Persönlichkeitsentwicklung

Wie Sie Ihre Wünsche in konkrete Ziele verwandeln

Wie Sie Ihre Wünsche in konkrete Ziele verwandeln
geschrieben von Verena Heinzerling

Bereits Laotse sagte: „Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ Es bedeutet, bloße Wünsche und wage Vorstellungen bringen uns nicht weit. Wünsche sind grobe Richtungen ohne Handlungsprogramm. Ziele dagegen sind exakt definierte Zustände mit genauer Wegbeschreibung.

Mit bloßen Wünschen kommen Sie nicht weit

Denn Wünsche sind wie Wattewölkchen am Himmel, schön anzusehen aber unerreichbar. Ziele dagegen sind der positiv aufgeladene Zustand und das Wissen, dieses Bild Wirklichkeit werden zu lassen und in den eigenen Händen zu halten. Wünsche werden als Ziele für uns greif- und erreichbar. Deshalb verwandeln Sie heute Ihre Wünsche in konkrete Ziele.

Wünsche bewusst machen und daraus Ziele formulieren

Was wollten Sie schon immer einmal tun, erleben, lernen oder erfahren? Überlegen Sie und schreiben Sie alle Wünsche, alle Träume auf. Aber nur das, was Sie wirklich tun oder erleben wollen – nicht das, was man tun könnte. Nur das, was Ihnen wichtig ist. Denken Sie dabei ruhig in großen Dimensionen.

Begrenzen Sie sich nicht mit Gedanken: „Das funktioniert sowieso nicht!“ Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, seien Sie wieder Kind, spinnen Sie große Träume. Damit setzen Sie große Mengen Energie in sich frei. Schreiben Sie auf: Welche großartigen Dinge wollen Sie bewirken?

Filtern Sie die wichtigsten Wünsche

Sortieren Sie jetzt Ihre notierten Wünsche und Träume danach, welche Sie gerne länger oder dauerhaft in Ihrem Leben haben und welche Sie nur einmal ausprobieren möchten. Suchen Sie sich nun den für Sie derzeit wichtigsten Wunsch heraus.

Werden Sie sich klar, wofür dieser Wunsch steht

Finden Sie Ihren Grund oder Ihre Gründe für dieses Ziel heraus. Weshalb wollen Sie das tun oder erleben? Denn nur wenn Sie eine gefühlsmäßig stark positiv aufgeladene Vision haben, werden Sie wirklich bereit sein, Zeit und Energie für Ihre Zielerreichung zu investieren. Erst wenn Sie sich eine erfüllte Zukunft mit Ihrem Ziel vorstellen können, werden Sie ausreichend motiviert sein, anzufangen und durchzuhalten.

Machen Sie sich in Ihrer Vorstellung ein klares Bild, wie es ist, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben

Schließen Sie dazu Ihre Augen und entspannen Sie sich. Visualisieren Sie Ihr Ziel ganz genau und erleben Sie es mit all Ihren Sinnen. Stellen Sie sich vor, Sie haben jetzt Ihr Ziel erreicht. Spüren Sie in sich hinein und beobachten Sie:

  • Wie fühlt es sich an?
  • Ist es das, was Sie sich wirklich wünschen?
  • Was genau tun Sie?
  • Wo sind Sie?
  • Ist jemand bei Ihnen und wer?
  • Was wäre in Ihrem Leben anders, wenn Sie Ihr Ziel erreicht hätten?
  • Schauen Sie zurück: Wie sind Sie dorthin (zu Ihrem Ziel) gekommen? (Blick vom Ziel in die Vergangenheit)
  • Welche Ressourcen und innere Kraftquellen benötigten Sie zur Zielerreichung?
  • Wie konnten Sie diese Ressourcen mobilisieren?
  • Welche Hindernisse können Ihnen auf Ihrem Weg zum Ziel begegnen?
  • Was können Sie gegen diese Störungen tun?
  • Gibt es etwas, was Sie verlieren, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben? (Erlauben Sie sich, diesen Verlust zu spüren und prüfen Sie, ob der Preis für Sie in Ordnung ist.)
  • Was sind die Zwischenziele auf dem Weg zu Ihrem großen Ziel?

Ist das Ziel nun wirklich das, was Sie wollen? Gibt es Ihnen die ersehnte Erfüllung?

Wenn ja, notieren Sie die Antworten auf die o. g. Fragen, erstellen Sie einen Maßnahmenkatalog mit Ihren Zwischenzielen und fangen Sie einfach an. Verschreiben Sie sich Ihrem Ziel und visualisieren Sie es so häufig wie möglich. Damit richten Sie nicht nur Ihren Fokus auf Ihr Ziel und erkennen so jede Chance, die sich Ihnen bietet, sondern Sie mobilisieren auch Ihre inneren Kraftquellen und begegnen eventuellen Hindernissen und Zweifeln mit der nötigen Kreativität. Falls Sie immer noch etwas bremst, prüfen Sie Ihre Erwartung und Ihre Motivation, denn diese bestimmen den Erfolg.

Bildnachweis: djile / stock.adobe.com

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Verena Heinzerling