswahl macht’s.

Als Faustregel für den Kindergeburtstag gilt: Wird Ihr Kind vier Jahre, reichen vier Gäste, wird es 10, dann sind 10 Besucher angebracht. Damit bleibt der Kindergeburtstag übersichtlich. Auch Ihr Kind wird nicht überfordert. Das verhindert Stress auf allen Seiten.

Auch für Kinder ohne Stress: Wie lange sollte ein Kindergeburtstag dauern?

Ein ganzer Tag samt anschließender Übernachtung ist definitiv zu lange. Ein Kindergeburtstag bedeutet Aufregung und Stress – auch für die anwesenden Kinder. Wenn er zu lange dauert, dann liegen leicht die Nerven blank und es fließen schneller Tränen wegen Kleinigkeiten. Je nach Alter des Geburtstagskindes sind drei bis fünf Stunden ein sinnvoller Zeitrahmen.

Wenn Ihr Kind gerne Übernachtungsgäste mag, dann sollten Sie solche Besuche für andere Gelegenheiten planen. In kleinerem Kreis macht das sowieso mehr Spaß, weil mehr Aufmerksamkeit für den Einzelnen zur Verfügung steht.

Essen ohne Stress: Was können Sie beim Kindergeburtstag anbieten?

Bleiben Sie auch hier einfach, um möglichen Stress durch zu viele verschiedene Speisen zu vermeiden. Je einfacher, desto unproblematischer. Kuchen, Eis oder Fingerfood sind zweckmäßig. Sie lassen sich leicht vorbereiten und servieren. Zudem benötigen Sie wenig Geschirr und minimieren die Gefahr von Scherben.

Erkundigen Sie sich unbedingt vor dem Kindergeburtstag, ob einer der kleinen Gäste auf bestimmte Lebensmittel allergisch reagiert. Vermeiden Sie möglichst Pommesschlachten in der Hamburgerbräterei um die Ecke. Schon so mancher Kindergeburtstag nahm ein jähes Ende, weil das reichliche Essen bei manchen Kindern zu Übelkeit führte.

Spaß für alle: Spielen beim Kindergeburtstag

Es gibt Spiele, die bei jedem Kindergeburtstag der Renner sind. Vielleicht haben Sie ja ein paar davon in petto. Wenn nicht, empfehle ich Ihnen die Artikelserie von Anita Radi-Pentz zum Beispiel: Kindergeburtstag: Lassen Sie die Geschenke verstecken. Dort finden Sie noch eine Menge mehr Anregungen zum Thema.

Achten Sie unbedingt darauf, dass jedes der anwesenden Kinder beim Spielen ein Erfolgserlebnis hat. Damit bleibt auch jedem Gast der Kindergeburtstag als schöne Erinnerung zurück. Veranstalten Sie nicht zu viele Spiele hintereinander. Gerade bei kleineren Kindern ist ein bisschen Erholung dazwischen nötig. Der Eifer gerät sonst leicht zu Aufregung und Stress.

Überlegen Sie vor dem nächsten Kindergeburtstag einfach einmal gemeinsam mit Ihren Kindern, was Spaß macht, ohne in allzu großen Stress auszuarten. Niemand fühlt sich wohl, wenn am Ende des Tages, Eltern und Kinder gleichermaßen fix und fertig sind.

Bildnachweis: Kzenon / stock.adobe.com

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