Persönlichkeitsentwicklung

Wie Sie Ihre Schüchternheit besiegen

Wie Sie Ihre Schüchternheit besiegen
geschrieben von Wilfried Bauer

Glauben wir den Statistiken der Psychologen, dann zeigt jeder Dritte in unserer Gesellschaft Anzeichen von Schüchternheit. Meistens gab es in der Vergangenheit ein Erlebnis, das für den Betreffenden destruktiv war. Wo er sich blamiert oder unverstanden fühlte. Das führte dann dazu, dass der Betreffende mehr Zurückhaltung übte, um nicht mehr in eine solche Situation zu geraten. Wie Sie Ihre Schüchternheit besiegen, lesen Sie hier.

Unsere Verhaltensweisen sind nach zwei Dingen ausgerichtet: Bei allem, was wir tun, möchten wir Freude gewinnen und gleichzeitig Schmerz vermeiden. Wer sich blamiert oder unverstanden fühlt, fühlt seelischen Schmerz und keinesfalls Freude.

Wer solch eine unverstandene Situation mehrfach erlebt, für den ist es eine Verstärkung. Denn jede Wiederholung unseres Verhaltens verstärkt und manifestiert sich. Dem Betroffenen muss es selbst auffallen und er muss den Drang haben, hier Abhilfe zu schaffen.

Hier die Tipps, wie Sie Ihr Selbstbewusstsein wiedererlangen und stabil bleiben:

Bereiten Sie sich auf eine Situation vor, die Sie in der jüngsten Vergangenheit gemieden haben. Schließen Sie die Augen und lassen in Ihrer Vorstellung alles in einem „Film“ so ablaufen, dass der Ausgang für Sie positiv ist. Wiederholen Sie die Situation vor Ihrem inneren
geistigen Auge mindestens 7 Mal. Achten Sie dabei auf die Submodalitäten wie Helligkeit, Geruch, was wird gesprochen, wie schauen die anwesenden Personen in der Situation etc.

  1. Werden Sie sich bewusst, dass Sie ein Mensch sind, genauso wie die anderen anwesenden Menschen: Keiner der anderen anwesenden Menschen in der Situation ist perfekt. Jeder Mensch hat Makel und Fehler, genauso wie Sie. Werden Sie sich dessen bewusst: alle „kochen nur mit Wasser“.
  2. Verteidigen Sie Ihre Meinung hartnäckig, aber nicht um jeden Preis, seien Sie aufgeschlossen für Kritik. Seien Sie in der Kritik kreativ, damit Sie auch neue Erkenntnisse verarbeiten können. Loben Sie fremde kreative Ideen und schließen Sie sich gegebenenfalls diesen an.
  3. Werden Sie sich bewusst, wenn Sie die Situation meistern, wie Sie sich fühlen. Denken Sie daran, dass wir Menschen ständig im Gefühl stehen. Leben und genießen Sie in Ihrer Vorstellung das Gefühl. Wiederholen Sie es vor Ihrem inneren geistigen Auge. Denn Sie sind der Regisseur des Films, den Sie in Ihrem Kopf ablaufen lassen.
  4. Suchen Sie sich mehrere Situationen heraus und gehen Sie in die Situationen hinein. Denn die Praxis ist „das Kriterium der Wahrheit“ sagt der Philosoph.
  5. Wenn Sie für Sie unliebsame Situationen mehrfach „positiv erleben“, dann haben Sie den Bann gebrochen, weil Sie für sich persönlich Anerkennung ernten. Das motiviert Sie, um weiter ins Feld zu ziehen.

Bildnachweis: Gelpi / stock.adobe.com

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Wilfried Bauer