Stress

Essen: Gibt es eine Anti-Stress-Diät?

Essen: Gibt es eine Anti-Stress-Diät?
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geschrieben von Jutta Baur

Die Vorstellung hört sich verlockend an: Man isst, um weniger Stress zu haben. So abwegig ist das nicht. Es kommt nur auf das richtige Essen an – eine Anti-Stress-Diät nicht zum Abnehmen, sondern um dem täglichen Stress besser gewachsen zu sein.

Bestimmtes Essen ist schlecht für die Bewältigung von Stress, weil es beispielsweise den Blutzucker erst in die Höhe treibt und dann rasant absacken lässt. Das blockiert die Konzentrationsfähigkeit. Auf der anderen Seite gibt es jedoch genügend Lebensmittel, die den Körper unterstützen, wenn Hektik und Belastung zuschlagen. Diese herauszufinden und gezielt für sich zu nutzen, ist einfach, wenn man weiß, worauf man achten sollte. Genau das ist eine Anti-Stress-Diät.

Richtig Essen: Mit der Anti-Stress Diät das Immunsystem stärken

Stress vermindert die Immunabwehr. Das liegt am Kampf und Fluchtimpuls, der unweigerlich bei Stress entsteht. Dabei werden die aktuell notwenigen Körperfunktionen gefördert, also Muskel- und die Sauerstoffversorgung. Die Infektionsabwehr ist im Fall von Stress weniger wichtig.

Beginnen Sie Ihren Tag also immer mit frischem Obst, um Ihren Vitaminspeicher aufzufüllen. Ergänzen Sie im Laufe des Tages die verbrauchten Vitalstoffe. Denken Sie stets daran, sich mit Obst und Gemüse gut zu versorgen.

Wie wäre es mit einem Glas Tomatensaft oder Möhrensaft am Vormittag? Beide enthalten Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Damit fördern sie die Aktivität der B- und T-Zellen, der zellulären Immunabwehr.

Neurotransmitter machen cool gegen Stress

Wahre Freunde von Neurotransmittern sind Käseprodukte. Sie enthalten Tyrosin und Tryptophan. Tyrosin wird vom Körper zur Produktion von Dopamin benötigt. Mit genügend Dopamin fühlen Sie sich frisch, gelassen und voller Wohlbefinden. Damit sind sie bestens gegen Stress gewappnet.

Tryptophan ist ein Vorläufer von Serotonin. Es wirkt positiv auf Ihre Stimmung, beruhigt und hilft mit, das Herz- Kreislaufsystem zu steuern. Tryptophan ist außer in Käse noch in Nüssen, Sojabohnen und in Schokolade enthalten. Tyrosin findet sich in Fisch, Fleisch, Bananen und ebenfalls in Soja. Für eine Anti-Stress-Diät sind diese Lebensmittel reine Nervennahrung.

Anti-Stress-Diät: Kein Auf und Ab beim Blutzucker durch cleveres Essen

Süßigkeiten bringen zwar schnell Energie, lassen jedoch genauso schnell wieder abschlaffen. Für eine gute Konzentration ist das nachteilig. In der Regel verstärkt das den Stress weiter. Vollkornprodukte brauchen länger, um im Körper verarbeitet zu werden. Die enthaltene Stärke gibt die Energie sukzessive ins Blut ab.

Der Blutzuckerspiegel gerät gleichmäßiger. Vollkornbrot oder auch Müsli sind hervorragende Lieferanten von Kohlenhydraten. Ebenso Gemüse und Nüsse. Wichtig ist, damit auch für die zweite Hälfte des Tages gerüstet zu sein. Mittags darum Kohlenhydrate statt Fett. Das macht auch weniger müde. Achten Sie allerdings auf die Menge, damit Hüftpölsterchen keinen neuen Stress erzeugen.

Ausreichend trinken, damit der Stress weggespült wird

Wenn es Stress gibt, strotzt der Körper nur so vor Stress-Hormonen. Durch reichliches Trinken wird man sie am ehesten wieder los. Sie werden einfach ausgespült. Dass Sie darüber hinaus Ihrem Körper etwas Gutes tun, ist sicher klar. Sie fördern Ihre Gesundheit im Allgemeinen.

Bildnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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